Preis des Auswärtigen Amtes für exzellente Betreuung ausländischer Studierender an deutschen Hochschulen (AA-Preis)

Preis des Auswärtigen Amtes für exzellente Betreuung ausländischer Studierender an deutschen Hochschulen - Ausschreibung 2017

Der Preis des Auswärtigen Amtes für exzellente Betreuung ausländischer Studierender in Deutschland wird seit 1998 jährlich verliehen. Seit 2013 Jahr beträgt das Preisgeld 20.000 €.

Der Preis ist für hervorragende Leistungen und besonders wirksame und damit vorbildliche Modelle bei der Betreuung und Beratung ausländischer Studierender während ihres Studien- oder Praktikumsaufenthalts in Deutschland bestimmt. Dabei kann es sich sowohl um Aktivitäten im Bereich der fachlichen Betreuung, als auch um Maßnahmen zur sozialen Integration und zur Unterstützung bei der Bewältigung der praktischen Angelegenheiten des täglichen Lebens handeln. Projekte, die die Kommunikation zwischen ausländischen und deutschen Studierenden wirksam verbessert haben, können ebenso vorgeschlagen werden wie Programme, die es ausländischen Studierenden ermöglichen, ihre spezifischen Qualifikationen in Hochschule, Wirtschaft und Gesellschaft einzubringen und zur Willkommenskultur in Deutschland beitragen.

Als Preisträger kommen vor allem öffentliche und private Einrichtungen (z.B. studentische Initiativen) innerhalb und außerhalb der Hochschule in Betracht. Einzelpersonen sowie gewerbliche bzw. gewinnorientierte Organisationen können nicht gefördert werden. Mit dem Preis soll in jedem Fall außerordentliches Engagement gewürdigt werden.

Verleihung des AA-Preises 2016

15.11.2016 - SCOUT-Programm der TU Braunschweig gewinnt AA-Preis 2016

Zum 18. Mal wurde in Bonn der „Preis für exzellente Betreuung ausländischer Studierender“ durch das Auswärtige Amt (AA) und den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) vergeben.

Als Preisträger 2016 wurde das SCOUT – Programm zur Begleitung und Vernetzung internationaler Studierender der TU Braunschweig ausgezeichnet. 

Im Rahmen des SCOUT-Programms werden für die Dauer eines Semesters interkulturelle Tandems gebildet, die aus einem einheimischen und einem internationalen Studierenden bestehen. In Einzel- und Gruppenaktivitäten werden internationale Kontakte und Kompetenzen aufgebaut. Eine optimale Vorbereitung und semesterbegleitende Betreuung sichert den Erfolg auf beiden Seiten.

Beide Studierendengruppen profitieren

Internationale Studierende können sich von sog. Scouts begleiten und betreuen lassen, um den Grundstein für eine gute Integration in den Studienalltag zu legen.

Einheimische Studierende können sich als Scout engagieren, ihre interkulturellen Kompetenzen verbessern und sich ihr Engagement sogar formal in einem Zertifikat für interkulturelle Kompetenz bestätigen lassen.

Somit profitieren beide Studierendengruppen von diesem Austausch. 

Bereits messbare Erfolge

Das Programm existiert seit dem Sommersemester 2015 und schon jetzt können messbare Erfolge verzeichnet werden: Eine Teilnahme erleichtert nachweislich den Anpassungsprozess für internationale Studierende. Daraus resultiert ein signifikanter Anstieg der allgemeinen Lebenszufriedenheit.

Das SCOUT-Programm erhält ein Preisgeld von 20.000 Euro.

SCOUT ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Abteilung für Arbeits-, Organisations- und Sozialpsychologie unter der Leitung von Prof. Dr. Simone Kauffeld und dem International Office der TU Braunschweig. Seit Beginn haben bereits über 150 internationale Tandems am SCOUT-Programm teilgenommen.