Julian Sanz del Rio-Preis

DAAD

Mit dem Ziel, die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Spanien und Deutschland sowie die fachliche Auseinandersetzung mit dem jeweiligen anderen Land zu würdigen, loben der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und die spanische SEPIE (bis 2015 Fundación Universidad.es) seit 2010 den Julián Sanz del Río-Preis aus, der jährlich in wechselnden Disziplinen verliehen wird.

Als Preisträger/innen kommen überdurchschnittlich erfolgreiche, an einer deutschen bzw. einer spanischen Hochschule promovierte Nachwuchswissenschaftler/innen aus beiden Ländern in Frage, die sich auf ihrem Gebiet in besonderer Weise mit dem jeweiligen Partnerland beschäftigt und sich dabei um die wissenschaftlich-kulturelle Verständigung zwischen beiden Ländern verdient gemacht haben.

In der kommenden Ausschreibung ist der Julián Sanz del Río-Preis den Rechts- und Sozialwissenschaften gewidmet.

Die Verleihung findet jeweils auf einer gemeinsamen Veranstaltung des DAAD und der SEPIE in Madrid bzw. Berlin statt.

Hintergrund

Der Preis ist nach dem spanischen Juristen und Philosophen des 19. Jahrhunderts benannt. Während seines zweijährigen Studienaufenthalts in Heidelberg entdeckte Sanz del Rio unter anderem das hohe Reformpotenzial des Humboldtschen Universitätsmodells für die spanischen Hochschulen. Auf seine Ideen geht ein intensiver Wissenschaftleraustausch zwischen Deutschland und Spanien zu Beginn des 20. Jahrhunderts zurück.