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Bildungshintergründe von geflüchteten Studierenden - Seminar für Mitarbeitende von BAföG-Ämtern (Kurs S05/1)

Viele der Menschen, die vor Krieg und Verfolgung fliehen mussten und in Deutschland Schutz suchen, streben ein Studium an einer deutschen Hochschule an.

Grundsätzlich können sie einen Antrag auf Förderung nach dem BAföG stellen. Für die Bearbeitung solcher Anträge ist umfangreiches Wissen über die Hochschulsysteme und die Qualität einzelner Hochschulen und Studiengänge in den jeweiligen Herkunftsländern notwendig. Das gilt insbesondere dann, wenn bereits Studienleistungen erbracht oder ein erster Abschluss im Heimatland erworben wurde.

So hilfreich die Informationen in anabin sind, so können sie doch nicht für jeden Einzel- und Sonderfall abbilden, wie die Studienleistungen zu bewerten sind. Berechtigt etwa ein Bachelorabschluss in Sekretariatswesen zur Aufnahme eines Masterstudiums und kann dann auch nur für ein solches Masterstudium eine Förderung nach dem BAföG gewährt werden? Über ähnlich komplexe Fälle müssen Mitarbeitende in BAföG-Ämtern im Bewusstsein entscheiden, dass sie damit Bildungsverläufe beeinflussen.

Im Seminar wird Hintergrundwissen zu den wichtigsten Herkunftsländern der Geflüchteten vermittelt. Eine wichtige Rolle spielt auch der Erfahrungsaustausch.

Ansprechperson: Gladys Omete, E-Mail: omete[at]daad.de

Ansprechpartner

Gladys Omete |

Telefon: +49 (228) 882 -599

Fax: +49 (228) 882 -9599

E-Mail: omete@daad.de

Sprachkurs: Beratung in Englisch - Kulturell reflektierte Arbeit mit internationalen Studierenden (Kurs 03)

Mit der Einführung internationaler Studiengänge in englischer Sprache ist die Zahl ausländischer Studierender mit nur begrenzten Deutschkenntnissen erheblich gestiegen. Das führt in den International Offices zu einer höheren Nachfrage nach Beratung in Englisch. Denn trotz zahlreicher Informations- und Gesprächsangebote ist nach wie vor die erste und wichtigste Anlaufstelle das International Office. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen nicht nur Regeln und Formalien in englischer Sprache transparent machen, sie müssen
in Beratungssituationen auch mit unterschiedlichen Mentalitäten und Reaktionen von Studierenden aus aller Welt umgehen können.

Im Seminar wird ausgehend von den Fragestellungen der Teilnehmenden ein Überblick über die wichtigsten Beratungsanlässe im International Office erarbeitet. Das darauf zugeschnittene englische Fachvokabular wird
vermittelt und eingeübt. Die Reflexion der eigenen Rolle als Ratgebende/r und die Erprobung von Techniken der Gesprächsführung in interkulturell geprägten Beratungssituationen bilden einen Schwerpunkt des Kurses.


Ansprechperson: Ursula Bazoune; E-Mail: bazoune[at]daad.de

Ansprechpartner

Ursula Bazoune |

Telefon: +49 (0) 228 882 -250

Fax: +49 (0) 228 882 -9250

E-Mail: bazoune@daad.de

International Educational Fair - EDUfair (Beteiligung an einem Gemeinschaftsstand mit dem DAAD)

Messedaten
09.-10. März 2018

Kostenbeteiligung
Gate-Mitglieder: 250 Euro
Nicht-Mitglieder: 500 Euro

Ansprechpartner

Christina Eckes |

Telefon: 0228/882-337

Fax:

E-Mail: eckes@daad.de

Regionalkompetenz Afrikastrategien für Hochschulkooperation (Kurs 37)

Lange galt Afrika als der „vergessene Kontinent“, der allenfalls durch Kriege,
Epidemien und Hungerkatastrophen in den Blick der deutschen Öffentlichkeit rückte. Das hat sich im letzten Jahrzehnt entscheidend geändert. Nicht zuletzt das Engagement von Schwellenländern, allen voran China, in Wirtschaft und Wissenschaft hat zu einer neuen Wahrnehmung Afrikas als eines Kontinents
der Chancen geführt. Afrika ist ein facettenreicher Kontinent. Unterschiedliche
Kolonialgeschichten, eine Vielzahl von Sprachen, die ungleiche Verteilung von Bodenschätzen und Rohstoffen machen einen vereinheitlichenden Zugang zum
Kontinent kaum möglich. Das BMBF und der DAAD haben bereits 2014 Afrikastrategien verabschiedet, die der Vielfalt von Bedingungen, Chancen, aber auch Problemen Rechnung tragen.
Im Seminar werden diese Strategien als Ausgangspunkt gewählt. Wie viele der gesteckten Ziele konnten erreicht werden? Welche Grundannahmen haben sich nicht bewahrheitet und wo besteht noch Handlungsbedarf? Diese und weitere Fragen werden praxisnah erläutert. Außerdem soll ein Ausblick auf die Zukunft deutschafrikanischer Hochschulkooperationen gegeben werden.

Ansprechperson: Birgid Fehrenbach, E-Mail: Fehrenbach[at]daad.de

Ansprechpartner

Birgid Fehrenbach |

Telefon: +49 (0) 228 882 -639

Fax: +49 (0) 228 882 -9639

E-Mail: fehrenbach@daad.de

Trauma-Awareness: Traumata erkennen und Hilfsangebote vermitteln (Kurs S02/1)

Der Verlust von Heimat, die Trennung von Familie und Freunden, eine über Wochen sich hinziehende, oft lebensgefährliche und mit Gewalterfahrung verbundene Flucht hat bei vielen Menschen, die aus Kriegs- und Krisenregionen geflohen sind, tiefe Wirkungen hinterlassen.

Oft zeigen sich die Traumata erst dann, wenn die Menschen das Gefühl entwickeln, angekommen zu sein und ihr neues Leben in Angriff nehmen zu können.

Für diejenigen unter den Flüchtlingen, die ein Studium aufnehmen wollen, steht am Beginn dieses neuen Lebensabschnitts die Beratung an einer Hochschule, der Sprachkurs, das Propädeutikum oder Studienkolleg. Wie aber erkennen die Beraterinnen und Lehrenden an den Hochschulen, dass ein Ratsuchender traumatisiert ist? Und wie können sie darauf reagieren? Was sollten sie vermeiden?

Im Workshop, der von einer erfahrenen Psychotraumatologin durchgeführt wird, werden Grundlagen vermittelt. Die Teilnehmenden erfahren, welche Hilfsangebote bereitstehen, wohin sie die traumatisierten Männer und Frauen vermitteln können und welche Maßnahmen der Psychoedukation sie selbst anwenden können.


Ansprechperson: Gladys Omete, E-Mail: Omete[at]daad.de

Ansprechpartner

Gladys Omete |

Telefon: +49 (228) 882 -599

Fax: +49 (228) 882 -9599

E-Mail: omete@daad.de