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Sicherheitsaspekte in der Hochschulkooperation mit Krisenländern (Kurs 01)

Ein Hauptaugenmerk der Auswärtigen Politik Deutschlands liegt auf der Krisen- und Konfliktbewältigung beziehungsweise -prävention. Wichtige Komponenten
dabei sind Aufklärung und Bildung, die Ausbildung des akademischen Nachwuchses und der künftigen Führungskräfte.
Deutsche Hochschulen leisten dazu einen erheblichen Beitrag, müssen aber immer wieder abwägen, ob sie in den fragilen Konfliktsituationen der Partnerländer die Sicherheit ihrer Lehrenden und Studierenden gewährleisten können.
Woher bezieht man in der Vorbereitung von Kooperationen die notwendigen Informationen, um entscheiden zu können, ob Entsendungen von Lehrenden, Hochschulmanagern oder Studierenden für längere und kürzere Aufenthalte zu verantworten sind? Was beinhaltet die Fürsorgepflicht der Hochschulen für ihre Angestellten und Studierenden? Wie und wo können diejenigen, die sich auf Aufenthalte in Krisen- und Transformationsregionen vorbereiten, entsprechend geschult und vorbereitet werden? Was ist zu veranlassen, wenn es trotz aller Sicherheitsmaßnahmen dennoch zu einer kritischen Situation kommt?

Ansprechperson: Birgid Fehrenbach, E-Mail: Fehrenbach[at]daad.de

Ansprechpartner

Birgid Fehrenbach |

Telefon: +49 (228) 882 -639

Fax: +49 (228) 882 -9639

E-Mail: fehrenbach@daad.de

Englisch für Studierendensekretariate (Kurs 18/1)

Was heißt Studienzeitbescheinigung auf Englisch? Wie erkläre ich ausländischen Studierenden, was Rückmeldung, Beurlaubung vom Studium oder Beglaubigung bedeutet?

Die Internationalisierungsbestrebungen deutscher Hochschulen sind verbunden mit erhöhten Anforderungen an die Mitarbeiter/innen von Serviceeinrichtungen
für Studierende. Das gilt auch für deren Sprachkompetenz im Englischen. Denn eine steigende Anzahl ausländischer Studierender beginnt das Studium ohne oder mit geringen Deutschkenntnissen und lernt die Sprache studienbegleitend. Gerade für solche Studierenden sind die Orientierung an der Universität und die Planung des Studiums schwieriger als für deutsche Kommilitonen/innen. Abläufe in der Verwaltung und die dazugehörigen Fachbegriffe bleiben oft ein Buch mit sieben Siegeln. Der Bedarf an Erklärungen ist – verständlicherweise – hoch.

Im Zentrum des Seminars stehen daher die Erarbeitung eines berufsrelevanten Fachwortschatzes und die Übung typischer Gesprächssituationen.


Ansprechperson: Natalia Jaufmann, E-Mail: jaufmann[at]daad.de

Ansprechpartner

Natalia Jaufmann |

Telefon: +49 (228) 882 -293

Fax: +49 (228) 882 -9293

E-Mail: jaufmann@daad.de

Interkulturelle Kompetenz Indien (Kurs 44)

Indien ist unter den Schwellenländern in Forschung
und Lehre ein besonders wichtiges Partnerland für
deutsche Hochschulen. Noch liegt Indien mit Blick auf
die Zahl der studierfähigen jungen Menschen nur auf
dem zweiten Platz weltweit. Mittelfristig wird das Land,
so die Prognosen, jedoch das erstplatzierte China überholen.
Die deutschen Hochschulen tun gut daran, ihre
Kooperationen mit indischen Hochschulen noch weiter
auszubauen und zu stärken.

Genauso wichtig wie Sachinformationen zum indischen
Hochschulsystem und zur Ausbildungsstruktur ist dabei
ein sensibler Umgang mit kulturellen Prägungen, dem
Selbstverständnis und Selbstbild indischer Partner,
sowie dem möglichen Konfliktpotential, das sich aus
unterschiedlichen Kulturstandards ergibt.

