Verbindend und innovativ – Die Zukunft der Lehre an Europas Hochschulen

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https://youtu.be/dqYddcvh72Q

Zwei Gäste aus zwei Europäischen Hochschulallianzen berichten in der 3. Folge der zweiten Staffel vom DAAD-Podcast „Campus Europa“ von ihren Konzepten und Visionen für eine grenzüberschreitende und verbindende Lehre in Europa.

„Wir haben Bologna gut gemeistert, aber mit den Europäischen Allianzen haben wir einen Rahmen und ein Netzwerk geschaffen, wo wir neue Formate, Anerkennungsmöglichkeiten und niederschwellige Angebote machen können und wo die Studierenden Kurse problemlos belegen und ihre Leistungen anerkennen lassen können“, sagt die Professorin Dr. Christiane Hipp, Projektleiterin der Hochschulallianz European University for Customised Education (EUNICE) an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg. EUNICE legt dabei den Fokus auf die Lehre selbst: „Maßgeschneiderte“, flexible Bildungsangebote, die sich an den Bedürfnissen der Studierenden orientieren und zugleich die fachlichen Besonderheiten der Allianz miteinbeziehen, spielen hierbei eine Schlüsselrolle. Europäische Werte, Interkulturalität, Sprachkompetenz und Teamfähigkeit – all das wird in den Lehr- und Lernangeboten von EUNICE außerdem vermittelt. Auf dieser Grundlage wurde dieses Jahr beispielsweise sehr erfolgreich eine Summer School durchgeführt, in deren Mittelpunkt Inhalte wie Globalisierung und Gesundheit oder Migration standen. Wie genau die weiteren Lehrveranstaltungen aussehen und zustande kommen, erzählt Christiane Hipp im Podcast.

Gesellschaftliche Transformationen und globale Herausforderungen erfordern angepasste und zeitgemäße Ausbildungsformate und Lernangebote, die Landesgrenzen überwinden und verschiedenste Akteur:innen involvieren. Dass Europa mit seinen gemeinsamen Werten und Zielen, aber auch Problemen, von einer entsprechenden Kooperation in der Lehre, wie sie in den Europäischen Hochschulallianzen gelebt wird, nur profitieren kann – darüber besteht bei beiden Gästen dieser Podcast-Folge ohnehin Einigkeit. Für den Politikwissenschaftler Professor Dr. Stefan Wurster von der Technischen Universität München fordern vor allem zwei große internationale Trends, die aus seiner Sicht eine Symbiose bilden, eine innovative Gestaltung der europäischen Lehre: die Digitalisierung und die Forderung nach nachhaltigen Entwicklungen. Wurster stellt ein transnationales, praxisorientiertes und digitales Lehr-Projekt innerhalb der Hochschulallianz EuroTeQ Engineering University vor, das darauf Antworten bietet. Diese reichen von lösungsorientiertem gemeinsamen Lernen, über Wettbewerbsformate bis hin zu Studierendenkonferenzen.