Hochschulkooperationen mit dem African Institute for Mathematical Sciences (AIMS)

AIMS Netzwerktreffen 2020 Gruppenfoto

Im Rahmen des Programms werden Kooperationen deutscher Hochschulen mit verschiedenen African Institutes for Mathematical Sciences (AIMS) gefördert, an denen ein von der Alexander von Humboldt-Stiftung finanzierter Lehrstuhl angesiedelt ist. Ziel des Programms ist es, gemeinsam mit dem jeweiligen Lehrstuhlinhaber Forschung zu betreiben und Nachwuchswissenschaftler im Bereich Mathematik zu fördern.

 

Hintergrund zum Programm

Seit 2012 unterstützt der DAAD gemeinsam mit der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH) und Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) die . An den AIMS-Zentren, welche in die "Next Einstein Initiative" eingebettet sind, studieren exzellente afrikanische Masterstudierende angewandte Mathematik. 

Nach dem Vorbild des AIMS-Zentrums in Südafrika, welches 2003 als Partnerschaftsprojekt der sechs Universitäten Cambridge, Cape Town, Oxford, Paris Sud XI und Western Cape gegründet worden war, enstanden bis dato fünf weitere Zentren an den Standorten Ghana, Kamerun, Ruanda, Senegal und Tansania.

Insbesondere durch das Engagement Deutschlands wird an den AIMS-Zentren auf höchstem Niveau an relevanten Zukunftsfragen geforscht. An beinahe allen Standorten konnten Forschungslehrstühle eingerichtet werden. Die AIMS-Wissenschaftler sind nicht nur international gut vernetzt, sondern arbeiten eng mit lokalen und regionalen Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammen, um ein Pan-Afrikanisches Netzwerk zu knüpfen. Um sicherzustellen, dass relevant und anwendungsbezogen geforscht wird, hält AIMS engen Kontakt zu Industrie und Wirtschaft.

Um die Forschungslehrstühle international auszurichten und um deutschen Hochschulen eine Einbindung in das AIMS-Netzwerk zu ermöglichen, fördert der DAAD Hochschulkooperationen mit den durch die AvH geförderten Lehrstuhlinhabern sowie PhD und Postdoc Sipendiaten aus seinem Forschungsteam.

Ziele

  • Graduierte und Nachwuchswissenschaftler sind für einen Beruf, der mathematische Kompetenzen erfordert, vorbereitet.
  • Wissenschaftler haben internationale Forschungserfahrung gesammelt.
  • Forschungsergebnisse sind publiziert und die Öffentlichkeit ist über das Programm informiert.
  • Die Lehre an den Partnerinstitutionen ist ausgebaut und internationalisiert.
  • Netzwerke zwischen den Kooperationspartnern (sowie ggf. der Wirtschaft) sind etabliert.

Gefördert werden Kooperationen mit folgenden AIMS Standorten:

  • Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
    Referat P24 - Kooperationsprojekte in Nahost, Asien, Afrika und Lateinamerika

    Argelia Maria Löschcke Centeno
    Sachbearbeitung
    Tel.: +49 228 882 8610
    E-Mail: loeschcke@daad.de

    Noemi Wetzel
    Referentin
    Tel.: +49 (0) 228 / 882 471
    E-Mail: wetzel@daad.de

Gefördert durch

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