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Regionalkompetenz: Korea (Kurs 42)

Das koreanische Bildungssystem ist an einem Wendepunkt angekommen.
Während in den vergangenen drei Jahrzehnten die Steigerung der Akademisierungsquote im Vordergrund stand (von 5 % auf 70 %), wirken nun verschiedene Triebkräfte in die entgegengesetzte Richtung. Koreas Hochschulen stehen von drei Seiten unter Druck: Zum einen sinkt die Zahl der Studienanfänger aus rein demografischen Gründen um bis zu 20 %. Zweitens
möchte die Politik der hohen Akademikerarbeitslosigkeit damit begegnen, dass man den zu hohen Akademisierungsgrad senkt und stattdessen auf duale Ausbildung und duales Studium setzt. Drittens bleibt der eigene Anspruch bestehen, im Bildungsbereich in der Weltspitze mitzumischen. Die Lösung für diese drei Herausforderungen heißt: Internationalisierung. Für deutsche Hochschulen sind die Bedingungen für eine Kooperation mit koreanischen Hochschulen dementsprechend günstig. Insbesondere deutsche Fachhochschulen sind derzeit gefragte Partner für den geplanten
Ausbau praxisnaher Studiengänge. Auch das individuelle Interesse in Deutschland zu studieren ist (auf einem bereits hohen Niveau) sprunghaft angestiegen. Das Seminar bietet einen Überblick über das koreanische
Bildungs- und Hochschulsystem und vermittelt Informationen über Austauschprogramme und Fördermöglichkeiten.

Ansprechperson: Birgid Fehrenbach, E-Mail: Fehrenbach[at]daad.de

Ansprechpartner

Birgid Fehrenbach |

Telefon: +49 (228) 882 -639

Fax: +49 (228) 882 -9639

E-Mail: fehrenbach@daad.de

Die rechtliche Situation von Studienbewerbern mit Fluchthintergrund (Kurs S01/3)

Viele der jungen Menschen, die aus Kriegs- und Krisengebieten geflohen sind, streben ein Studium in Deutschland an. Die Hochschulen sehen sich seit Beginn der Flüchtlingsströme in der Verantwortung, diesen Menschen ein Angebot zur Integration in Wissenschaft und Gesellschaft zu machen und haben bereits eine Fülle von Maßnahmen ergriffen. Sie erwarten in den nächsten Jahren einen hohen Beratungsbedarf zu Hochschulzugang, Studi-envorbereitung und Finanzierung. Für viele Kolleginnen in International Offices, Studienkollegs, Studienberatungen, Zulassungsstellen, Prüfungsämtern und anderen Arbeitseinheiten ist das Arbeitsgebiet neu.

Deshalb werden in diesem Workshop Grundlagen zur rechtlichen Situation von studierwilligen und studierfähigen Menschen, die aus ihrem Heimatland geflohen sind, vermittelt: Welche rechtlichen Vorgaben gelten für Asylbewerber und Asylberechtigte Menschen, denen subsidiärer Schutz gewährt wurde? Welche rechtlichen Bedingungen, Verpflichtungen, Einschränkungen sind an den jeweiligen Status gebunden? welchen Status braucht man, um ein Studium aufzunehmen oder sich als Gasthörer einzuschreiben? Wie wird das Studium finanziert? Ab wann sind Geflüchtete berechtigt, einen BAföG-Antrag zu stellen? Neben diesen Fragen ist viel Raum für Fragen und Fallbeispiele aus den konkreten Arbeitsbereichen der Teilnehmenden vorgesehen.


Ansprechperson: Gladys Omete, E-Mail: Omete[at]daad.de

Ansprechpartner

Gladys Omete |

Telefon: +49 (228) 882 -599

Fax: +49 (228) 882 -9599

E-Mail: omete@daad.de

Internationalisierung von Fachhochschulen (Kurs 13)

Wettbewerb um die besten Köpfe, regionale, nationale und internationale Konkurrenz sowie die Notwendigkeit, die Absolventen auf eine globalisierte Arbeitswelt vorzubereiten: diese Herausforderungen betreffen Universitäten
und Fachhochschulen gleichermaßen.

Daher steht auch bei den Fachhochschulen die Internationalisierung immer mehr im Fokus. Mittlerweile haben rund 60 Prozent von ihnen eine verbindliche Internationalisierungsstrategie, mit der sie auf die vielfältigen nationalen und internationalen Anforderungen reagieren.

