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Regionalkompetenz: Brasilien (Kurs 39)

Das Programm „Wissenschaft ohne Grenzen“ hat Brasilien in Hochschulkreisen international bekannt gemacht.
Über 100.000 Brasilianer wurden mit dem Programm ins Ausland geschickt. Davon gingen ca. 6.200 brasilianische Studierende und 300 Doktoranden und Postdocs nach Deutschland. Nach dem ursprünglichen Plan sollten noch viele weitere folgen.

Doch der ambitionierte Traum scheiterte an der wirtschaftlichen und finanziellen Situation Brasiliens. 2016 durchlebte Brasilien die schwerste politische und wirtschaftliche Krise seit Wiedererlangung der Demokratie.
Den Bildungsbereich und die Wissenschaft hat diese Notlage besonders getroffen. Hier wurde rigoros der Rotstift angesetzt, und Mittel auf einem niedrigen Niveau eingefroren, es folgten Proteste und Streiks.

Welche Auswirkungen hat die wirtschaftliche Krise auf das Bildungs- und Forschungssystem Brasiliens? Und wie geht es weiter im größten und bevölkerungsreichsten Land Südamerikas? Neben Hintergrundinformationen
zum Hochschulsystem, zur Wissenschafts- und Bildungspolitik und zu aktuellen politischen Entwicklungen werden in diesem Seminar Informationen über
die vielfältigen Kooperationsmöglichkeiten vermittelt.


Das Seminar findet im Wissenschaftsforum Berlin statt.

Ansprechperson: Corinna Jörres, Email: joerres[at]daad.de

Ansprechpartner

Corinna Jörres |

Telefon: +49 (228) 882 -672

Fax: +49 (228) 882 -9672

E-Mail: joerres@daad.de

Interkulturelle Kompetenz: Russische Föderation (Kurs 45)

Russische Studierende bildeten im letzten Jahr die drittgrößte Gruppe ausländischer Studierender an deutschen Hochschulen. Auch viele deutschstämmige Russlandaussiedler der zweiten Generation streben inzwischen ein Studium an. Und schließlich spielen Wissenschaftler aus Russland als Gastforscher und -dozenten eine gewisse Rolle.

Mit welchem Hintergrund, welchen Erwartungen und Prägungen kommen Studierende und Wissenschaftler aus der Russischen Föderation nach Deutschland? Welche Gemeinsamkeiten verbinden, welche Unterschiede trennen sie von den deutschen Kommilitonen und Kollegen bezüglich kultureller Standards, Kommunikationsverhalten sowie Lehr- und Lerngewohnheiten?

Das Seminar bietet eine interkulturelle Einführung jenseits von Stereotypen. Sowohl der Umgang mit russischen Gästen in Deutschland als auch das Auftreten bei Besuchen an russischen Hochschulen werden reflektiert. Dabei wird auf Fragen zu institutionellen Hierarchien, Etikette, Empfindlichkeiten und Gastfreundschaft eingegangen.


Ansprechperson: Lena Schräder, Email: schraeder[at]daad.de

Ansprechpartner

Lena Schräder |

Telefon: +49 (0) 228 882 -635

Fax: +49 (0) 228 882 -9635

E-Mail: schraeder@daad.de

Internationalisierung von Fachhochschulen (Kurs 13)

Wettbewerb um die besten Köpfe, regionale, nationale und internationale Konkurrenz sowie die Notwendigkeit, die Absolventen auf eine globalisierte Arbeitswelt vorzubereiten: diese Herausforderungen betreffen Universitäten
und Fachhochschulen gleichermaßen.

Daher steht auch bei den Fachhochschulen die Internationalisierung immer mehr im Fokus. Mittlerweile haben rund 60 Prozent von ihnen eine verbindliche Internationalisierungsstrategie, mit der sie auf die vielfältigen nationalen und internationalen Anforderungen reagieren.

Das Internationalisierungspotential der Fachhochschulen ist hoch, jedoch häufig noch nicht ausgeschöpft: aufgrund ihrer besonderen Aufgaben, Struktur und Fächerausrichtung sind sie gefragte Partner, wenn es um Kooperationen und Studierendenaustausch geht.

