DIES-Partnerschaften

DAAD

Bedingt durch die wachsende Nachfrage nach Hochschulbildung in den Entwicklungsländern und verstärkt durch allgemeine Globalisierungstendenzen auch im Bereich Bildung, stellt die Notwendigkeit zur Internationalisierung und Qualitätssicherung von Hochschulen und Studienprogrammen weltweit eine besondere Herausforderung dar.

DIES-Partnerschaften sollen dazu beitragen, knappe Ressourcen durch gut ausgebildete Führungspersönlichkeiten effizienter zu nutzen und Anreize zur Qualitätsverbesserung zu schaffen. Das langfristige Ziel der DIES-Partnerschaften mit Hochschulen in Entwicklungsländern ist es, zur nachhaltigen Entwicklung und zum Aufbau leistungsfähiger und weltoffener Hochschulen in Deutschland und den Partnerländern beizutragen. Um dies zu erreichen, sollen die Lehre und Forschung an den Partnerhochschulen strukturell gestärkt sowie bereits bestehende Kooperationsstrukturen zwischen den beteiligten Hochschulen verstetigt werden.

Voraussetzung für die Förderung von DIES-Partnerschaften ist ein partnerschaftlich erarbeiteter Antrag einer deutschen und mindestens einer ausländischen Hochschule. Partnerschaftsvorhaben mit zwei oder mehr Hochschulen aus unterschiedlichen Entwicklungs- oder Schwellenländern sind besonders willkommen.

Programmziele

DIES-Partnerschaften tragen zur strukturellen Stärkung von Forschung und Lehre an den Partnerhochschulen bei und leisten einen Beitrag zur Verstetigung der Kooperationen zwischen den beteiligten Hochschulen und Institutionen. Das Programm unterstützt deutsche Hochschulen dabei, sich als Partner in die Entwicklungszusammenarbeit einzubringen und ihre Internationalisierungsstrategien umzusetzen.

Geförderte Projekte

Ergebnisse

Bis 2015 wurden insgesamt 37 DIES-Partnerschaften gefördert. Hauptzielregion war Afrika (11) vor Südamerika (8), Zentralasien und Südostasien (jeweils 5) sowie Nahost/Nordafrika (2). Die geförderten Partnerschaften haben zum Aufbau nachhaltiger, entwicklungsrelevanter fachlicher Netzwerke in den Partnerregionen beigetragen und die Expertise zur Entwicklungszusammenarbeit an deutschen Hochschulen gestärkt.

Um die angestrebten Programmziele noch besser erreichen zu können, richtet der DAAD seine Förderinstrumente gezielt auf die Bedarfe von Entwicklungs- und Schwellenländern aus und untersucht die Wirkung seiner Förderprogramme. Die seit 2014 erfolgte Einführung eines übergreifendenden wirkungsorientierten Monitoringsystems trägt dazu bei, die Qualität und Transparenz unserer Arbeit weiter zu verbessern.

Kontakt

Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
Referat Partnerschaftsprogramme und Hochschulmanagement in der Entwicklungszusammenarbeit/P32

Stephanie Rosenstock
Tel.: +49 228 882-8638
E-Mail: rosenstock@daad.de

Weiterführende Informationen

Förderdatenbank: Ausschreibungen für deutsche Hochschulen

Gefördert von:

Daad Hochschulmanagement Dies Finanzierung Bmz