Profildaten zur Internationalität deutscher Hochschulen

DAAD

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), die Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH) und die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) führen in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für empirische Studien (GES) ein Serviceprojekt zur Erhebung von Profildaten zur Internationalität der deutschen Hochschulen durch.

Im Anschluss an eine Pilotstudie in den Jahren 2009/2010 erfolgt seit 2011 eine jährliche Datenerhebung, um den Hochschulen, politischen Entscheidungsträgern und der interessierten Öffentlichkeit aktuelle Daten zur Einschätzung der Internationalisierung im Hochschulbereich zur Verfügung zu stellen. Hierbei werden ausschließlich Kennzahlen verwendet, die die am Projekt beteiligten Organisationen oder das Statistische Bundesamt bereits in systematischer Weise Daten erfassen (u. a. Destatis-Daten zum Ausländerstudium, DAAD- und AvH-Förderzahlen, Erasmus-Geförderte, Daten aus dem HRK-Hochschulkompass zu internationalen Studiengängen und internationalen Kooperationen). In die Auswertung zum Jahr 2017 wurden außerdem Daten zu Drittmitteln aufgenommen, die die Hochschulen bei der Europäischen Union eingeworben haben.

Die Daten werden nur in anonymisierter Form veröffentlicht, d.h. nur die Empfängerhochschule selbst erhält über die jährlich verschickten Hochschuldossiers die für sie ermittelten Daten, zusammen mit anonymisierten Vergleichsdaten anderer Hochschulen aus demselben Hochschul-Cluster. Gleichzeitig werden die Ergebnisse und die zeitliche Entwicklung aller Hochschul-Cluster in den jährlichen Gesamtberichten zusammengefasst, die auf dieser Seite heruntergeladen werden können. Inzwischen kann auf Daten aus einem Zeitraum von zehn Erhebungsjahren zurückgegriffen werden (2008-2017).

Die Hochschulen in Deutschland werden für die Ergebnisberichte in sechs Gruppen bzw. Hochschul-Cluster eingeteilt:

  • Technische Universitäten;
  • Große Universitäten (mehr als 20.000 Studierende);
  • Kleine Universitäten (bis 20.000 Studierende);
  • Große Fachhochschulen (mehr als 5.000 Studierende);
  • Kleine Fachhochschulen (bis 5.000 Studierende);
  • Kunst- und Musikhochschulen.

Durch diese Einteilung wird vermieden, dass Hochschulen miteinander verglichen werden, die aufgrund ihrer Spezifika von sehr unterschiedlichen Voraussetzungen ausgehen. Philosophisch-Theologische Hochschulen und staatliche Verwaltungshochschulen sind bei der Clusterbildung nicht berücksichtigt worden, da an diesen Hochschultypen nur von geringen internationalen Aktivitäten auszugehen ist.

Ansprechpartner

Dr. Jan Kercher
S15 – Forschung und Studien
E-Mail: kercher@daad.de
Tel. +49 228 / 882-8779

Axel Karpenstein
S15 – Forschung und Studien
E-Mail: karpenstein@daad.de
Tel. +49 228 / 882-8983