NAFSA Conference & Exhibtion

Messedaten
  • 28. Mai bis 02. Juni 2017 in Los Angeles, Kalifornien, USA

Website
http://www.nafsa.org/Annual_Conference/Annual_Conference___Expo/

Kostenbeteiligung
  • GATE-Mitglieder: 2.000 Euro
  • Länderkonsortien: 3.000 Euro
  • Nicht-Mitglieder: 4.000 Euro


Bitte melden Sie nur Ihre Institution an, die Namen der Teilnehmer werden zu einem späteren Zeitpunkt benötigt.

Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs und bis zur maximal angesetzten Ausstellerzahl berücksichtigt

Ansprechpartner

Andreas Mai |

Telefon: +49 228 882-814

Fax: +49 228 882-9-814

E-Mail: a.mai@daad.de

Sprachkurse für Geflüchtete konzipieren und durchführen (Kurs S06/2)

„Brauchen wir Flüchtlingsklassen für den Sprachunterricht, für Propädeutika oder andere integrative Maßnahmen? Oder ist es nicht sinnvoller und für die Integration zielführender, die geflüchteten Studierenden in die Regelklassen einzubinden?“ Diese Fragen werden an vielen Hochschulen diskutiert und unterschiedlich beantwortet.
Manchmal hat das pragmatische Gründe, manchmal auch inhaltliche. Die Entscheidung für oder gegen eine Trennung von geflüchteten und anderen internationalen Studie-renden liegt bei der jeweiligen Hochschule.
Für diejenigen, die speziellen Kurse anbieten wollen, wird in diesem Seminar gemeinsam erarbeitet, worauf besonders zu achten ist:

So kann es beispielsweise sinnvoll sein, neben den studienvorbereitenden Inhalten auch solche zu vermitteln, die die Teilnehmenden in die Lage versetzen, ihren aktuellen Asylstatus und die damit verbundenen Fragen von Wohnsitzauflage, Studienfinanzierung o.ä. in der deutschen Sprache beschreiben zu können. Auch Aspekte der Psychoedukation, die beim Erkennen und Handhaben leichterer posttraumatischer Belastungsstörungen helfen, können Teil des Curriculums sein. Und schließlich sollten Kursanteile zu kulturellen Prägungen und zu der Frage, was Wissen, Lernen und Lehren in der Herkunftskultur bedeutet, reflektiert werden.

Ansprechperson: Allison Kotenko, E-Mail: Kotenko[at]daad.de

Ansprechpartner

Gladys Omete |

Telefon: +49 (228) 882 -599

Fax: +49 (228) 882 -9599

E-Mail: omete@daad.de

Regionalkompetenz Syrien (Kurs 37)

Menschen, die vor Gewalt, Krieg und Terror aus Syrien geflohen sind, stellen die größte Gruppe der in Deutschland Schutz Suchenden dar. Es ist nicht einfach, die Ursachen für den Bürgerkrieg, die Motivation und Ziele der unterschiedlichen Akteure zu durchdringen. Dies gilt umso mehr, als die Konflikte um Teilhabe an politischen Entscheidungen und an wirtschaftlichen Ressourcen überlagert werden von konfessionellen Auseinandersetzungen. Dem Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen zufolge haben seit Beginn der bewaffneten Auseinandersetzungen fast fünf Millionen Syrer das Land verlassen, sechseinhalb Millionen sind Vertriebene im eigenen Land. Viele der jungen Syrer, die aus ihrem Land fliehen mussten, sind gut ausgebildet, verfügen über einen Hochschulabschluss oder haben ihr Studium im Heimatland abbrechen müssen. Für diese besondere Gruppe haben der Bund und einige Länder Sonderprogramme aufgelegt, die ein Studium an einer deutschen Hochschule ermöglichen. Im Seminar wird ein besonderer Schwerpunkt auf die Hintergründe der Krise gelegt. Ausführlich wird über das Bildungssystem, die syrischen Hochschulen und kulturellen Prägungen informiert. Ein dritter Schwerpunkt sind Fragen zur rechtlichen Situation syrischer Flüchtlinge an deutschen Hochschulen.

