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DIES Aktuell

DIES-Trainingskurse – neue Themen, neue Regionen!

Vier aktuelle Ausschreibungen für DIES-Trainingskurse zu den Themen Internationalisierung, Qualitätsmanagement, Proposal Writing sowie Projekt-/Finanz-/Personalmanagement

Das DIES-Programm von DAAD und HRK baut sein Angebot zu Fortbildungen für Hochschulmanager aus Entwicklungsländern weiter aus. Etablierte Formate wie der International Deans‘ Course oder UNILEAD werden durch neue Themen, Partner und Regionen ergänzt. Noch in den nächsten Wochen laufen aktuell Ausschreibungen zu folgenden Trainingskursen:

1. UNILEAD (Bewerbungsfrist: 31.3.2014)
UNILEAD richtet sich an Nachwuchsführungskräfte im Hochschulmanagement aus Afrika, Südostasien, Lateinamerika und dem Nahen Osten, die in zentralen Bereichen der Hochschulverwaltung arbeiten (z.B. Controlling, Qualitätssicherung. Personalentwicklung etc.). Der Kurs basiert auf einem Blended-Learning-Ansatz und umfasst drei Module zu den Themen Projektmanagement, Finanzmanagement und Personalmanagement ( www.unilead.uni-oldenburg.de )

2. Proposal Writing
Die DIES-Proposal Writing Kurse werden ab diesem Jahr erstmals von der Koordinierungsstelle an der Universität zu Köln angeboten. Die zweiteiligen Kurse richten sich an (Nachwuchs-)WissenschaftlerInnen aus Entwicklungsländern. Ziel ist es, auf der Basis eigener Projektvorschläge die Fähigkeit zu erwerben, erfolgversprechende Forschungsanträge zu schreiben und Drittmittel einzuwerben. ( www.proposalwriting.globalsouth.uni-koeln.de/ )

a. Südliches Afrika (Bewerbungsfrist: 6.4.2014)
b. Thailand, Laos, Kambodscha, Myanmar (Bewerbungsfrist: 30.4.2014)

3. Management of Internationalisation (Bewerbungsfrist: 2.5.2014)
Hochschulen in Afrika, Lateinamerika, Nahost und Südostasien werden in diesem dreiteiligen Kurs der Universität Hannover dabei unterstützt, das Management der zentralen Aufgabenfelder eines Akademischen Auslandsamtes zu verbessern. Zentrale Kursthemen sind Internationalisierung, strategisches Management, Steuerung von Partnerschaften, Inlands- und Auslandsmobilität sowie Beratung und Marketing. Bewerben können sich Leiter oder stellvertretende Leiter von Akademischen Auslandsämtern. ( http://www.international.uni-hannover.de/10.html?&tx_ttnews[backPid]=6&tx_ttnews[tt_news]=278&cHash=f439a27c735699f84090b57f2f6a4d87 )

4. Train IQAfrica (Bewerbungsfrist: 18.5.2014)
Qualitätssicherungsverantwortliche aus dem anglophonen Westafrika werden zum Thema der internen Qualitätssicherung weitergebildet. Der praxisorientierte   Kurs umfasst vier Präsenzphasen und ein Online-Modul zu unterschiedlichen Themenbereichen des Qualitätsmanagements. Das Training wird von der Universität Duisburg-Essen koordiniert und findet im Rahmen des DIES-Projekts zur Qualitätssicherung in Westafrika statt (EWAQAS). ( http://www.aau.org/news/call-application-training-internal-quality-assurance-west-africa-train-iqafrica )



12/13 DIES-Engagement in Westafrika mit afrikanischen Partnern besiegelt

Westafrika Unterzeichnung Kl

Der DAAD leistet gemeinsam mit afrikanischen und europäischen Partnern einen Beitrag zur Qualitätssicherung von Hochschulstrukturen in Westafrika. Den Auftakt dieser Initiative bildete eine regionale Fachkonferenz, die im Rahmen des DIES Programms Ende 2012 in Dakar durchgeführt wurde. Maßgebliche Partner der Region entschlossen sich noch bei der Veranstaltung, ihre Bemühungen in diesem Feld zu bündeln und zu verstärken. Unter dem Projektnamen EWAQAS arbeitet der DAAD gemeinsam mit UNESCO, CAMES, AAU, UEMOA und IIEP-UNESCO an einer Verbesserung der Qualitätsstrukturen im westafrikanischen Hochschulraum. Im Dezember 2013 wurde die formelle Vereinbarung zur Zusammenarbeit, die Road Map, von den Partnern unterzeichnet.

Als erste Aktionslinie im DIES-Projekt finden seit 2013 online Kurse zum Thema der externen Qualitätssicherung von Hochschulen für Mitarbeiter aus Ministerien, Qualitätssicherungsagenturen und Hochschulen statt. Der Kurs wird vom Projektpartner des DAAD, dem International Institute for Educational Planning (IIEP), durchgeführt und bringt in zwei Kohorten unterschiedliche Länderteams aus dem frankophonen Westafrika zusammen. Ziel ist es, den Aufbau nationaler Qualitätssicherungssysteme zu unterstützen und den Dialog zwischen Hochschulen und Vertretern der externen Qualitätssicherung zu fördern. Ab 2014 wird dieses Angebot abgelöst durch einen Kurs   zur internen Qualitätssicherung an Hochschulen, der sich ausschließlich an Qualitätsbeauftrage an Hochschulen richtet. Dieses Fortbildungsangebot wird zunächst für Teilnehmer aus dem anglophonen, im Anschluss auch für Teilnehmer aus dem frankophonen Westafrika angeboten. Kursanbieter ist die Universität Duisburg-Essen.

Das DIES-Projekt EWAQAS wird – wie die anderen DIES-Aktivitäten – aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert.


10/13 Lateinamerikanische Dekane und Vize-Dekane trafen sich in Deutschland und Spanien zum Start des 2. International Deans‘ Course.

Hochschulmanager aus Universitäten in Belize, Chile, Kolumbien, Ecuador, El Salvador, Guatemala, Idc La 2013 14 GroupHonduras, Mexiko, Nicaragua, Panama und Peru nehmen an einer mehrteiligen Fortbildung zum Fakultätsmanagement teil, um sich mit Unterstützung von internationalen Experten auf das Amt des Dekans vorzubereiten.   Der Trainingskurs wird von der Universität des Saarlandes in Kooperation mit der Universidad de Alicante organsiert und fand in Saarbrücken und Alicante, Spanien statt.

Besonderer Wert wird in dem Kurs auf Praxistransfer gelegt: Während des zweiwöchigen Auftaktkurses vom 30. September bis 11. Oktober 2013 entwickelten und arbeiteten die 24 neu gewählten Dekane und Vize-Dekane an konkreten Maßnahmen zur Implementierung von Reformstrategien in ihren Hochschulen. Darüber hinaus werden Themen wie Finanzmanagement, Kooperation mit der Wirtschaft und Internationalisierung   vor dem Hintergrund der strategischen Weiterentwicklung von Fakultäten behandelt. Während der Online-Phase von Oktober bis März wird die fortlaufende Arbeit an den Reformprojekten der Teilnehmer durch Mentoren betreut; ein zusätzliches Highlight diese Kursabschnittes stellen die themenspezifischen Webinare dar. Im April 2014 werden sich die Teilnehmer dann in Kolumbien in Cartagena de Indias wiedertreffen und sich dort vor allem über ihre Lernerfahrungen bei der Umsetzung der individuellen Projekte auszutauschen. Regionaler Austausch und Networking ist ein weiteres Ziel dieses intensiven Kursangebotes im DIES Programm: Der International Deans‘ Course schlägt eine Brücke zwischen den Regionen und der Dialog unter den Teilnehmern wird gefördert um die Kooperation und den Erfahrungsaustausch zwischen den beteiligten Hochschulen aus Deutschland, Spanien und Lateinamerika zu stärken.

Der DIES-International Deans’ Course Lateinamerika wird im Rahmen des DIES Programms gemeinsam von DAAD und HRK in Kooperation mit der Universität des Saarlandes und der Universidad de Alicante durchgeführt.

 Weitere Informationen sind unter http://www.idc-latinamerica.com zu finden.



07/13 Fakultäten erfolgreich managen - 7. International Deans‘ Course für Teilnehmer aus Afrika gestartet

3Gruppenfoto Idc Lisa1 angehende und amtierende afrikanische Hochschuldekane starteten Anfang des Monats in den diesjährigen DIES-Trainingskurs "International Deans‘ Course (IDC)" zum Thema Fakultätsmanagement. Die Auftaktveranstaltung des dreiteiligen Kurses fand für die 30 Teilnehmer aus Äthiopien, Ghana, Kamerun, Kenia, Malawi, Nigeria, Ruanda, Sierra Leone, Tansania und Uganda vom 1. bis 12. Juli in Osnabrück und Berlin statt.

Fortbildungen und Trainingsmaßnahmen zum Thema Fakultätsmanagement – wie sie der IDC seit 2007 anbietet - treffen an Hochschulen in Afrika auf starke Nachfrage, denn häufig treten die Dekane ihr Amt unvorbereitet an und müssen sich um eine Vielzahl von Aufgaben und Problemen in Forschung und Lehre kümmern, das Kollegium koordinieren oder mit Hochschulleitungen verhandeln. "Es ist eine paradoxe Situation", sagt Professor Bassey Antia von der University of the Western Cape in Belleville, Südafrika. "Die Universitäten vermitteln an ihre Studierende Managementqualifikationen für unterschiedlichste Arbeitsplätze, aber ein Training für die Anforderungen in der eigenen, sehr speziellen Institution gibt es nicht."

Kursziel des dreiteiligen DIES-Trainingskurses "International Deans' Course" ist es daher, Dekane in Afrika bei der strategischen Weiterentwicklung ihrer Fakultäten zu unterstützen. Auf der Tagesordnung des ersten Kursteils standen University Governance, strategisches Fakultätsmanagement, Finanzmanagement, Leadership, Qualitätsmanagement sowie ein Soft Skills-Workshop. Einblick in die Praxis des Hochschulmanagements in Deutschland boten sich den Teilnehmern durch den Besuch an der TU Berlin, der den direkte Vergleich zwischen den deutschen und afrikanischen Hochschulsystemen auch in der Praxis erfahrbar machte. Kursbegleitend erarbeiten die Teilnehmer individuelle Veränderungsprojekte, die an den Hochschulen im Heimatland umgesetzt werden sollen.

Auf den ersten Kursteil in Deutschland werden im November 2013 dreitägige Workshops zu den Veränderungsprojekten in Ghana und Kenia folgen, die Abschlussveranstaltung wird im Februar 2014 in Äthiopien durchgeführt.

Seit 2007 findet der International Deans‘ Course in jährlichem Rhythmus abwechselnd für Dekane aus afrikanischen und südostasiatischen Ländern statt. Der International Deans‘ Course ist eine gemeinsame Initiative der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), des Deutschen Akademischen Austausch-Dienstes (DAAD), der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH), des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE), der Freien Universität Berlin und der Hochschule Osnabrück.

Weitere Infos: http://www.daad-magazin.de/24244/index.html



06/13 Forschungsmanagement in Westafrika

FotoDer Hochschulsektor in Nigeria und Ghana expandiert immer schneller: die Anzahl der Einschreibungen verdoppelt sich durchschnittlich alle vier bis fünf Jahre und die Neugründungen von Hochschuleinrichtungen nehmen entsprechend zu. Die Frage, wie Forschung und Innovation unter diesen Rahmenbedingungen effektiv gemanagt werden kann, diskutierten ghanaische und nigerianische Wissenschaftsmanager vom 9. bis 15. Juni in Deutschland im Rahmen einer DIES-Informationsreise.

Auf Einladung des DAAD besuchte die hochrangige Delegation – u.a. ein Vizeminister, der Präsident wie auch der Generalsekretär der Association of African Universities, der Direktor des ghanaischen Hochschulrates   sowie Vize-Rektoren von ghanaischen und nigerianischen Hochschulen – verschiedene Einrichtungen des deutschen Wissenschaftssystems.

Ziel der einwöchigen DIES-Informationsreise war es, innovative Modelle des Wissenschaftsmanagement auf deutscher Seite vorzustellen und somit einen aktiven Impuls zur Diskussion über die Rolle der Forschungsförderung in Westafrika zu geben .

Die Teilnehmer besuchten u.a. das BMZ, BMBF, die DFG, den Stifterverband, ausgewählte Hochschulen oder Forschungseinrichtungen und zeigten sich insgesamt sehr beeindruckt vom Stellenwert, der Forschung und Entwicklung in der deutschen Gesellschaft eingeräumt wird. Darüber hinaus bestand Gelegenheit, mit Landtags- und Bundestagsabgeordneten ins Gespräch zu kommen und zu diskutieren, in wie weit der Aufbau von Forschungsstrukturen in politische Leitlinien eingebettet ist und durch konkrete Maßnahmen und Initiativen unterstütz werden kann.

Zwar standen Austausch und Dialog im Vordergrund, aber die Delegationsteilnehmer nutzten die Gelegenheit, um unter Berücksichtigung der nationalen Gegebenheiten in Ghana und Nigeria eigene Ziele zur Verbesserung der Forschungsmanagements zu definieren, u.a. die Einrichtung einer National Research Foundation soweit die Etablierung von Mechanismen zur Unterstützung von Nachwuchsforschern, etwas durch maßgeschneiderte Fortbildungen und den Ausbau der regionalen und unternationalen Kooperation. Die Ergebnisse der Reise sollen an die Bildungsminister beider Länder kommuniziert und auf der nationalen Ebene diskutiert werden.

Die DIES-Informationsreise zu Forschungsmanagement ist Teil des DIES-Programms, das der DAAD in Kooperation mit der HRK zur Förderung von Hochschulmanagement in Entwicklungsländern durchführt.


04/13 Feierlicher Abschluss des International Deans’ Course Lateinamerika in Panama City

Idc La - GruppenfotoNachdem sich die 30 Vize-Dekane und Dekane aus vierzehn lateinamerikanischen Ländern letztes Jahr im Oktober zum Auftakt des International Deans’ Course Lateinamerika (IDC LA) in Deutschland und Spanien kennen gelernt haben, begegneten sie sich nun zum abschließenden Kursteil in Panama wieder. Am 19. April wurden die Teilnehmer des IDC LA an der Universidad Tecnológica de Panama feierlich verabschiedet.

Im Oktober letzten Jahres startete erstmalig der International Deans’ Course Lateinamerika im Rahmen des von DAAD und HRK gemeinsam getragenen DIES-Programms. Kooperierender Partner auf spanischer Seite war die Stiftung universidad.es. Durchführende Partner des Programms sind die Universität des Saarlandes und die Universidad de Alicante. Die Alexander-von-Humboldt Stiftung beteiligt sich darüber hinaus für teilnehmende AvH-Alumni an den Kosten des Programms.

In dem sieben-monatigen Seminar, bestehend aus zwei Präsenzphasen und einer online-Phase sollen die 30 Dekane aus Belize, Bolivien, Chile, Costa Rica, der Dominikanischen Republik, Ecuador, El Salvador, Guatemala, Honduras, Kolumbien, Mexiko, Nicaragua, Panama und Peru bei der strategischen Weiterentwicklung ihrer Fakultäten unterstützt werden. Auf der Tagesordnung des praxisorientierten Trainingskurses standen so z.B. Finanz-, Qualitäts-, Personal- und strategisches Fakultätsmanagement sowie die Vermittlung von Führungs- und Kommunikationskompetenzen.

Einen weiteren Schwerpunkt bildete die Präsentation der Ergebnisse der Reformprojekte, die die Teilnehmer im Verlauf des Kurses an ihren Heimatfakultäten umgesetzt haben. Die Arbeit der Teilnehmer an den Strategic Action Plans wurde in der Zeit zwischen den Präsenzphasen mittels Distance Coaching und Online-Webinaren unterstützt.

Moderiert wurde der Erfahrungsaustausch an der Universidad Tecnológica de Panama von Hochschulmanagement-Experten der Universität des Saarlandes und Alicante, der Universidad ORT (Uruguay), der Universidad Nacional del Litoral (Argentinien) und der Universidad de Viña del Mar (Chile).

Im Oktober diesen Jahres wird der International Deans‘ Course Lateinamerika in die zweite Runde gehen und Training für Dekane aus Lateinamerika im Bereich Hochschulmanagement im internationalen Kontext anbieten.


04/13 Startschuss der ASEAN-QA-Hochschulbegehungen in Vietnam

Von 31.03Neues Bild.-13.04.2013 fanden im Rahmen des DIES-Projekts ASEAN-QA die ersten Begehungen zur Evaluierung von Studiengängen an folgenden Hochschulen statt: Vietnam National University (VNU) Hanoi und Ho Chi Minh City, Hanoi University of Science and Technology (HUST) und Can Tho University. Weitere 18 Hochschulbesuche in 9 südostasiatischen Ländern folgen bis Ende September 2013.

Grundlage der Begutachtungsverfahren sind die von dem Verbund südostasiatischer Hochschulen (AUN) erstellten Standards zur Evaluierung von Studienprogrammen. Im Rahmen von ASEAN-QA werden die Begehungen erstmalig von europäisch-asiatischen Gutachterteams durchgeführt. Was die Evaluation besonders attraktiv macht: Die teilnehmenden Universitäten, die das Verfahren erfolgreich durchlaufen, erhalten im Nachgang das entsprechende AUN-QA Zertifikat – dies gilt erstmals auch für Hochschulen, die nicht Mitglieder des AUN Netzwerkes sind.

Mit den Begehungen endet die erste Phase des DIES Projektes, in dem Vertreter von Hochschulen und Akkreditierungsagenturen in mehrteiligen Workshops geschult worden sind, um sich auf die Evaluierungsverfahren vorzubereiten. Die Ergebnisse der ersten Projektphase werden Anfang Oktober in einer internationalen Stakeholder-Konferenz vorgestellt, die von SEAMEO RIHED in Bangkok ausgerichtet wird.

ASEAN-QA wird im Rahmen des Programms "Dialogue on Innovative Higher Education Strategies" (DIES) von DAAD und HRK gemeinsam mit dem für regionale Hochschulentwicklung zuständigen Büro der südostasiatischen Bildungsministerien (SEAMEO RIHED), dem südostasiatischen Hochschulverbund ASEAN University Network (AUN) sowie den beiden Netzwerken der Qualitätssicherungsagenturen in Europa (ENQA) und Südostasien (AQAN) durchgeführt. Ziel ist es, die Partner in Südostasien beim Aufbau eines regionalen Qualitätssicherungssystems zu unterstützen.


04/13 Koordinierungsstelle für DIES-Trainingskurse "Proposal Writing"

Seit 2005 werden in der Programmlinie DIES-Trainingskurse praxisorientierte Fortbildungen zum Thema "Proposal Writing" durchgeführt, die sich an Nachwuchswissenschaftler aus Entwicklungsländern richten. Ziel ist es, die Teilnehmer darin zu unterstützen, ihr häufig im Ausland erworbenes Forschungs-Know-how für die Einwerbung von Drittmitteln einzusetzen. Oft ist nur durch erfolgreiche Projekteinwerbung die Weiterarbeit in der Forschung im Heimatland möglich. In dem mehrteiligen Kursformat werden Möglichkeiten zur Einwerbung von Drittmitteln vorgestellt, Techniken der Antragstellung vermittelt und Beispiele guter Praxis diskutiert. Einen Schwerpunkt bildet die individuelle Erarbeitung und gemeinsame Weiterentwicklung von Anträgen, die idealerweise nach Abschluss des Kurses bei nationalen oder internationalen Geldgebern zur Einwerbung von Drittmitteln eingereicht werden können.

Mit dieser Ausschreibung soll eine Koordinierungsstelle an einer deutschen Hochschule identifiziert werden, die in Anlehnung an das bestehende Konzept die Organisation, Durchführung und Weiterentwicklung von "Proposal Writing"-Kursen übernimmt.

Bewerbungsschluss: 30. Juni 2013

Zur Ausschreibung


04/13 Entwicklung und Durchführung eines DIES-Trainingskurs "Management of Internationalisation"

Das DIES-Programm (Dialogue on Innovative Higher Education Strategies) des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) schreibt die Entwicklung und Durchführung eines neuen Trainingskurses für Hochschulmanager aus Entwicklungsländern zum Thema "Management of Internationalisation" aus. Ein solcher Trainingskurs soll ab 2014 angeboten werden.

Die Internationalisierung von Lehre und Forschung gewinnt auch an Hochschulen in Entwicklungsländern zunehmend an Bedeutung. Häufig fehlen jedoch Strukturen und Kompetenzen, um internationale Aktivitäten nachhaltig zu planen sowie professionell durchzuführen und zu begleiten. Dieser Trainingskurs soll dazu beitragen, Hochschulmanager, die an Hochschulen in Lateinamerika, Afrika, dem Nahen Osten und Südostasien koordinierende Aufgaben im Bereich der Internationalisierung wahrnehmen, entsprechend zu qualifizieren und weiterzubilden. Ziel ist es, die Hochschulen in diesen Regionen stärker in Prozesse der Internationalisierung des tertiären Sektors einzubinden und sie somit besser auf die weltweit bestehenden Herausforderungen der Globalisierung vorzubereiten.

Deutsche Hochschulen sind aufgerufen, einen Konzeptvorschlag für einen solchen Trainingskurs einzureichen. Folgende Aspekte des Trainingskurses sollten dabei näher ausgearbeitet werden: Struktur und Dauer, Inhalte, Lernergebnisse, Methodologie, Trainer, Zuständigkeiten, Finanzierung. Es ist gewünscht, internationale Partner in die Kursvorbereitung, -organisation und -durchführung einzubeziehen. Um einen gleichberechtigten Zugang zu den vorhandenen Ausschreibungsinformationen zu gewährleisten, ist die folgende Ausschreibung auf Englisch verfasst.