Der Workshop stellt diese und weitere Fragen in den
Mittelpunkt und zielt so auf einen sicheren Umgang mit
indischen Studierenden und Partnern im Hochschulbereich.

Kontaktperson: Liliane Pires-Pedro, Email: pires[at]daad.de

Ansprechpartner

Liliane Pires-Pedro |

Telefon: +49 (0) 228 882 -8960

Fax: +49 (0) 228 882 -98960

E-Mail: pires@daad.de

Die rechtliche Situation von Studienbewerbern mit Fluchthintergrund (Kurs S01/1)

Viele der jungen Menschen, die aus Kriegs- und Krisengebieten geflohen sind, streben ein Studium in Deutschland an. Die Hochschulen sehen sich seit Beginn der Flüchtlingsströme in der Verantwortung, diesen Menschen ein Angebot zur Integration in Wissenschaft und Gesellschaft zu machen und haben bereits eine Fülle von Maßnahmen ergriffen. Sie erwarten in den nächsten Jahren einen hohen Beratungsbedarf zu Hochschulzugang, Studi-envorbereitung und Finanzierung. Für viele Kolleginnen in International Offices, Studienkollegs, Studienberatungen, Zulassungsstellen, Prüfungsämtern und anderen Arbeitseinheiten ist das Arbeitsgebiet neu.

Deshalb werden in diesem Workshop Grundlagen zur rechtlichen Situation von studierwilligen und studierfähigen Menschen, die aus ihrem Heimatland geflohen sind, vermittelt: Welche rechtlichen Vorgaben gelten für Asylbewerber und Asylberechtigte Menschen, denen subsidiärer Schutz gewährt wurde? Welche rechtlichen Bedingungen, Verpflichtungen, Einschränkungen sind an den jeweiligen Status gebunden? welchen Status braucht man, um ein Studium aufzunehmen oder sich als Gasthörer einzuschreiben? Wie wird das Studium finanziert? Ab wann sind Geflüchtete berechtigt, einen BAföG-Antrag zu stellen? Neben diesen Fragen ist viel Raum für Fragen und Fallbeispiele aus den konkreten Arbeitsbereichen der Teilnehmenden vorgesehen.


Ansprechperson: Gladys Omete, E-Mail: Omete[at]daad.de

Ansprechpartner

Gladys Omete |

Telefon: +49 (228) 882 -599

Fax: +49 (228) 882 -9599

E-Mail: omete@daad.de

Internationalisierung des Bachelor-Studiums (Kurs 29)

Ein Ziel des Bologna-Prozesses und der Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen war die Erleichterung der Auslandsmobilität von Studierenden. An die Mobilität wurden hohe Erwartungen geknüpft; oftmals wurde Internationalisierung mit Mobilität gleichgesetzt. Doch gerade im Bachelor-Studium blieb die erreichte Mobilität weit hinter den Erwartungen zurück.

Inzwischen ist das Bewusstsein in den Hochschulen gewachsen, dass die Förderung von Mobilität allein nicht ausreicht. Ergänzend setzen Hochschulen nun verstärkt auf weiterführende Instrumente, wie zum Beispiel Hochschulpartnerschaften, gemeinsame internationale Studienprogramme, Internationalisierte Curricula und die Nutzung von digitalen Lern- und Lehrformen im Sinne der „virtuellen Mobilität“. Dennoch bleibt die Internationalisierung des Bachelor-Studiums in den meisten Hochschulen noch immer gegenüber dem Master- oder Promotionsstudium zurück.

Im Seminar sollen verschiedene Aspekte der Internationalisierung des Bachelor-Studiums vorgestellt und diskutiert werden.


Ansprechperson: Dorothee Lamielle (Lamielle<at>daad.de)

Ansprechpartner

Dorothee Lamielle |

Telefon: +49 (228) 882 -854

Fax: +49 (228) 882 -9854

E-Mail: lamielle@daad.de