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AMEA - Academic Mining Education in Afghanistan

Eine Gruppe sitzt für die Photo. die sind in einem Raum mit Tischen.

Mit dem Projekt Academic Mining Education in Afghanistan (AMEA) (2014 bis 2017) wird die Ausbildung qualifizierter Fach- und Führungskräfte im afghanischen Bergbausektor unterstützt. Um das Potential des afghanischen Bergbausektors für das Land nutzen zu können, muss die Ausbildung der Fachleute und insbesondere der Hochschullehrer in diesem Bereich verbessert werden. Ziel des Projektes ist es daher, die afghanische Hochschulausbildung für den Bergbausektor zu modernisieren und an die marktwirtschaftlichen Anforderungen anzupassen.

Hintergrund

Die erheblichen staatlichen Einnahmepotenziale und die ökonomischen Wachstumspotenziale im Rohstoffsektor von Afghanistan können bisher noch nicht für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung in Wert gesetzt werden. Zudem sind die politischen Rahmenbedingen für den Erfolg des Bergbausektors und dessen arbeitsplatzgenerierende Wirkung nicht ausreichend gegeben. Ein zentrales Hindernis ist der eklatante Mangel an technischen Fach- und Führungskräften im Rohstoffsektor.

Projektpartner

AMEA wird aus Mitteln des Auswärtigen Amtes finanziert, mit der Umsetzung haben GIZ und DAAD 2014 begonnen. Politischer Träger in Afghanistan ist das Ministerium für Hochschulbildung, zudem ist das Ministerium für Bergbau und Erdöl als strategischer Partner in das Vorhaben eingebunden.

Unterstützt werden vor allem die Polytechnische Universität Kabul (KPU), die Universität Kabul (KU) sowie die Universität Balkh in Mazar-i-Sharif (BU), die bergbaurelevante Studiengänge anbieten. In Deutschland sind die TU Bergakademie Freiberg und die Ruhr-Universität Bochum gemeinsam mit dem DAAD für die Curriculumsentwicklung und entsprechende Fortbildungen zuständig.

Programmziele

Das übergreifende Ziel ist es, die afghanische Hochschulausbildung für den Bergbausektor den marktwirtschaftlichen Anforderungen in Afghanistan entsprechend zu modernisieren.

Dazu sollen bestehende bergbaurelevante Bachelor-Studiengänge der KPU im Bereich Geology & Exploration, Open Pit Mining und Underground Mining durch Anpassungen der Curricula nach internationalen Standards modernisiert werden. An den wirtschafts-, rechts- und verwaltungswissenschaftlichen Fakultäten der KU werden zudem die neuen Nebenfächer Bergrecht, Bergwirtschaft und Bergverwaltung entwickelt und in bestehende Studiengänge integriert.

Begleitend erfolgt in Freiberg eine bergbaubezogene Fortbildung durch Masterstipendien, praxisbezogene Kurzstipendien und lokale Fortbildungen der Dozenten und des technischen Personals in einem neu konzipierten und eingerichteten Unterrichtslabor an der KPU. In Bochum werden Master-Absolventen zur künftigen Unterrichtung der neuen Nebenfächer fortgebildet. Die Maßnahmen beinhalten auch die Bereitstellung erforderlicher Lehrmaterialien, Reader, Laborhandbücher und Laborübungen.

Projektkomponenten (04/2014-02/2017)

Vier ineinandergreifende Komponenten tragen zum Erfolg des Projektes bei. Die Zuständigkeit für die Umsetzung der Komponenten 1 und 2 liegt beim DAAD, für die Komponenten 3 und 4 bei der GIZ:

Relevante Dokumente

Gefördert durch:

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