Bewerbungsschluss: 30. Juni 2013

Zur Ausschreibung


03/13 Fit für‘s Dekansamt: Fakultätsmanager aus Südostasien absolvieren ihren letzten Kursteil in Indonesien

Idc Dies IiiEin dreiviertel Jahr haben die Teilnehmer des International Deans‘ Course Zeit gehabt, um Reformprojekte an ihren Heimatuniversitäten durchzuführen und Hochschulmanagement-Theorie in der Praxis umzusetzen. Die Abschlussveranstaltung an der Gadjah Mada University (UGM) in Yogyakarta bot nun die Gelegenheit, die Ergebnisse zu präsentieren und sich mit den Kollegen aus Südostasien und den Experten aus Deutschland und der Region auszutauschen.

Eröffnet wurde der 5-tägige Workshop durch den Rektor der UGM, Professor Pratikno sowie durch Frau Dr Jansen, Leiterin der DAAD Außenstelle in Jakarta. DAAD-Alumna Dr Illah Saillah, Abteilungsleiterin im indonesischen Bildungsministerium (DIKTI), informierte über neuste Entwicklungen im indonesischen Hochschulsystem und kennt das DIES Programm aus eigener Anschauung: 2008 hat sie selbst den IDC absolviert und bald darauf eine Schlüsselposition im DIKTI eingenommen. Im zweiten Eröffnungsvortrag stellte Dr Christian Berthold, Geschäftsführer von CHE Consult, Trends im Hochschulmanagement aus europäischer Perspektive vor.

Im Mittelpunkt der 5-tägigen Veranstaltung standen jedoch die rund 30 Dekane aus Thailand, Indonesien, Malaysia, Philippinen, Myanmar und Vietnam. Eine von ihnen ist Dr Yasmin Ashaari aus Malaysia, die im Verlauf des Kurses auf Fakultätsebene ein Projekt zur Steigerung des Forschungsoutputs umgesetzt hat. Damit unterstützt sie zugleich den Reformprozess an ihrer Heimatuniversität, der Technologischen Universität MARA, deren erklärtes Ziel es ist, sich einer der Forschungsuniversitäten des Landes zu entwickeln. Zielgruppe ihres Projekts mit dem Titel "Young PhD Scholars Initiatives" sind dabei frisch promovierte Nachwuchswissenschaftler, die durch Mentoren bei dem Verfassen von Beiträgen für Fachzeitschriften und der Erstellung von Forschungsanträgen unterstützt werden.

Praxisorientierung und regionaler Austausch sind die wesentlichen Erfolgsfaktoren des dreiteiligen Kurses, der seit 2007 im jährlichen Wechsel für Teilnehmer aus Afrika bzw. Südostasien im Rahmen des DIES Programms angeboten wird. Kooperationspartner beim IDC sind neben DAAD, HRK und AvH, die Hochschule Osnabrück und das CHE Gemeinnütziges Centrum für Hochschulentwicklung.


03/13 DIES Projekt ASEAN-QA: Grundlage für externe Evaluation von über 20 Hochschulen in Südostasien geschaffen

Dies Group Photo Welcome KlneuVom 25.02.-01.03.2013 trafen sich 15 Vertreter von Qualitätssicherungsagenturen aus neun südostasiatischen Ländern, um sich auf die bevorstehende Evaluierung von Studienprogrammen an Hochschulen in ihren Heimatländern vorzubereiten. Das Besondere: Die Evaluierungen finden erstmals mit gemischten Gutachterteams aus Europa und Südostasien statt. Der ASEAN-QA-Workshop für externe Gutachter wurde von der Universität Potsdam gemeinsam mit der Malaysian Qualifications Agency (MQA) in Kuala Lumpur ausgerichtet.

In Kuala Lumpur analysierten die Agenturvertreter die Evaluierungsberichte von Hochschulprogrammen, die im Laufe des ASEAN-QA-Projekts von den teilnehmenden Hochschulvertretern erstellt wurden. Unter Anleitung eines europäisch-südostasiatischen Trainerteams bereiteten sich die Teilnehmer zudem auf die Rolle als externe Gutachter bei der Durchführung von Programmevaluationen an Hochschulen vor.

Die Selbstevaluierungsberichte wurden seit Beginn der Workshops in 2011 von den an ASEAN-QA teilnehmenden Universitätsvertretern erstellt und kontinuierlich weiterentwickelt. Beide Teilnehmergruppen, sowohl Universitätsvertreter als auch Gutachter, bekamen im Laufe des Projekts die Gelegenheit zum gemeinsamen Austausch. Die Teilnehmer am Workshop in Kuala Lumpur kamen aus Indonesien, Kambodscha, Laos, Malaysia, Philippinen, Thailand, Timor Leste und Vietnam.

Im Anschluss an die Workshop-Phase von ASEAN-QA folgt von März bis September 2013 ein weiterer Höhepunkt des Projekts: An über 20 Hochschulen werden Gutachterteams externe Evaluationen durchführen und ausgewählte Studiengänge im Bereich Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften begutachten. Die Ergebnisse werden in einer hochrangig besetzten Stakeholder-Konferenz zum Abschluss des Pilotprojekts im Oktober 2013 in Bangkok vorgestellt.

 


11/12 DIES bietet erstmals Fortbildung im Hochschulmanagement für kurdische Hochschulen an

Witzenhausen2Das gesamte Hochschulsystem im Irak steht vor dem Umbau – und somit verläuft kein Besuch an einer Hochschule vor Ort ohne die Frage nach Fortbildungsmöglichkeiten für Hochschulmanager. Diesem Bedarf entspricht ein Trainingskurs, der aktuell an der Salahaddin University in kurdischen Teil Iraks für 30 Teilnehmer durchgeführt wird.

Auf Initiative des Regionalreferats werden erstmals hochrangige irakisch-kurdische Hochschulmanager gezielt in den Themen "Leadership, Qualitätssicherung und Forschungsmanagement weitergebildet. Umgesetzt wird der Kurs, für dessen ersten Teil im August 2012 bereits zehn Dekane und der Vizepräsident der University of Dohuk sowie zwanzig Institutsleiter und Vizedekane der Salahaddin University nach Deutschland gekommen waren, von den UNISTAFF Associates – einem Team von Hochschullehrern, das in der Vergangenheit bereits mehrfach Fortbildungskurse im Rahmen des DIES-Programms durchgeführt hatten. Parallel zu den Trainings arbeiten die Teilnehmer(innen) an Reformprojekten an ihren Heimathochschulen. So soll das theoretisch erlernte Wissen direkt in die Praxis umgesetzt werden und Veränderungen im Hochschulmanagement bewirken. Der momentan stattfindende Workshop in Kurdistan klärt den Stand ihrer Implementierung und vermittelt weitere Beratung und Hilfestellung im Umsetzungsprozess.
Inhalt und Qualität des Trainings sind auf kurdischer Seite auf außerordentlich hohe Wertschätzung gestoßen. In der Folge wird an der University of Dohuk ein vergleichbares, wenn auch kürzeres, Training für sämtliche, rund 90 Institutsleiter erfolgen.

Für DIES bedeutet dieser Kurs eine regionale Ausweitung, für den DAAD ergänzt die Arbeit mit den Hochschulmanagern die vielfältigen Aktivitäten im Irak sinnvoll. Der Dreiklang von individueller Qualifizierung (Stipendien), fachlichen Partnerschaften (HSP) und Hochschulmanagement ermöglicht eine nachhaltige Wirkung der Maßnahmen.
Dieser Trainingskurs ist Teil des DIES-Programms, das der DAAD in Kooperation mit der HRK zur Förderung von Hochschulmanagement in Entwicklungsländern durchführt.



11/12 DAAD-UNESCO Konferenz zu regionale Qualitätssicherung im Senegal – Ausweitung der DIES-Aktivitäten auf West- und Zentralafrika

Qualitätssicherung, so der senegalesische Hochschulminister in seiner ErGroup Photo Dakaröffnungsrede zur DIES-Konferenz "Strengthening Regional Cooperation in Quality Assurance in West & Central Africa”, sei eines der zentralen Instrumente, um die überregionale Kooperation in der Hochschulbildung zu fördern. Wie eine solche Zusammenarbeit ermöglicht und unterstützt werden kann, wurde auf der hochrangig und international besetzten Dialogveranstaltung in Dakar, Senegal, lebhaft diskutiert.

Auf Einladung des DAAD und des regionalen UNESCO Büros für Bildung in Africa (UNESCO BREDA) kamen zwischen dem 15. und 17. November rund 110 Experten in Dakar, Senegal, mit dem Ziel zusammen, eine gemeinsame Vorstellung von regionaler Qualitätssicherung in West- und Zentralafrika zu entwickeln. Auch sollten direkt konkrete Schritte vereinbart werden, wie diese mittel- und langfristig umgesetzt und gestärkt werden könnte.
Damit ein regionaler Ansatz zur Stärkung der Qualitätssicherung in der Hochschulbildung erfolgreich sein kann, sollten möglichst alle relevanten Interessensgruppen eingebunden werden. Diese Erfahrung des Bologna-Prozesses war auch leitgebend für das Format der DIES Konferenz: Erstmalig wurde ein Forum geboten, bei dem die politisch verantwortlichen Ministerien mit Vertretern von Hochschulen, Qualitätssicherungsagenturen, Arbeitgeberverbänden oder Studierendenschaften diskutieren und sich die Teilnehmer der Region darüber hinaus mit weiteren Experten aus Ostafrika, Europa und den USA austauschen konnten.

Gemeinsam wurden konkrete Strategien und Ansätze zur Stärkung von Qualitätssicherung auf institutioneller, nationaler und regionaler Ebene vereinbart. Die nationalen Regierungsrepräsentanten aus zehn west- und zentralafrikanischen Staaten, sowie Vertreter der Afrikanischen Union, der Association of African Universities (AAU) und der Afrikanischen Entwicklungsbank (AfDB) erklärten, entsprechende Harmonisierungsbestrebungen politisch zu unterstützen.
Das DIES-Projekt, das seit 2008 in Ostafrika zur Stärkung regionaler Qualitätssicherung beiträgt, soll hierbei als positives Beispiel herangezogen werden – vor dem Hintergrund der in Ostafrika gemachten Erfahrungen wird DIES nun gemeinsam mit afrikanischen Akteuren – wie der UNESCO, CAMES (Conseil africain et malgache pour l'enseignement supérieur) oder UEMOA (Union économique et monétaire ouest-africaine)- ab 2013 in West- und Zentralafrika entsprechende Dialog- und Fortbildungsmaßnahmen anbieten.

Diese DIES-Konferenz ist Teil des DIES-Programms, das der DAAD in Kooperation mit der HRK zur Förderung von Hochschulmanagement in Entwicklungsländern durchführt.

weitere Informationen

11/12 Fakultätsmanager des International Deans‘ Course treffen sich zu regionalen Workshops in Indonesien und Thailand

Idc2012Nachdem sich die rund 30 Dekane und Vize-Dekane aus sechs südostasiatischen Ländern im Juni zum Auftakt des International Deans’ Course (IDC) in Deutschland aufgehalten haben, kamen sie nun im zweiten Kursteil in Indonesien bzw. Thailand zusammen, um sich über den Stand der Umsetzung ihrer Reformprojekte auszutauschen.

Ziel des IDC ist es, Hochschulmanager aus Entwicklungsländern bei der strategischen Weiterentwicklung ihrer Fakultäten zu unterstützen. Der zweite Teil des erfolgreichen DIES-Trainingskurses fand dabei in Form von zwei regionalen Workshops statt, in denen zum einen die intensive Beratung der individuellen Veränderungsprojekte durch das deutsch-asiatische Trainerteam im Vordergrund stand, zum anderen den Teilnehmern eine weitere Gelegenheit zum akademischen Networking geboten wurde. In beiden Veranstaltungen kam es darüber hinaus auch zum Austausch mit Hochschulmanagern des Heimatlandes.

Zunächst traf sich vom 15.-16. Oktober ein Teil der IDC Gruppe in Bandung, Indonesien, um an dem Workshop zum Thema "Capacity Development in Higher Education" teilzunehmen. Eröffnet wurde die Veranstaltung von der Leiterin der DAAD-Außenstelle, Frau Dr. Jansen, und der Direktorin für akademische Angelegenheiten im indonesischen Hochschulministerium und DAAD Alumna, Dr. Illah Sailah, die selbst ehemalige Absolventin des IDC Kurses ist. Gemeinsam mit Vertretern des DIES-Alumni Netzwerkes INDOSTAFF wurde an der Konzeption eines nationalen Trainingskurses nach dem Vorbild des IDC gearbeitet, der künftig unter maßgeblicher Beteiligung von DIES Alumni für eine rein indonesische Zielgruppe angeboten werden soll. Die Rektorin der Ma Chung University, Leenawaty Limantara, bekräftigte die Relevanz eines solchen Programms, da zu erwarten sei, dass "die durch Rektoren, Dekane und andere Führungspersonen initiierten Veränderungen einen maßgeblichen Einfluss auf Fortschritt und Entwicklung des Bildungssystem in Indonesien haben werden."

Kurz darauf fand in Bangkok vom 23.-25. Oktober der zweite regionale Workshop statt, zu dem die übrigen rund 20 IDC-Teilnehmer reisten. Das Besondere hier: Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit dem Knowledge Network Institute of Thailand (KNIT) durchgeführt, das bereits in diesem Jahr damit begonnen hat, unter dem Titel "Deans For Change" ein thailändisches Fortbildungsprogramm nach dem Vorbild des IDC aufzulegen. Beide Gruppen, Teilnehmer des IDC und des DFC-Programms, kamen am ersten Tag für ein öffentliches Seminar zum Thema Hochschulsteuerung zusammen, das von der Vertreterin der thailändischen Higher Education Commission, Dr. Chavanee Tongroach, eröffnet wurde und mit einer Panel-Veranstaltung zum Thema "East meets West: Faculty Governance and Administration" zur Diskussion einlud.

Seit 2007 findet der International Deans‘ Course in jährlichem Rhythmus abwechselnd für Dekane aus afrikanischen und südostasiatischen Ländern statt. Der DIES Trainingskurs ist eine gemeinsame Initiative der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), des Deutschen Akademischen Austausch-Dienstes (DAAD), der Hochschule Osnabrück und des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) sowie der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH).

11/12 ASEAN-QA-Training für Qualitätssicherungskoordinatoren aus Südostasien in Ho Chi Minh Stadt erfolgreich beendet

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Vom 22.-26. Oktober 2012 trafen sich mehr als 20 Hochschulmanager aus 10 südostasiatischen Ländern, die an ihren Hochschulen für Qualitätssicherung zuständig sind. Der dritte und letzte Kursteil des Trainingskurses zu Qualitätssicherung wurde von der Universität Potsdam gemeinsam mit der Vietnam National University in Ho Chi Minh Stadt ausgerichtet und fand im Rahmen des mehrjährigen DIES-Projekts "ASEAN-QA" statt.

Gastgeber auf vietnamesischer Seite war die Vietnam National University, Ho Chi Minh Stadt, die mit ihrem Präsidenten, Professor Phan Thanh Binh sowie mit ausgewählten Rektoren weiterer VNU-Teiluniversitäten hochrangig vertreten war. Von deutscher Seite wurden die Teilnehmer von dem Generalkonsul des Deutschen Generalkonsulats in Ho Chi Minh Stadt, Conrad Cappell, sowie von der Direktorin der DAAD-Außenstelle Hanoi, Dr. Hannelore  Bossmann begrüßt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Erfahrungsaustausch zur Erstellung von Selbstevaluierungsberichten, die der Qualitätssicherung von Studienprogrammen dienen und deren Erstellung von den Teilnehmern über den Kurs hinweg koordiniert werden. Die ausgewählten Studiengänge im Bereich Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften werden dabei anhand eines einheitlichen Kriterienkatalogs begutachtet, der vom südostasiatischen Hochschulnetzwerk AUN entwickelt wurde. Das Besondere hierbei  ist die Vielfalt der teilnehmenden Institutionen: Auch Nicht-AUN-Mitgliedshochschulen nehmen an dem mehrteiligen Projekt teil.

In Vietnam bestand nun letztmalig die Gelegenheit, Feedback von einem europäisch-asiatischen Trainerteam zu den Selbstevaluierungsberichten einzuholen, bevor diese dann zur externen Begutachtung an Fachvertreter weiter geleitet werden. Mit der Begehung der Hochschulen durch ein internationales Gutachterteam findet ASEAN-QA im kommenden Jahr seinen Abschluss. Während ihres einwöchigen Aufenthalts in Südvietnam erhielten die Teilnehmer auch Gelegenheit, sich mit den Qualitätssicherungsstrategien vietnamesischer Hochschulen vertraut zu machen. An der Eröffnungsveranstaltung präsentierte nicht nur die gastgebende VNU ihr Qualitätssicherungssystem, sondern auch die ebenfalls in Ho Chi Minh City beheimatete private Hoa Sen University.

ASEAN-QA wird im Rahmen des Programms "Dialogue on Innovative Higher Education Strategies" (DIES) von DAAD und HRK gemeinsam mit dem für regionale Hochschulentwicklung zuständigen Büro der südostasiatischen Bildungsministerien (SEAMEO RIHED), dem südostasiatischen Hochschulverbund ASEAN University Network (AUN) sowie den beiden Netzwerken der Qualitätssicherungsagenturen in Europa (ENQA) und Südostasien (AQAN) durchgeführt. Ziel ist es, die Partner in Südostasien beim Aufbau eines regionalen Qualitätssicherungssystems zu unterstützen.


10/12 Peer-Training live und in Farbe – ASEAN-QA organisiert praxisnahe Gutachter-Fortbildung zu Programmevaluierung in Südostasien

Manila Peer 2012Welche Rolle spielen externe Gutacher – sogenannte "Peers" – bei Programmakkreditierungen? Antworten hierzu bietet ein Training für südostasiatische Evaluatoren, das im Rahmen des DIES-Projekts "ASEAN-QA" von 16.-19. Oktober in Manila stattfindet. Die Besonderheit: Eine simulierte Hochschul-Begehung bietet den Teilnehmern die Gelegenheit, das Gelernte direkt in die Praxis umsetzen.

Vom 16.-19. Oktober 2012 treffen sich 30 südostasiatische Hochschulvertreter aus ingenieur- und wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereichen auf den Philippinen, um sich als externe Gutachter für die Evaluierung von Studienprogrammen fortzubilden. Höhepunkt des Peer-Trainings ist die simulierte Begehung an der De La Salle University of Manila, bei der die Teilnehmer Interviews mit Dekanen, Dozenten und Studierenden durchführen. Anhand eines konkreten Beispiels von zwei Studienprogrammen der Universität wird diskutiert, wie Studium und Lehre verbessert werden können. Die Vorstellung von Best-Practice-Beispielen aus Südostasien und Europa steht während des Trainings ebenfalls auf dem Programm. Ausgerichtet wird die Veranstaltung von der renommierten Akkreditierungsagentur Philippine Accrediting Association of Schools, Colleges and Universities (PAASCU) und dem international besetzten ASEAN-QA-Trainerteam aus Deutschland, den Philippinen und Malaysia. Die 30 Teilnehmer des Peer-Trainings kommen aus Indonesien, Kambodscha, Malaysia, den Philippinen, Thailand und Vietnam.

Im Rahmen des ASEAN-QA-Projektes werden derzeit an über 20 Hochschulen aus 10 südostasiatischen Ländern Studienprogramme aus ingenieur- und wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereichen evaluiert. Dies geschieht anhand eines einheitlichen Kriteriensets, womit zugleich ein Beitrag zur Entwicklung eines regionalen Modells für Qualitätssicherung in der ASEAN-Region geleistet wird. Die Besonderheit: Die Hochschulvertreter treten dabei in den Dialog mit Mitarbeitern von Akkreditierungsagenturen, die parallel geschult werden und sich über Gemeinsamkeiten und Unterschiede nationaler Anforderungen der externen Qualitätssicherung austauschen. Beide Gruppen werden von internationalen Trainerteams aus Europa und Südostasien unterstützt.

ASEAN-QA wird im Rahmen des Programms "Dialogue on Innovative Higher Education Strategies" (DIES) von DAAD und HRK gemeinsam mit dem für regionale Hochschulentwicklung zuständigen Büro der südostasiatischen Bildungsministerien (SEAMEO RIHED), dem südostasiatischen Hochschulverbund ASEAN University Network (AUN) sowie den beiden Netzwerken der Qualitätssicherungsagenturen in Europa (ENQA) und Südostasien (AQAN) durchgeführt.



10/12 DIES Alumni Netzwerk Ostafrika: Regionale Netzwerkkonferenz mit großem Erfolg durchgeführt

Gruppenbild RealVom 18. bis 21. September 2012 fand die regionale Konferenz "Networking for Quality in Higher Education” des ostafrikanischen DIES Alumni Netzwerk mit großem Erfolg an der Kenyatta Universität in Nairobi, Kenia statt. Mehr als 50 Teilnehmer aus Äthiopien, Kenia, Malawi, Sudan, Tansania, Uganda und Deutschland nahmen an der internationalen Konferenz teil. Zum ersten Mal nahm auch die Vorsitzende des Hochschulrates des Taita Taveta University Colleges, Dr. Florence Nyamu, an der Konferenz teil, um sich über die Entwicklungen im Hochschulsektor zu informieren. Im Vorfeld zur Konferenz trafen sich DIES Alumni von kenianischen Universitäten, die zuvor an DIES Trainingskursen teilgenommen hatten, zu einem Preconference Workshop.

