HOPES - Higher and Further Education Opportunities and Perspectives for Syrians

Hagenguth/DAAD

Mit dem Projekt "HOPES" erhalten syrische Flüchtlinge in den Ländern Libanon, Jordanien, Ägypten, Irak und der Türkei die Möglichkeit, ein Studium anzufangen oder wieder aufzunehmen.

Was ist HOPES?

HOPES ist ein vom Madad Fund der Europäischen Union gefördertes Projekt, um syrischen Flüchtlingen und benachteiligten Studierfähigen aus den Aufnahmeländern den Zugang zur Hochschulbildung zu ermöglichen. Der Madad Fund wurde ins Leben gerufen, um die Folgen der anhaltenden Krise in Syrien zu mildern und einen späteren Wiederaufbau zu unterstützen.

Die Projektlaufzeit von HOPES geht bis Ende 2019. In dieser Zeit sollen 400 bis 600 Voll- und 4.000 Sprachstipendien an syrische Flüchtlinge vergeben werden. Um die Aufnahmeländer zu stärken, werden zum Teil auch Studierende aus diesen Ländern in die Förderung aufgenommen oder flüchtlingsbezogene Vorhaben lokaler Institutionen gefördert.

Die studieninteressierten Flüchtlinge bringen sehr unterschiedliche Kenntnisse und Kompetenzen mit. Einen wichtigen Schwerpunkt der Projektarbeit bildet daher, über die Stipendienvergabe hinaus, die Beratung zu Studien- und Stipendienmöglichkeiten – auch anderer Anbieter. Weiterhin werden Englisch-Sprachkurse zur Vorbereitung auf das Studium angeboten und Kurzzeitmaßnahmen gefördert.

Weitere Informationen (nur auf Englisch)

Analysen & Studien - Verbleib Ausländische Studierende

Das Projekt HOPES, das im April 2016 seine Arbeit aufgenommen hat, wird neben dem DAAD als Konsortialführer von drei weiteren europäischen Institutionen getragen: dem British Council, Campus France und EP-NUFFIC.

Jede der vier Institutionen ist für einen Arbeitsbereich zuständig. Die Hauptaufgabe des DAAD, der das zentrale Projektbüro in Amman unterhält, ist die Vergabe von Stipendien und die Beratung der Studieninteressierten. Dabei arbeitet der DAAD eng mit UNHCR und anderen nationalen und internationalen Stipendienanbietern zusammen. Als Konsortialführer ist der DAAD weiterhin für die finanzielle Abwicklung des Programmes und die Berichterstattung gegenüber der Europäischen Union verantwortlich. British Council, mit Büros in Ägypten und dem Nordirak, kümmert sich um die Englischsprachkurse. Campus France ist mit seinem Büro im Libanon für Kommunikationsaufgaben sowie die Organisation eines Stakeholder-Dialogs auf nationaler und regionaler Ebene zuständig. EP-NUFFIC organisiert über ein Büro in Ankara die Förderung kleinerer Projekte in den fünf Ländern, in denen HOPES aktiv ist.

Ansprechpartner im DAAD

Stefanie Kottowski
E-Mail: hopes@daad.de

Gefördert von:Logo Madad

Durchgeführt in Kooperation mit:

Logo Britishcouncil

Logo Campusfrance

Logo Epnuffic