EU4ART - Kunst als Identitätsstifter

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https://youtu.be/rRnjU0BqTHA

Gast der Folge: Andrea Weippert, Pressesprecherin, HfBK Dresden

Die Kunst prägt Europa bis heute und bildet damit einen wichtigen Teil einer europäischen Identität. Wichtige Strömungen wie die Renaissance nahmen von hier ihren Ausgang. „Es gibt kaum einen Bereich, in dem bestimmte historische Entwicklungen noch immer so lebendig sind wie in der Kunst. Noch heute werden an den Hochschulen jahrhundertealte Techniken vermittelt wie die Radierung. Gleichzeitig nutzen wir moderne Technologien wie den 3D-Druck“, sagt Andrea Weippert, Kunsthistorikern und Pressesprecherin der Hochschule für Bildende Künste (HfBK) Dresden, in der neuen Folge von Campus Europa. Vor diesem Hintergrund erscheint es nur folgerichtig, dass sich die Europäische Hochschulallianz EU4ART mit der Frage befasst, was heute eine europäische Identität stiften und wie man sie befördern kann – ohne den Anspruch auf eine Definition, wie diese Identität aussieht.

Dem Netzwerk EU4ART gehören neben der HfBK Dresden drei weitere renommierte Kunsthochschulen aus Rom, Budapest und Riga an. Diese Vielfalt – auch in den künstlerischen Traditionen – steht aus Sicht von Weippert der Suche nach einer Identität nicht im Wege. Im Gegenteil: „Identität beginnt damit, Unterschiede wahrzunehmen und sich seiner Wurzeln bewusst zu werden.“ Und noch in anderer Hinsicht kann Kunst Wege weisen: „Kunst kann mit Polaritäten umgehen. Sie lehrt, den Blick nicht nur auf den Mainstream zu richten, sondern auch auf, was an den Rändern passiert.“ Im Gespräch mit Gastgeberin Anke Stahl geht sie auch darauf ein, wie sich die Studierenden bei EU4ART mit Europa und seinen Facetten auseinandersetzen, wie man künstlerische Fertigkeiten in Zeiten von Corona vermittelt und warum EU4ART ein eigenes Wörterbuch verfasst.

 

Veröffentlichung: 8. Februar 2021

 

Weitere Informationen:

 

"Campus Europa" ist auf den gängigen Plattformen verfügbar, zum Beispiel hier:

 

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