Sie nutzten dieses Forum um Erfahrungen bezüglich der Implementierung von Veränderungsprojekten, die im Rahmen der DIES Trainingskurse entwickelt wurden, auszutauschen.

Die Konferenz wurde von Experten des CHE Zentrum für Hochschulentwicklung, der TU Dortmund, der Universität Kassel/UNISTAFF associates und der Universität Oldenburg unterstützt.

Die Regionalkonferenz hatte zwei parallele Ziele:  

2011 und 2012 wurden Hochschulmanagement-Trainingsworkshops in Äthiopien, Kenia, Malawi und Uganda erfolgreich durchgeführt. Organisiert wurden diese praxis- und bedarfsorientierten Trainings von den nationalen Alumnigruppen des ostafrikanischen Alumninetzwerkes REAL. Während der Workshops unterstützten und berieten die Alumni die Teilnehmer bei der Entwicklung individueller Reformprojekte an ihren Heimatuniversitäten. Im Laufe der Konferenz stellten die Alumni diese Aktivitäten vor, um Erfahrungen, die auf nationaler Ebene gemacht worden waren auszutauschen. Des Weiteren wurden die Teilnehmer aufgefordert, ihre individuellen Projekte vorzustellen, Erfolge und Herausforderungen zu erörtern und gemeinsam Nachhaltigkeitsstrategien der Projekte zu erarbeiten.

Darüber hinaus diente das Forum der Revitalisierung des REAL Netzwerkes, das 2006 ins Leben gerufen wurde. Die DIES Alumni blickten auf erfolgreiche sechs Jahre zurück. Besonders die beiden letzten Jahre, in denen Trainingsworkshops auf   nationaler Ebene durchgeführt wurden, wurden als sehr erfolgreich angesehen. Aus diesem Grund soll dieser Ansatz - Trainingsmaßnahmen anzubieten, die speziell auf die Bedürfnisse der Hochschulen in den REAL Ländern zugeschnitten sind - , weiterhin gestärkt werden.  

Die nationalen Chapter werden entsprechend Anträge für Initiativen in verschiedenen Bereichen ausarbeiten: Die kenianischen Alumni werden beispielsweise ein Projekt im Bereich Forschungsmanagement entwickeln und Pläne zur Etablierung eines Zentrums für Hochschulentwicklung ausarbeiten. Die äthiopischen Alumni planen die Entwicklung eines Proposals   für ein Qualitätssicherungszentrum. In Uganda planen die Alumni an einem Training für Curriculumentwicklung zu arbeiten sowie sich verstärkt auf die Verbesserung von Aufbaustudiengängen zu konzentrieren. Weitere Projekte werden in Malawi, Tansania und dem Sudan entwickelt. Dabei sollen aber auch die regionale Perspektive und der Austausch im Fokus behalten werden:   Die Alumni betonten, dass der Erfahrungsaustausch und   die gegenseitige Unterstützung zwischen den nationalen Gruppen äußerst wertvoll sei. Aus diesem Grunde soll im Zweijahres-Rhythmus eine Regionalkonferenz organisiert werden. Um den Süd-Süd-Dialog zu unterstützen sollen hierzu   möglichst auch die DIES Alumni der Netzwerke aus Zentralamerika/Mexiko und   Südostasien integriert werden.

Abschließend wurde Prof. Dr. Hamadi Iddi Boga des Taita Taveta University Colleges Kenia, als neuer regionaler Koordinator gewählt. Er wird die Nachfolge von   Prof. Dr. Gabriel Katana Gona antreten, der die Netzwerkaktivitäten seit 2006 erfolgreich koordinierte. Unterstützt wird Prof. Boga von Dr. Betty Ezati, von der Makerere Universität, Uganda und von Dr. Abebaw Gashaw Kebede, Jimma University, Äthiopien.

REAL wird gefördert im Rahmen des DIES Programms "Dialogue on Innovative Higher Education Strategies”, welches gemeinschaftlich vom DAAD und der HRK seit 2001 durchgeführt wird.


10/12 Hochschulranking für Kenia - Das Ergebnis eines Workshops der kenianischen Hochschulkommission mit Unterstützung des DAAD

Kenia RankingKenia will ein Hochschulranking nach dem Beispiel des CHE Rankings einführen: fächerbezogen, mit mehreren Dimensionen, ohne League Table. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse einer Deutschlandreise der wichtigsten Entscheidungsträger des kenianischen Wissenschaftssystems im Rahmen des DIES-Programmes Ende Mai 2012.

Was sind die zentralen Faktoren, um ein faires, informatives und qualifiziertes Ranking aufzusetzen? Wie können Fakten zu Studium, Lehre, Ausstattung und Forschung genauso mit einbezogen werden wie die Urteile von Studierenden sowie die Reputation der einzelnen Fachbereiche? Diese und weitere Fragen wurden bereits im Rahmen der DIES-Informationsreise erörtert und nun vom 17. bis 19. September im Rahmen eines Forums in Nairobi, Kenia, vertieft diskutiert.

In Kooperation mit dem DAAD nahmen mehr als achtzig Topvertretern der kenianischen Hochschulen sowie die Elternvereinigung, der Unternehmerverband und der Forschungsrat an diesem Forum teil. Prof. Dr. Frank Ziegele, Geschäftsführer des Centrums für Hochschule (CHE) der Bertelsmann-Stiftung und der HRK, stellte das fächerbezogene Ranking von CHE und ZEIT vor, das nun als Vorbild für das kenianische Ranking fungieren wird. "Wir machen das jetzt! Das Ministerium unterstützt das, unsere Commission for Higher Education wird das in die Hand nehmen!" fasste Staatssekretär Crispus Kiamba zum Schluss des Forums zusammen.

Wirtschafts- und Medienvertreter wie die einflussreiche Chandaria-Unternehmensholding und die Nation-Mediengruppe zeigten bereits konkretes Interesse an einer Kooperation. Unter ihrer Mitwirkung soll eine unabhängige Trägereinrichtung gegründet werden, welche die weitere Planung und Ausführung in Zusammenarbeit mit dem CHE übernehmen wird.


10/12 Proposal Writing in Lateinamerika

Img 5070 ProposalDAAD-Workshops zur Antragstellung und Einwerbung von Forschungsprojekten für zentralamerikanische und mexikanische Wissenschaftler in Costa Rica und Guatemala in Kooperation mit den Universitäten Bremen und Erfurt

In einer Kooperation des Deutschen Akademischen Austauschdienstes mit deutschen und zentralamerikanischen Hochschulen und dem zentralamerikanischen Hochschulrat CSUCA wurden 30 Wissenschaftler aus 7 Ländern der Region ausgewählt, um vom 25. bis 29.9.2012 gemeinsam über Fächergrenzen hinweg an Strategien der erfolgreichen Einwerbung von Forschungsprojekten zu arbeiten. Das Seminar, das von erfahrenen Trainern der Universitäten Bremen und Erfurt angeleitet wird, findet statt im Rahmen des DIES Programms (Dialogue on Innovative Higher Education Strategies (DIES) von DAAD und HRK. Wie hoch die Nachfrage nach einer Fortbildung in diesem Themenfeld ist, zeigte die hohe Anzahl von DAAD rund 250 qualifizierter Bewerbungen. Sie deuten auf die enorme Relevanz einer strategischen Förderung von Wissenschaftlern in der Region hin, die bisher nur wenig kompetitive Förderinstrumente mit sehr geringen Mitteln nutzen und nach Wegen zur Professionalisierung und internationalen Vernetzung suchen.

Worin besteht die Attraktivität einer wissenschaftlichen Fragestellung? Wie erreicht man eine glaubwürdige Stringenz in der Antragstellung? Welche Dimensionen spielen bei der Mitteleinwerbung eine wesentliche Rolle? Diese und viele andere Fragen beschäftigten Wissenschaftler über Landes- und Fächergrenzen hinweg an der Universidad Nacional de Costa Rica in Heredia. Nicht nur jüngere Nachwuchswissenschaftler konnten profitieren. Auch Postdocs und andere erfahrenere Teilnehmer zeigten sich begeistert von der neuen Form der Zusammenarbeit und den Moderationsmethoden der deutschen Experten. Im Laufe der nächsten vier Monate sollen aus der ersten Seminarphase fertige Forschungsanträge hervorgehen, die von der gesamten Gruppe von Ende Februar bis Anfang März 2013 an der Universidad de San Carlos in Guatemala eine Woche lang erneut diskutiert und überarbeitet werden. Aus der Gruppe werden anschließend zehn bis zwölf Berater ausgewählt und in einem speziellen Workshop als Multiplikatoren fortgebildet, die künftig in Zusammenarbeit mit dem zentralamerikanischen Hochschulrat und dem DAAD weitere Nachwuchswissenschaftler in der Region schulen sollen.


09/12 Hochschulmanager aus Entwicklungsländern zu Gast an der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg

Unilead09 12An der Universität Oldenburg findet zur Zeit der DIES-Trainingskurs UNILEAD für Hochschulmanager aus Entwicklungsländern statt. UNILEAD richtet sich an Leiter und Mitarbeiter des mittleren bis gehobenen Hochschulmanagements aus Afrika, Zentralamerika, Südostasien und dem Nahen Osten. Der Blended-Learning-Kurs wurde vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg in Kooperation mit der Nelson Mandela University Südafrika entwickelt. Renommierte Experten aus dem deutschen und internationalen Kontext unterrichten und coachen die Online- und Präsenzphasen.

Für die 22 ausgewählten Teilnehmer begann der Trainingskurs im August mit einer online gestützten Selbstlernphase. Anfang September reisten sie aus ihren Heimatländern Ägypten, Äthiopien, Belize, Guatemala, Honduras, Irak, Indonesien, Kolumbien, Mexiko, Nicaragua, Philippinen, Südafrika, Tansania, Thailand, Uganda und Vietnam zur Präsenzphase nach Oldenburg. Drei Wochen lang beschäftigen sich die zukünftigen Führungskräfte dort mit den Themen "Projektmanagement" und "Finanzmanagement", wobei die Entwicklung von individuellen Reformprojekten im Vordergrund steht. Der Kurs endet im Februar 2012 mit einer zweiwöchigen Präsenzphase zum Themenschwerpunkt "Personalmanagement".
Zwischen den Präsenzphasen kehren die UNILEAD-Teilnehmer an ihre Heimatuniversitäten zurück und arbeiten weiter an ihren Projekten. Der modulare Aufbau und der Wechsel von Präsenz- und Heimataufenthalten ermöglichen so den direkten Transfer des Gelernten.

UNILEAD dient dem internationalen Erfahrungsaustausch, der Qualifizierung und der Zusammenarbeit zwischen Hochschulen in Industrie- und Entwicklungsländern und ist ein Fortbildungsangebot des DAAD im Programmbereich DIES.


06/12 Fakultäten erfolgreich managen – Start des 6. International Deans‘ Course

Img 3986Eine neue Gruppe hoch motivierter Dekane und Vizedekane aus Südostasien ist in den diesjährigen DIES-Trainingskurs "International Deans‘ Course" (IDC) gestartet. Die Auftaktveranstaltung der mehrteiligen Fortbildung fand vom 18.-28. Juni in Osnabrück und Berlin statt und bot den Teilnehmern aus Thailand, Indonesien, Malaysia, Philippinen, Myanmar und Vietnam erste Gelegenheit, sich zum Thema Fakultätsmanagement auszutauschen und darüber hinaus von Praxisbeispielen an deutschen Hochschulen zu lernen.

Der IDC wird vom DAAD gemeinsam mit der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), der Hochschule Osnabrück, dem Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) sowie in Kooperation mit der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH) durchgeführt.

Ziel des stark nachgefragten DIES-Trainingskurses ist es, Dekane bei der strategischen Weiterentwicklung ihrer Fakultäten zu unterstützen. Diese treten ihr Amt meist ohne einschlägige Qualifikation im Hochschulmanagement an und müssen die vielfältigen Führungsaufgaben in der Regel neben den eigenen Lehr- und Forschungsverpflichtungen wahrnehmen. Auf der Tagesordnung des IDC stehen unterschiedliche Themen wie Hochschulsteuerung, Finanzmanagement, strategisches Management, Leadership oder Qualitätssicherung; ergänzt wird dieses Angebot durch einen Soft Skills-Workshop zu Konfliktmanagement und einen Besuch der FU Berlin.

Auf die Umsetzung des Gelernten wird dabei besonderer Wert gelegt: Kursbegleitend erarbeiten die Hochschulmanager individuelle Veränderungsprojekte, die während des ca. 8-monatigen Kurses an der Hochschulen im Heimatland implementiert werden. Im Oktober wird der zweite Kursteil in Indonesien und Bangkok durchgeführt, der Abschluss findet im März 2013 in Indonesien statt.

Der International Deans‘ Course ist Teil des DIES-Programms, das der DAAD in Kooperation mit der HRK zur Förderung von Hochschulmanagement in Entwicklungsländern durchführt.  


 

06/2012 Thai Deans for Change

Thai Deans for Change 06/12Wie lässt sich das strategische Management von Fakultäten verbessern und welche Gestaltungsmöglichkeiten bieten sich Dekanen in unterschiedlichen universitären Kontexten? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der DIES-Informationsreise "Thai Deans for Change", die eine Gruppe von thailändischen Dekanen und Vizedekanen von 10. bis 16. Juni 2012 nach Berlin und Potsdam führte. 

Ziel der einwöchigen DIES-Informationsreise war es, gute Praxisbeispiele von Fakultätsmanagement in Deutschland zu präsentieren und mit den Teilnehmern zu diskutieren, in wie weit sich diese Modelle auf das thailändische Hochschulsystem übertragen lassen. Einblick in die Praxis des Hochschulmanagements in Deutschland boten sich den Teilnehmern durch Besuche an der TU Berlin, der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin und der Universität Potsdam. Hier standen die Themen Forschungsmanagement, Kooperation mit der Wirtschaft und Qualitätssicherung auf der Tagesordnung.

Die Veranstaltung ist Teil des Fortbildungsprogramms "Deans for Change", das vom "Knowledge Network Institute Thailand (KNIT)" nach dem Modell des "International Deans‘ Course" (IDC) entwickelt wurde und dessen erster Teil im März diesen Jahres in Bangkok stattfand. Der IDC wird seit 2008 für Fakultätsmanager aus Südostasien im Rahmen des DIES-Programms angeboten. An der nationalen Multiplikation des Kurses für thailändische Hochschulmanager waren Alumni des IDC maßgeblich beteiligt.

Für die Durchführung des zweiten, in Deutschland stattfindenden Kursteils kooperiert KNIT mit dem DAAD, der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) sowie dem Centrum für Hochschulentwicklung (CHE). Eine weitere Veranstaltung ist im Oktober in Bangkok geplant, bei der die Gruppe aus Thailand Gelegenheit haben wird, sich mit den südostasiatischen Teilnehmern des IDC auszutauschen.

Die Fortbildungsreihe zum Fakultätsmanagement ist Teil des DIES-Programms, das der DAAD in Kooperation mit der HRK zur Förderung von Hochschulmanagement in Entwicklungsländern durchführt.

 


 

05/2012 Forschungs- und Innovationsmanagement in Ostafrika

Prof.jpgKenias Hochschulsektor expandiert immer schneller: Etwa alle drei Jahre verdoppelt sich die Anzahl der Studierenden und auch der Kreis der Hochschuleinrichtungen wird stetig größer. Wie das Management von Forschung und Innovation in diesem Kontext effektiv und effizient gestaltet werden kann, war Inhalt einer DIES-Informationsreise, die 28 kenianische und ostafrikanische Wissenschaftsmanager vom 20. bis 26. Mai in Deutschland absolvierten.

Auf Einladung des DAAD besuchte die hochrangige Delegation – zwei Vizeminister, ein Staatssekretär, die Direktoren der nationalen Forschungsräte aus Kenia, Ruanda und Uganda, der Generalsekretär des Inter University Councils for East Africa (IUCEA) sowie der Vorsitzende der Kenya Private Sector Alliance (KEPSA) – verschiedene Einrichtungen des deutschen Wissenschaftssystems.

Ziel der einwöchigen DIES-Informationsreise war es, innovative Modelle des Wissenschaftsmanagement auf deutscher Seite vorzustellen und mit den Teilnehmern zu diskutieren, wie innerafrikanischer Wettbewerb und Profilbildung der Forschung in Ostafrika gestärkt werden können, auch um damit die Anschlussfähigkeit an das deutsche Wissenschaftssystem zu fördern.

Durch Besuche bei u.a. dem BMBF, der DFG, dem Stifterverband, Hochschulen oder Forschungseinrichtungen sowie bei Treffen mit Bundestagsabgeordneten wurden folgende zentrale Fragen thematisiert:

·          Welche Politikleitlinien sind in Deutschland formuliert worden, um Forschung und Wettbewerb zu unterstützen?

·          Welche Strukturen und Einrichtungen wurden geschaffen und unterstützt, um Forschung und Innovation – auch mit Hilfe des Privatsektors – voranzutreiben?

·          Welche Anreize werden auf institutioneller Ebene gesetzt, um Forschung zu forcieren?

Der teilnehmende Vizeminister erklärte, dass Ergebnisse der in Deutschland geführten Diskussionen in den Entwurf für ein neues Hochschulgesetz einfließen werden, insbesondere zur Stärkung der Unabhängigkeit des Forschungsrats. Auch kündigte der Vorsitzende des Forschungsausschusses an, sich in den laufenden Budgetverhandlungen für eine Aufstockung für einen Forschungswettbewerb einzusetzen. Mit dem BMBF wurden die nächsten Schritte zu "joint calls" für Forschungsprojekte vereinbart, und im kenianischen Parlament soll – nach dem Vorbild der Parlamentariergruppen im deutschen Bundestag –eine deutsche Freundschaftsgruppe gegründet werden.

Die DIES-Informationsreise zu Forschungs- und Innovationsmanagement ist Teil des DIES-Programms, das der DAAD in Kooperation mit der HRK zur Förderung von Hochschulmanagement in Entwicklungsländern durchführt.



04/12 Die neue Ausschreibung im Programm DIES-Partnerschaften mit Hochschulen in Entwicklungsländern ist geschaltet

Die aktuelle Ausschreibung ist online. Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2012, frühestmöglicher Beginn der Projektförderung ab Januar 2013


DIES-Partnerschaften fördern in einem konkreten, maximal vierjährigen Projekt die Kooperation zwischen Hochschulen in Deutschland und in Schwellen- und Entwicklungsländern im Bereich des Hochschulmanagements. Mögliche Themen sind:

·          Aufbau und Ausbau universitärer Querschnittseinrichtungen (Akademische Auslandsämter, Qualitätssicherungsstellen, Karriereberatungszentren, Technologietransferstellen, Graduiertenschulen etc.),

·          Umsetzung innovativer Veränderungsprozesse im zentralen Hochschulmanagement (Personal, Infrastruktur, Haushalt, Organisation etc.),

·          Einsatz von Instrumenten des strategischen oder operativen Managements auf Hochschul- oder Fakultätsebene (z.B. Zielvereinbarungen, Balanced Scorecard, Netzwerkmanagement, Qualitäts- und Prozessmanagement etc.),

·          Einbezug von externen Interessengruppen (Stakeholdern) in die Hochschul- oder Fakultätsentwicklung (Absolventenstudien, Alumninetzwerke, Fundraising etc.),

·          Aufbau und Weiterentwicklung von tertiären Aus- und Weiterbildungsangeboten zu Themen des Hochschulmanagements,

·          Unterstützung der Einführung von Innovationen im Hochschulmanagement durch Hochschulzusammenschlüsse.

Informationen für Antragsteller


03/12 Qualitätssicherung an Hochschulen in Südostasien – ASEAN-QA geht in die zweite Runde

Asean-qa Ii Potsdam Ausschnitt NeuVom 19.-23. März 2012 trafen sich rund 40 Teilnehmer aus südostasiatischen Hochschulen und Qualitätssicherungsagenturen in Potsdam. Ihr Besuch in Deutschland fand im Rahmen des mehrjährigen DIES-Projekts "ASEAN-QA" statt, das sich zum Ziel gesetzt hat, die Partner in Südostasien beim Aufbau eines regionalen Systems der Qualitätssicherung zu unterstützen.

Im Mittelpunkt des zweiten Kursteiles stand der Austausch über die Erfahrungen, die Qualitätssicherungskoordinatoren aus Südostasien bei der Erstellung von Selbstevaluierungsberichten gesammelt haben. Im Rahmen des Projektes werden derzeit an 23 Hochschulen aus 10 südostasiatischen Ländern Studienprogramme vornehmlich aus ingenieur- und wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereichen evaluiert. Dies geschieht anhand eines einheitlichen Kriteriensets, womit zugleich ein Beitrag zur Entwicklung eines regionalen Modells für Qualitätssicherung in der ASEAN-Region geleistet werden soll.

Die Besonderheit: Die Hochschulvertreter treten dabei in den Dialog mit Mitarbeitern von Akkreditierungsagenturen, die parallel geschult werden und sich über Gemeinsamkeiten und Unterschiede nationaler Anforderungen der externen Qualitätssicherung austauschen. Beide Gruppen werden von internationalen Trainerteams aus Europa und Südostasiaten unterstützt.

Während ihres einwöchigen Aufenthalts erhielten die südostasiatischen Teilnehmer auch Gelegenheit, sich mit den Qualitätssicherungsstrategien deutscher Hochschulen vertraut zu machen. Mit auf dem Programm standen Besuche an der TU Berlin sowie der Universität Potsdam, die auch für die Gesamtkoordination des Projektes zuständig ist.

ASEAN-QA wird im Rahmen des Programms "Dialogue on Innovative Higher Education Strategies" (DIES) von DAAD und HRK gemeinsam mit dem für regionale Hochschulentwicklung zuständigen Büro der südostasiatischen Bildungsministerien (SEAMEO RIHED), dem südostasiatischen Hochschulverbund ASEAN University Network (AUN)  sowie den beiden Netzwerken der Qualitätssicherungsagenturen in Europa (ENQA) und Südostasien (AQAN) durchgeführt.

http://www.daad.de/dies-qa
http://www.asean-qa.de/


 

02/2012 Feierliche Eröffnung des International Deans’ Course in Addis Abeba

Idc Athiopien Mg 4453Nachdem sich die 30 Vize-Dekane und Dekane aus zehn afrikanischen Ländern letztes Jahr im Juni zum Auftakt des International Deans’ Course (IDC) in Deutschland kennen gelernt haben, begegnen sie sich nun zum abschließenden Kursteil in Äthiopien wieder. Am 20. Februar wurde der IDC durch den Präsidenten der Addis Abeba University (AAU) und die deutsche Botschafterin feierlich eröffnet.
Während seiner Auslandsreise nach Äthiopien nahm auch der Landtagsabgeordnete Dr. Brinkmeier (CDU) an der Veranstaltung teil und beteiligte sich an der lebendigen Diskussion mit den afrikanischen Hochschulmanagern.

In dem fünftägigen Seminar zum Thema "Strategic and Practical Issues in Higher Education Management" stehen vor allem die Teilnehmer des International Deans’ Course selbst im Mittelpunkt: Sie präsentieren die Ergebnisse der Reformprojekte, die sie im Verlauf des neunmonatigen Kurses an ihren Heimatfakultäten umgesetzt haben. Moderiert wird der Erfahrungsaustausch von Hochschulmanagement-Experten der Hochschule Osnabrück, des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE), der Moi University in Kenia, der University of Western Cape in Südafrika und der Addis Abeba University (AAU). Die AAU, die bei der Eröffnung hochrangig durch ihren Präsidenten Dr. Admassu Tsegaye vertreten war, ist bereits zum dritten Mal Gastgeber des Abschlussworkshops.

Professor Peter Mayer, Projektverantwortlicher des IDC an der Hochschule Osnabrück, gab in seinem Eröffnungsvortrag einen Überblick über Stand und Perspektiven des Europäischen Hochschulraumes und ging dabei auch auf die Rezeption des Bologna-Prozesses im Ausland ein. Bildungsexperte Dr. Michael Brinkmeier, Abgeordneter des Landtags Nordrhein-Westfalen, konnte kurzfristig für ein Statement zur Rolle der Politik bei der Gestaltung von Hochschulreformen gewonnen werden. Die sich anschließende Diskussion mit den Teilnehmern bot ihm Gelegenheit auch einen Einblick in die innerafrikanische Debatte zu aktuellen Hochschulreformthemen zu gewinnen: "Es ist beeindruckend, mit welchem Engagement die afrikanischen Universitäten ihr Hochschulsystem weiterentwickeln. Ich freue mich darüber, dass Deutschland sie dabei so tatkräftig unterstützt."

In den kommenden Tagen beschäftigen sich die 30 Fakultätsmanager aus Äthiopien, Ghana, Kamerun, Kenia, Malawi, Nigeria, Ruanda, Sudan, Tansania und Uganda vor allem mit den Themen Internationalisierung, Forschungsmanagement, Public Relation und Human Ressource Management. Ein weiterer Schwerpunkt bildet die Frage nach der zukünftigen Vernetzung der Teilnehmer und die entsprechenden Möglichkeiten, die sich hier für Alumni des DIES Programms bieten.  

Seit 2007 wird der International Deans’ Course im Rahmen des von DAAD und HRK gemeinsam getragenen DIES-Programms angeboten und im jährlichen Wechsel für neu gewählte Dekane und Vizedekane aus Afrika bzw. Südostasien angeboten. Partner des Programms auf deutscher Seite sind die Hochschule Osnabrück und das Centrum für Hochschulentwicklung. Die Alexander-von-Humboldt Stiftung beteiligt sich darüber hinaus für teilnehmende AvH-Alumni an den Kosten des Programms.


02/2012 DIES-Seminar „Joint Degrees – A Catalyst or a Challenge in Quality Assurance” in Kairo

Sas 2533 ResizeStudienprogramme, die von zwei oder mehreren Universitäten zusammen angeboten werden, so genannte Joint Degrees – stärken das internationale Profil von Hochschulen und eröffnen grenzüberschreitende Lern- und Forschungsperspektiven. Wissenschaftlicher Austausch und innovative Forschung auf höchstem Niveau über kulturelle Grenzen hinweg dienen den Hochschulen dazu, den sich wandelnden gesellschaftlichen Bedingungen der Globalisierung   gerecht zu werden. Joint Degree Programme sind ein innovatives und im zunehmenden Maße genutztes Instrument der Hochschulkooperation, das jedoch hohe Ansprüche an die curriculare Gestaltung und die Programmkoordinierung stellt. Die Qualitätssicherung, insbesondere die Kompatibilität von nationalen Akkreditierungsanforderungen, erweist sich dabei vielfach als eine besondere Herausforderung der transnationalen Hochschulzusammenarbeit.  

Mit den Chancen und Herausforderungen bei der Planung und Umsetzung von Joint Degree Programmen setzten sich rund 100 hochkarätige internationale Experten im Rahmen des DIES-Seminars "Joint Degrees – A Catalyst or a Challenge in Quality Assurance” am 28. und 29. Januar in Kairo auseinander. Die Konferenz wurde vom DAAD (Außenstelle Kairo und Referat 433)   in Zusammenarbeit mit dem Arabischen Netzwerk für Qualitätssicherung in der Höheren Bildung (ANQAHE) in Kairo organisiert.

Der deutsche Botschafter in Ägypten Michael Bock und der ägyptische Minister für höhere Bildung Prof. Dr. Hussein Khaled hielten die Eröffnungsrede. Beide stimmten darin überein, dass Joint Degree Programme das Erlernen von interkulturellen Kompetenzen, den technologischen und wissenschaftlichen Austausch sowie das Zusammenwachsen von Kulturen enorm fördern.

Universitätspräsidenten, Vizepräsidenten, Dekane, Studiengangsleiter sowie Akkreditierungsexperten aus 13 Ländern referierten und diskutierten über die Voraussetzungen und Bedingungen zur Etablierung von bi- und trilateralen Studienprogrammen, über die langfristigen Chancen, die sich für die Entwicklung der Lehre und Forschung ergeben sowie über die organisatorischen Herausforderungen, die sich bei der Durchführung von Joint Degree Programmen stellen. Durch das innovative Konferenz-Format mit rotierenden Fachgruppen sowie Kleingruppenarbeiten, Plenumsdiskussionen   und Posterpräsentationen, konnten sich die Teilnehmenden intensiv austauschen und konkrete Empfehlungen erarbeiten: Während eine Fachgruppe sich mit der Frage auseinandersetzte, welchen Beitrag Joint Degree Programme auf den Wandel hin zu einer kritischen Bildungskultur leisten kann, diskutierten parallel andere Gruppen die Optimierung des Akkreditierungsprozess und die Möglichkeiten der Anerkennung von Studienleistungen an den Forschungsinstitutionen. Die Arbeitsergebnisse und Lösungsvorschläge wurden anschließend im Plenum zusammengetragen und ermöglichten es den Teilnehmern, ein umfassendes Bild über die Herausforderungen und Chancen von Joint Degree Programmen zu gewinnen.

Die Teilnehmer der Veranstaltung waren von Format und Inhalt der Konferenz begeistert: "Ich hatte mit einer Plattform für den Erfahrungsaustausch mit Kollegen aus Deutschland und dem arabischen Raum gerechnet. Meine Annahmen wurden jedoch übertroffen. Die Konferenz hat enorme Impulse für die Qualitätsentwicklung an Hochschulen in der Region gegeben", fasste einer der ägyptischen Kollegen seine Eindrücke zusammen.



12/2011 DIES-Konferenz "Strengthening Universities, Enhancing Capacities - Higher Education Management for Development"

 Mg 0158bDIES-Konferenz: Zehn Jahre Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern im Hochschulmanagement

Worin bestehen die aktuellen Herausforderungen für das Management von Universitäten und Fachhochschulen in Europa und anderen Weltregionen? Mit welchen Strategien können Hochschulen auf diese reagieren und welche Qualifikationen benötigen die Akteure dazu?

Über diese Fragen diskutierten rund 160 Vertreterinnen und Vertreter aus Hochschulen und Entwicklungszusammenarbeit im Rahmen der DIES-Konferenz "Strengthening Universities, Enhancing Capacities – Higher Education Management for Development" am 28. und 29. November. Zum zehnjährigen Bestehen des gemeinsamen DIES-Programms hatten der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) nach Bonn geladen und blickten mit den Expertinnen und Experten aus Deutschland, Europa, Afrika, Asien, Lateinamerika und dem Nahen Osten auf das bisher Erreichte zurück; Projektpartner stellten Beispiele guter Praxis der Hochschulkooperation vor, die von Trainingskursen im Fakultätsmangement, Partnerschaften zur gemeisnamen Entwicklung von Internationslierungsstrategien bis hin zu mehrjährigen Projekten zum Aufbau regionaler Qualitätssicherung reichen. Vor allem aber richtete sich der Blick der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach vorne: Mit welchen Instrumenten kann DIES die Hochschulpartner in Deutschland und in Entwicklungsländern darin unterstützen, das Hochschulmanagement zu stärken? Hier standen insbesondere die Themen Forschungsmanagement, Good Governance und Public-Private Partnerships sowie die Nutzung von neuen Medien (e-Learning, mobile learning) oder die Vernetzung der DIES Alumni im Vordergrund .                                                                                                                                                                                                                                                        

Zur Eröffnung betonte DAAD-Generalsekretärin Dorothea Rüland: "Hochschulen müssen den Ansturm von Studierenden bewältigen, ihrer stärkeren Autonomie gerecht werden und sich im Wettbewerb behaupten. Dafür werden hervorragende Manager benötigt. Ihnen bietet DIES eine hervorragende Qualifikation." Ihr Amtskollege von der HRK, Dr. Thomas Kathöfer, nahm den Blickwinkel der deutschen Hochschulen ein. DIES helfe ihnen, international zu kooperieren und Studierende auszutauschen – ein wichtiger Schritt zur Wettbewerbsfähigkeit."

Das Konferenzprogramm, alle Präsentationen sowie eine Fotoauswahl können Sie hier einsehen.