Kontaktperson: Johannes Mahlke, Email: mahlke[at]daad.de

Ansprechpartner

Johannes Mahlke |

Telefon: +49 (0) 228 882 -672

Fax: +49 (0) 228 882 -9672

E-Mail: mahlke@daad.de

Die rechtliche Situation von Studienbewerbern mit Fluchthintergrund (Kurs S02/3)

Viele der jungen Menschen, die aus Kriegs- und Krisengebieten geflohen sind, streben ein Studium in Deutschland an. Die Hochschulen sehen sich seit Beginn der Flüchtlingsströme in der Verantwortung, diesen Menschen ein Angebot zur Integration in Wissenschaft und Gesellschaft zu machen und haben bereits eine Fülle von Maßnahmen ergriffen. Auch wenn Annahmen über die Zahl geflüchteter Studienbewerber noch immer auf Schätzungen beruhen, erwarten die Hochschulen in den nächsten Jahren doch eine große und steigende Nachfrage nach Beratung zu Hochschulzugang, Studienvorbereitung und -finanzierung. Für viele Kolleginnen in International Offices, Studienkollegs, Studienberatungen, Zulassungsstellen, Prüfungsämtern und anderen Arbeitseinheiten ist das Arbeitsgebiet neu.
Deshalb werden in diesem Workshop Grundlagen zur rechtlichen Situation von studierwilligen und studierfähigen Menschen, die aus ihrem Heimatland geflohen sind, vermittelt: Welche rechtlichen Vorgaben gelten für Asylbewerber, Asylanten, Menschen, denen subsidiärer Schutz gewährt wurde? Welche rechtlichen Bedingungen, Verpflichtungen, Einschränkungen sind an den jeweiligen Status gebunden, welchen Status braucht man, um ein Studium aufzunehmen oder sich als Gasthörer einzuschreiben? Wie wird das Studium finanziert? Ab wann sind Flüchtlinge berechtigt, einen BaFöG-Antrag zu stellen? Neben diesen Fragen ist viel Raum für Fragen aus den konkreten Arbeitsbereichen der Teilnehmenden vorgesehen.


Ansprechperson: Gladys Omete, E-Mail: Omete[at]daad.de

Ansprechpartner

Gladys Omete |

Telefon: +49 (228) 882 -599

Fax: +49 (228) 882 -9599

E-Mail: omete@daad.de

Aufbau und Aufgaben von International Offices im internationalen Vergleich (Kurs 52)

Wie lässt sich Internationalisierung am besten organisieren? Welche strukturellen Entscheidungen müssen getroffen, welche Prozesse definiert werden, damit sie nachhaltig gelingt?

Strategien, Ziele und Maßnahmen der Internationalisierung unterscheiden sich von Hochschule zu Hochschule. So ist es folgerichtig, dass auch der Aufbau, die Ausstattung und die Aufgaben von International Offices nicht an jedem Ort die gleichen sind. Das gilt für International Offices in Deutschland und stärker noch für die in anderen Ländern.

Zwar können Organisationsstrukturen nicht unhinterfragt übernommen werden, weil die Rahmenbedingungen sich unterscheiden. Dennoch kann der Blick
auf ausländische Modelle Impulse für die eigenen Strukturen geben. Auch für die tägliche Praxis ist ein vergleichender Blick relevant. Denn das IO der Partneruniversität ist nicht einfach ein Spiegel des eigenen. Zuständigkeiten, Verantwortung und Entscheidungsbefugnisse können anders definiert sein.

Im Seminar wird ein Überblick über Strukturen und Aufgaben von International Offices in Deutschland, Europa und in außereuropäischen Ländern gegeben.

Ansprechperson: Dorothee Lamielle (Lamielle(at)daad.de)

Ansprechpartner

Dorothee Lamielle |

Telefon: +49 (228) 882-854

Fax: +49 (228) 882--9854

E-Mail: lamielle@daad.de