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Deutsch-Bangladeschische Hochschulkooperation im Textilsektor

Menschen und Waren werden auf Rikschas transportiert.

Hintergrund

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert aus Mitteln der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit GmbH (GIZ) im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Teile der im Rahmen der technischen Zusammenarbeit durchgeführten Maßnahme „Deutsch-Bangladeschisches Hochschulnetzwerk für einen nachhaltigen Textil- und Bekleidungssektor (HEST)“.

Diese Maßnahme zielt darauf ab, Hochschulen im Rahmen von deutsch-bangladeschischen Hochschulkooperationen zu unterstützen, Forschungs- und Qualifizierungsmaßnahmen durchzuführen, die das Verständnis für verantwortungsvolle Unternehmensführung verbessern. Übergeordnetes Ziel des Vorhabens ist die Stärkung sozialer und ökologischer Verantwortung in den Textilfabriken.  Angestrebt wird, dass international besser vernetzte Universitäten in Bangladesch die Zusammenarbeit mit deutschen Hochschulen nutzen, mit ihren Studienangeboten sowie mit Forschungskooperationen wichtige Impulse für einen nachhaltigen Wandel in der Unternehmenslandschaft des Sektors zu setzen. Durch fundierte und praxisorientiere Qualifizierung von künftigen Führungskräften in unterschiedlichen Fächergruppen können Veränderungsprozesse im Management von Unternehmen angestoßen werden.

Das im Rahmen des Gesamtvorhabens über den DAAD ausgeschriebene Programm „Deutsch-Bangladeschische Hochschulkooperationen im Textil- und Bekleidungssektor 2018-2019“ fördert die Entwicklung qualitätsorientierter Studiengänge und die Etablierung von Forschungskooperationen.

Ziel

Programmziel/Outcome 1: Die Qualität der praxisorientierten Lehre in ausgewählten bangladeschischen Studiengängen mit Bezug zu einer verantwortungsvollen Unternehmensführung im Textil- und Bekleidungssektor ist verbessert.

Programmziel/Outcome 2: Die Bedarfsorientierung der Forschung an den beteiligten Fakultäten ist intensiviert.

Programmziel/Outcome 3: Entwicklungsrelevante fachliche Netzwerke für verantwortungsvolle Unternehmensführung sind zwischen den beteiligen Hochschulen und der Privatwirtschaft etabliert.

Programmziel/Outcome 4: Deutsche Hochschulen haben Expertise in der Entwicklungszusammenarbeit erworben.

Zielgruppen

Antragsberechtigt waren deutsche Professoren und Professorinnen, Wissenschaftler/innen, Hochschuladministratoren der antragstellenden Hochschule. Deutsche und ausländische Hochschullehrende der Partnerhochschule sowie Bangladeschische Graduierte, Doktoranden und Promovierte, Deutsche Graduierte, Doktoranden und Promovierte.

Anbahnungs- und Auswahlverfahren

Die Anbahnung der Hochschulkooperationen wurde vom DAAD mit einem Match Making Veranstaltung unterstützt. Die von den Hochschulen gemeinsam erstellten Projektanträge wurden von einer Fachkommission unabhängiger Gutachter aus Bangladesch und Deutschland unter Beteiligung der GIZ und dem bangladeschischen Implementierungspartner, der University Grants Commission (UGC) ausgewählt.

Erfolgreich ausgewählte Kooperationsprojekte

  • TU Dresden – Ahsanullah University of Science and Technology – Notre Dame University
  • TU Chemnitz   BGMEA University of Fashion and Technology (BUFT)
  • Universität Stuttgart/HS Hof –

Die drei Projekte starten am 1. Januar 2018 und werden bis 30. Juni 2019 gefördert.