08/2011 DIES Alumninetzwerk Ostafrika

DIES Alumni Netzwerk Ostafrika: Auftakt-Workshops einer Trainingsreihe zum Hochschulmanagement erfolgreich in Kenia und Äthiopien duGruppenfotorchgeführt

Die DIES Alumni Netzwerke in Kenia und Äthiopien haben in ihren Ländern erfolgreich Auftakt-Workshops zu einer Reihe von Trainings im Bereich Hochschulmanagement durchgeführt. Die Workshops fanden vom 19.-22. Mai 2011 in Nairobi, Kenia und vom 26.-28.7.2011 in Jimma, Äthiopien statt. Die nationalen Alumni-Gruppen des DIES Alumni Netzwerks in Ostafrika (Regional East African DIES Alumni Network - REAL) organisierten praxisorientierte Training-Workshops, die aktuelle Themen und Bedürfnisse der Hochschulen ihrer Heimatländer behandeln. Im Verlauf der Workshops werden die Teilnehmer von den Alumni darin unterstützt und beraten, individuell zugeschnittene Reformprojekte für ihre Heimathochschulen zu entwickeln.

Die Workshop-Reihe in Kenia bietet eine Weiterbildung für Hochschulmanager in leitenden Positionen neu eingerichteter University Colleges. 24 hochrangige Teilnehmer, zumeist Vizerektoren und Dekane, werden in den drei aufeinander aufbauenden Workshops durch das Team kenianischer DIES Alumni unter der Leitung von Professor Hamadi Boga trainiert.

Die Workshops in Äthiopien haben zum Ziel, die Hochschulen bei der Einführung professioneller Qualitätssicherungs-Maßnahmen zu unterstützen. 20 Leiter von Qualitätssicherungs-Abteilungen staatlicher Hochschulen nahmen an dem Auftakt-Workshop teil, der von Dr. Abebaw Gashaw Kebede und seinem Team DIES Alumni an der Universität Jimma durchgeführt wurde.

Die weiterführenden Workshops werden Ende 2011 und zu Beginn von 2012 stattfinden. Dazwischen werden sich die Angehörigen des REAL Netzwerks auf einer Regionalen Konferenz treffen, um eine Zwischenbilanz zu ziehen, Erfahrungen zwischen den nationalen Netzwerken auszutauschen, bisherige Ergebnisse vorzustellen und das weitere Vorgehen zu besprechen.

REAL wird vom DIES Programm (Dialogue on Innovative Higher Education Strategies) unterstützt, das seit 2001 gemeinsam von DAAD und HRK durchgeführt wird.




07/2011 Auftakt zum neuen DIES-Projekt Südostasien „ASEAN-QA“

Das DIES-Projekt "ASEAN-QA" für regionale Qualitätssicherung in Südostasien wurde am 4.7.2011 in Bonn mit der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding besiegelt.

Im Vorfeld des ASEM Seminars zur regiDies Mou Aseanonalen Qualitätssicherung, das vom 5. bis 6. Juli in Bonn stattfand, haben DAAD und HRK, das für regionale Hochschulentwicklung zuständige Büro der südostasiatischen Bildungsministerien (SEAMEO RIHED), der südostasiatische Hochschulverbund ASEAN University Network (AUN) sowie die beiden Netzwerke der Qualitätssicherungsagenturen in Europa (ENQA) und Südostasien (AQAN) eine Vereinbarung zur Durchführung eines gemeinsamen Projektes unterzeichnet, das dem Aufbau regionaler Qualitätssicherungsstrukturen in den zehn ASEAN Ländern dient.

Vorrangiges Ziel des Projektes ASEAN-QA ist es, mit regionalen Trainingskursen zur Qualitätssicherung von Studienprogrammen beizutragen und durch die Anwendung gemeinsamer Standards bei der Qualitätssicherung die Anerkennung von Abschlüssen zu erleichtern. Die Kurse richten sich an Qualitätssicherungskoordinatoren an Hochschulen und Mitarbeiter von Akkreditierungsagenturen in Südostasien. Beide Gruppen werden in den kommenden drei Jahren von einem internationalen Trainerteam geschult. Auf deutscher Seite wird das Projekt von der Universität Potsdam koordiniert.

Das DIES-Projekt Südostasien ist Teil des Programms "Dialogue on Innovative Higher Education Strategies" (DIES), das DAAD und HRK gemeinsam durchführen. DIES unterstützt Hochschulen in Entwicklungsländern dabei, Strategien zu entwickeln, um die Qualität und Relevanz ihres Ausbildungsangebots verbessern.



06/2011 DIES International Deans’ Course Africa 2011/12 startet in Osnabrück

Dies Idc Africa Gruppenfoto 3Welchen Herausforderungen müssen sich Hochschuldekane in Afrika stellen? Wie können Veränderungsprozesse strategisch geplant werden? Welche Qualitätssicherungsmaßnahmen sind im jeweiligen Kontext sinnvoll? Diesen und anderen Fragen rund um das Thema Fakultätsmanagement gehen die 33 Dekane und Vize-Dekane aus Afrika nach, die am 20. Juni 2011 an der Hochschule Osnabrück zum Auftakt des Trainingskurses "International Deans’ Course" begrüßt wurden.

Die 33 Teilnehmer aus Äthiopien, Ghana, Kamerun, Kenia, Malawi, Nigeria, Ruanda, Sudan, Tansania und Uganda, sind bereits die dritte Gruppe afrikanischer Hochschuldekane, die den dreiteiligen DIES-Trainingskurs zum Thema Fakultätsmanagement durchlaufen.

Einen interessanten Einblick in die Erfahrungen der Deans’ Course-Alumni und in das Innenleben afrikanischer Universitäten bietet die aktuelle Publikation der Hochschule Osnabrück: "Challenges for Faculty Management at African Higher Education Institutions". Darin berichten die Absolventen des Kurses von ihren individuellen Reformprojekten, die sie im Rahmen des Kurses an ihren eigenen Institutionen bereits umgesetzt haben.  

Seit 2007 wird dieser Kurs im Rahmen des von DAAD und HRK gemeinsam getragenen DIES-Programms angeboten und zusammen mit der Hochschule Osnabrück und dem Centrum für Hochschulentwicklung in Kooperation mit der Alexander-von-Humboldt Stiftung durchgeführt.

Weiterführende Links

Publikation "Challenges for Faculty Management at African Higher Education Institutions"

International Deans Course auf der DAAD-website: www.daad.de/dies-idc  

International Deans Course auf der website der Hochschule Osnabrück: 
www.international-deans-course.de


05/2011 Forum Akademischer Vizerektoren und Qualitätssicherungsdirektoren diskutiert Leitlinien für die kommenden drei Jahre.

Gruppenfoto

Die erste Phase der Qualitätssicherungsinitiative in Ostafrika ist beendet. 140 Teilnehmer von mehr als 50 Hochschulen und Akkreditierungsagenturen Ostafrikas diskutieren in dieser Woche die Konsequenzen aus 50 Programmevaluierungen an ostafrikanischen Hochschulen, die im Rahmen des DIES-Projekts zur Qualitätssicherung in Ostafrika von 2007-2010 durchgeführt wurden.

Gemeinsames Ziel der federführenden Projektpartner Inter-University Council for East Africa (IUCEA), DAAD und HRK ist die Modernisierung der Studienpläne. Inhalte und Methoden sollen die Studierenden künftig besser zu selbstständigem Forschen anleiten und auf die Arbeitswelt vorbereiten. Experten der HRK sowie der Universitäten Oldenburg und Duisburg-Essen waren gefragte Diskussionpartner.

In der kommenden Phase sollen außeruniversitäre Gruppen wie Berufsverbände und Alumni stärker einbezogen werden. Regelmäßig sollen gelungene Beispiele für Veränderungen auf regionaler Ebene, in nationalen Foren sowie im Alumni-Portal Deutschland diskutiert werden. Die bisherigen Ko-Trainer aus Ostafrika führen künftig eigenständig Fortbildungen durch.

Bei einem anschließenden Workshop wurde über Möglichkeiten informiert, wie Förderungen des DAAD und aus dem EDULINK- Programm der EU genutzt werden können, die Aktionspläne aus den Evaluierungen umzusetzen. Eröffnet wurde die Veranstaltung vom DAAD-Alumnus und Amtschef des kenianischen Hochschulministeriums, Prof. Harry Kahane.

Die ostafrikanisch-deutsche Qualitätssicherungsinitiative ist Teil des DIES-Programms des DAAD. Das Programm "Dialogue on Innovative Higher Education Strategies" (DIES) unterstützt Hochschulen in Entwicklungsländern dabei, Strategien zu entwickeln, die Qualität und Relevanz ihres Ausbildungsangebots zu verbessern. Das DIES-Programm wird in enger Kooperation mit der deutschen Hochschulrektorenkonferenz (HRK) durchgeführt.



04/2011 Auf dem Weg zum einheitlichen Hochschulraum in Ostafrika - Ratspräsident der Ostafrikanischen Gemeinschaft stellt "Roadmap to Quality" vor

 Dies Handbook
DAAD Am 30. März 2011 wurde das von DAAD und IUCEA herausgegebene Handbuch zur Qualitätssicherung an ostafrikanischen Hochschulen "Roadmap to Quality" vom Präsidenten der Republik Burundi und amtierenden Ratspräsidenten der ostafrikanischen Gemeinschaft, Pierre Nkurunziza, in der burundischen Hauptstadt Bujumbura vorgestellt. Die Veröffentlichung des Handbuchs fand im Rahmen der Jahreshauptversammlung des ostafrikanischen Hochschulrats (IUCEA) statt.

Während der Veranstaltung wurde die Zwischenevaluierung der gemeinsamen Initiative von IUCEA, DAAD und HRK zur Entwicklung von Qualitätssicherung an Hochschulen in Ostafrika diskutiert. Ein Ergebnis der ostafrikanisch-deutschen Kooperation ist das Handbuch "Roadmap to Quality", das im Rahmen der Initiative von einem afrikanisch-europäischen Expertenteam erstellt und im Rahmen von Pilotmaßnahmen kontinuierlich angepasst wurde. Der Erfolg der "Roadmap" lässt sich sehen: Seit Beginn der Initiative im Jahr 2006 wurden rund 50 Programmevaluierungen an ostafrikanischen Hochschulen durchgeführt und 30 neue Abteilungen für Qualitätssicherung gegründet. Daraus folgten in vielen Fällen umfangreiche Curriculumreformen. Die Studieninhalte sind heute relevanter; die Studierenden sind besser auf den Übergang zur Arbeitswelt vorbereitet.

Die Veranstaltung war Teil der DIES-Initiative zu Qualitätssicherung an Hochschulen in Ostafrika, die nun bis 2014 fortgeführt werden soll.




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Stand: 2014-03-27
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Quelle: http://www.daad.de/entwicklung/hochschulmanagement/aktuell/08028.de.html
Stand: 2014-04-23