Im Seminar wird mit Blick auf die strukturellen Besonderheiten darüber diskutiert, welche Ziele und Strategien Fachhochschulen in der Internationalisierung verfolgen, wo Herausforderungen liegen und mit welchen Konzepten und Instrumenten die Internationalisierung vorangetrieben werden kann. Dabei werden aktuelle Entwicklungen, Praxisbeispiele und Fördermöglichkeiten vorgestellt sowie Dos and Don’ts mit den Teilnehmerinnen erarbeitet.


Ansprechperson: Natalia Jaufmann, E-Mail: jaufmann[at]daad.de

Ansprechpartner

Natalia Jaufmann |

Telefon: +49 (0) 228/882-293

Fax: +49 (0) 228/882-9293

E-Mail: jaufmann@daad.de

Praktika im Ausland für deutsche und internationale Studierende (Kurs 14)

Hochschulabsolventen, die ein Praktikum im Ausland abgeschlossen haben, werden von Arbeitgebern sehr geschätzt. Denn neben interkultureller und fremdsprachlicher Kompetenz zeichnen sie sich durch Widerstandsfähigkeit
und Durchhaltevermögen aus. Bei Praktika im Ausland hat die Integration in ein Team aus dem Gastland einen hohen Stellenwert. Arbeitsorganisation
und -prozesse können von den im Studium erlernten abweichen, Lösungsstrategien erscheinen mitunter als unkonventionell. Im Auslandspraktikum können Erfahrungen gesammelt werden, die zu Flexibilität und Toleranz führen und damit die Fähigkeit, in internationalen Teams zu arbeiten, steigern. Im günstigsten Fall geht dies einher mit der Bereitschaft, beruflich und privat global verantwortlich zu handeln. Die Wege ins Auslandspraktikum können mit Stolpersteinen gepflastert sein. Die Informationsangebote sind zwar vielfältig, mitunter aber auch unübersichtlich,
Fördermöglichkeiten variieren je nach Fach und Zielregion.
Die Seminarteilnehmer/innen erhalten Informationen zu Praktikumsprogrammen im europäischen und außereuropäischen
Ausland. Außerdem werden die wichtigsten Förderungsmöglichkeiten und Praxisbeispiele vorgestellt.

Ansprechperson: Birgid Fehrenbach, E-Mail: Fehrenbach[at]daad.de

Ansprechpartner

Birgid Fehrenbach |

Telefon: +49 (228) 882 -639

Fax: +49 (228) 882 -9639

E-Mail: fehrenbach@daad.de

Bildungshintergründe von geflüchteten Studierenden - Seminar für Mitarbeitende von BAföG-Ämtern (Kurs S05/2)

Viele der Menschen, die vor Krieg und Verfolgung fliehen mussten und in Deutschland Schutz suchen, streben ein Studium an einer deutschen Hochschule an.

Grundsätzlich können sie einen Antrag auf Förderung nach dem BAföG stellen. Für die Bearbeitung solcher Anträge ist umfangreiches Wissen über die Hochschulsysteme und die Qualität einzelner Hochschulen und Studiengänge in den jeweiligen Herkunftsländern notwendig. Das gilt insbesondere dann, wenn bereits Studienleistungen erbracht oder ein erster Abschluss im Heimatland erworben wurde.

So hilfreich die Informationen in anabin sind, so können sie doch nicht für jeden Einzel- und Sonderfall abbilden, wie die Studienleistungen zu bewerten sind. Berechtigt etwa ein Bachelorabschluss in Sekretariatswesen zur Aufnahme eines Masterstudiums und kann dann auch nur für ein solches Masterstudium eine Förderung nach dem BAföG gewährt werden? Über ähnlich komplexe Fälle müssen Mitarbeitende in BAföG-Ämtern im Bewusstsein entscheiden, dass sie damit Bildungsverläufe beeinflussen.

Im Seminar wird Hintergrundwissen zu den wichtigsten Herkunftsländern der Geflüchteten vermittelt. Eine wichtige Rolle spielt auch der Erfahrungsaustausch.

Ansprechperson: Gladys Omete, E-Mail: omete[at]daad.de

Ansprechpartner

Gladys Omete |

Telefon: +49 (228) 882 -599

Fax: +49 (228) 882 -9599

E-Mail: omete@daad.de