Hochschuldialog mit Ländern des westlichen Balkans
Durch dieses Förderprogramm soll ein Beitrag zur Stärkung der Zivilgesellschaften und zum Abbau ethnischer Konflikte in der Zielregion geleistet werden.
Grenzen verbinden
Der Hochschuldialog mit den Ländern des westlichen Balkans ist ein DAAD-Programm zur Stärkung des akademischen Austauschs zwischen deutschen Hochschulen und Partnern in der Region. Gefördert werden Projekte in Lehre, Forschung und Nachwuchsförderung, die über den fachlichen Dialog hinausgehen und grenzüberschreitende Zusammenarbeit sowie tragfähige Partnerschaften unter Einbeziehung der Zivilgesellschaft aufbauen. Dabei zielen die Vorhaben nicht nur auf die Kooperation mit Deutschland, sondern fördern auch die Vernetzung zwischen den Hochschulen der Westbalkan-Staaten untereinander. Denn Grenzen verbinden.
Eine gemeinsame Perspektive
Im Mittelpunkt steht die verbindende Perspektive auf die Region des westlichen Balkans, deren kulturelle Vielfalt ein wertvolles Erbe darstellt und zahlreiche Chancen für gemeinsame Projekte bietet. Der Hochschuldialog soll aber auch ein sichtbares Zeichen setzen für die enge Bindung an Europa und einen Beitrag zur Stabilisierung der Region leisten. Ziel ist es, demokratische Strukturen zu fördern, die Zivilgesellschaft zu stärken und ethnischen Spannungen entgegenzuwirken – durch den direkten Dialog, wissenschaftliche Zusammenarbeit und persönlichen Begegnungen.
Programmziele
Mit seinem integrativen Ansatz leistet das Programm einen wichtigen Beitrag zur Friedenssicherung, zur Weiterentwicklung akademischer Strukturen und zur Annäherung der Region an den europäischen Hochschulraum.
Die Projekte setzen diesen Ansatz um in verschiedenen Dialogformaten wie gemeinsamen Workshops, Tagungen, Studienreisen oder Sommerschulen. Die Themenbreite ist so vielfältig wie die Region selbst.
Kernländer sind Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Kroatien, Nordmazedonien, Montenegro und Serbien. Weitere Kooperationspartner aus den Ländern Bulgarien, Griechenland, Rumänien, Slowenien, Türkei und Ungarn können in die Projekte mit einbezogen werden.
Gefördert durch: