Profildaten zur Internationalität deutscher Hochschulen

DAAD

Im Frühjahr 2006 haben der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), die Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH) und die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) eine Studie zur Entwicklung und Erhebung von Profildaten zur Internationalität der deutschen Hochschulen in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse der Untersuchung sind den Hochschulen im Sommer 2009 erstmals in Form von Hochschuldossiers zur Verfügung gestellt worden. Eine Publikation mit den zentralen Erkenntnissen des Projekts erschien im Frühjahr 2010.  Damit den Hochschulen und der interessierten Öffentlichkeit über die erste Projektphase hinaus aktuelle Daten zu den internationalen Aktivitäten zur Verfügung stehen, ist in 2011 eine Fortsetzung des Projekts beschlossen worden. Hierbei werden ausschließlich internationale Aktivitäten berücksichtigt, zu denen die am Projekt beteiligten Organisationen oder das Statistische Bundesamt in systematischer Weise bereits Daten erfassen. Auch die Ergebnisse der Jahre 2011 bis 2016 wurden den Hochschulen in Form von Hochschuldossiers übermittelt und zusammenfassend publiziert. Die zusammenfassenden Ergebnisberichte, die wir hier veröffentlichen, beschreiben den Stand der Internationalität an deutschen Hochschulen auf Grundlage der Daten aus dem jeweiligen Erhebungsjahr. Darüber hinaus werden Entwicklungen im Ausmaß der Internationalität in einzelnen Bereichen über einen Zeitraum von neun Erhebungsjahren (2008-2016) abgebildet.

Die Hochschulen in Deutschland werden für die Ergebnisberichte in sechs Gruppen bzw. Cluster eingeteilt:

  • Technische Universitäten;
  • Große Universitäten (mehr als 20.000 Studierende);
  • Kleine Universitäten (bis 20.000 Studierende);
  • Große Fachhochschulen (mehr als 5.000 Studierende);
  • Kleine Fachhochschulen (bis 5.000 Studierende);
  • Kunst- und Musikhochschulen.

Durch diese Einteilung wird vermieden, dass Hochschulen miteinander verglichen werden, die aufgrund ihrer Spezifika von sehr unterschiedlichen Voraussetzungen ausgehen. Philosophisch-Theologische Hochschulen und staatliche Verwaltungshochschulen sind bei der Clusterbildung nicht berücksichtigt worden, da an diesen Hochschultypen nur von geringen internationalen Aktivitäten auszugehen ist.

Ansprechpartner

Dr. Jan Kercher
Referat Monitoring, Evaluation und Studien (S12)
E-Mail: kercher@daad.de
Tel. +49 228 / 882-8779