Das Internationalisierungspotential der Fachhochschulen ist hoch, jedoch häufig noch nicht ausgeschöpft: aufgrund ihrer besonderen Aufgaben, Struktur und Fächerausrichtung sind sie gefragte Partner, wenn es um Kooperationen und Studierendenaustausch geht.

Im Seminar wird mit Blick auf die strukturellen Besonderheiten darüber diskutiert, welche Ziele und Strategien Fachhochschulen in der Internationalisierung verfolgen, wo Herausforderungen liegen und mit welchen Konzepten und Instrumenten die Internationalisierung vorangetrieben werden kann. Dabei werden aktuelle Entwicklungen, Praxisbeispiele und Fördermöglichkeiten vorgestellt sowie Dos and Don’ts mit den Teilnehmerinnen erarbeitet.


Ansprechperson: Irina Demircan, E-Mail: i.demircan[at]daad.de

Ansprechpartner

Natalia Jaufmann |

Telefon: +49 (0) 228/882-293

Fax: +49 (0) 228/882-9293

E-Mail: jaufmann@daad.de

Praktika im Ausland für deutsche und internationale Studierende (Kurs 14)

Hochschulabsolventen, die ein Praktikum im Ausland abgeschlossen haben, werden von Arbeitgebern sehr geschätzt. Denn neben interkultureller und fremdsprachlicher Kompetenz zeichnen sie sich durch Widerstandsfähigkeit
und Durchhaltevermögen aus. Bei Praktika im Ausland hat die Integration in ein Team aus dem Gastland einen hohen Stellenwert. Arbeitsorganisation
und -prozesse können von den im Studium erlernten abweichen, Lösungsstrategien erscheinen mitunter als unkonventionell. Im Auslandspraktikum können Erfahrungen gesammelt werden, die zu Flexibilität und Toleranz führen und damit die Fähigkeit, in internationalen Teams zu arbeiten, steigern. Im günstigsten Fall geht dies einher mit der Bereitschaft, beruflich und privat global verantwortlich zu handeln. Die Wege ins Auslandspraktikum können mit Stolpersteinen gepflastert sein. Die Informationsangebote sind zwar vielfältig, mitunter aber auch unübersichtlich,
Fördermöglichkeiten variieren je nach Fach und Zielregion.
Die Seminarteilnehmer/innen erhalten Informationen zu Praktikumsprogrammen im europäischen und außereuropäischen
Ausland. Außerdem werden die wichtigsten Förderungsmöglichkeiten und Praxisbeispiele vorgestellt.

Ansprechperson: Birgid Fehrenbach, E-Mail: Fehrenbach[at]daad.de

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Birgid Fehrenbach |

Telefon: +49 (228) 882 -639

Fax: +49 (228) 882 -9639

E-Mail: fehrenbach@daad.de

Bildungshintergründe von geflüchteten Studierenden - Seminar für Mitarbeitende von BAföG-Ämtern (Kurs S05/2)

Viele der Menschen, die vor Krieg und Verfolgung fliehen mussten und in Deutschland Schutz suchen, streben ein Studium an einer deutschen Hochschule an.

Grundsätzlich können sie einen Antrag auf Förderung nach dem BAföG stellen. Für die Bearbeitung solcher Anträge ist umfangreiches Wissen über die Hochschulsysteme und die Qualität einzelner Hochschulen und Studiengänge in den jeweiligen Herkunftsländern notwendig. Das gilt insbesondere dann, wenn bereits Studienleistungen erbracht oder ein erster Abschluss im Heimatland erworben wurde.

So hilfreich die Informationen in anabin sind, so können sie doch nicht für jeden Einzel- und Sonderfall abbilden, wie die Studienleistungen zu bewerten sind. Berechtigt etwa ein Bachelorabschluss in Sekretariatswesen zur Aufnahme eines Masterstudiums und kann dann auch nur für ein solches Masterstudium eine Förderung nach dem BAföG gewährt werden? Über ähnlich komplexe Fälle müssen Mitarbeitende in BAföG-Ämtern im Bewusstsein entscheiden, dass sie damit Bildungsverläufe beeinflussen.

Im Seminar wird Hintergrundwissen zu den wichtigsten Herkunftsländern der Geflüchteten vermittelt. Eine wichtige Rolle spielt auch der Erfahrungsaustausch.

Ansprechperson: Gladys Omete, E-Mail: omete[at]daad.de

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Gladys Omete |

Telefon: +49 (228) 882 -599

Fax: +49 (228) 882 -9599

E-Mail: omete@daad.de