SEA-EU: Die Europäische Universität der Meere

Video aktivieren

Zum Aktivieren des Videos klicken Sie bitte auf "Video laden". Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass nach Aktivierung Daten an YouTube übermittelt werden. Mehr dazu finden Sie in unserer .

https://www.youtube.com/watch?v=yJc7zTFG-Bo

Die Meere spielen eine wichtige Rolle beim Klimawandel: Zum einen sind sie direkt von den steigenden Temperaturen betroffen. Zum anderen erlaubt der Blick in ihre Vergangenheit Prognosen darüber, wie sich das Klima in der Zukunft entwickeln wird, weiß Dr. Nina Keul, unser Gast bei Campus Europa. Die Meeresbiologin arbeitet in der Forschungsgruppe für Marine Klimaforschung an der Christian-Albrechts-Universität Kiel, die zum Europäischen Hochschulnetzwerk SEA-EU gehört. Die sechs Partner aus Spanien, Frankreich, Polen, Kroatien, Malta und Deutschland sitzen an verschiedenen europäischen Meeresküsten und bezeichnen ihre Allianz daher auch als „europäische Universität der Meere“. 

Hervorgegangen ist SEA-EU aus bestehenden Forschungspartnerschaften. „Aber wir möchten uns auch in der Lehre austauschen und alle Studierenden einladen, gemeinsam mit uns einen Austausch zu realisieren", sagt Dr. Keul. Beispiele sind Ausfahrten auf dem Kieler Forschungsschiff Alkor für Studierende der Partnerhochschulen und unterschiedlicher Fakultäten. Mit Fördermitteln des DAAD hat das Netzwerk diese Ausfahrten im vergangenen Jahr digitalisiert, um Studierenden auch unter Coronabedingungen ein annähernd realistisches Forschungserlebnis bieten zu können. Ziel von SEA-EU ist es, dass Studierende in naher Zukunft je nach Interessen einzelne Kurse und Vorlesungen der Partnerhochschule wahrnehmen können, unabhängig davon, wo sie studieren. „So können sie in die Lehre an der Partnerhochschulen reinschnuppern, was vielleicht Interesse an einem längeren Aufenthalt vor Ort wecken kann.“ Dabei bindet die Universität Kiel alle Fakultäten ein. Dr. Nina Keul ist eine glühende Verfechterin des Austauschs innerhalb Europas. „Man kann Europa nur verstehen, wenn man es bereist und am eigenen Leib erlebt.“ Im Gespräch mit Anke Stahl erklärt sie, wie die Zusammenarbeit des Netzwerkes in der Praxis aussieht und wie die Heimatstädte der Partnerhochschulen in die Allianz eingebunden sind.

 

Weitere Informationen:

 

Hier können Sie "Campus Europa" abonnieren:

 

Hier geht es zurück zur Übersicht: