Mongolei - German-Mongolian Institute for Resources and Technology (GMIT), Nalaikh (Gemeinde: Ulaanbaatar)
Aufgaben & Voraussetzungen
Programmbeschreibung
Fakultät für Maschinenbau und Elektrotechnik oder Fakultät für Rohstoff- und Umweltingenieurwissenschaften
Fach: Maschinenbau, Mechatronik, Elektrotechnik oder Geowissenschaften, Mineralogie, Bergbau
Das GMIT wurde 2013 zusammen von der Mongolei und Deutschland gegründet, um qualifizierte Studierende im Bereich Naturwissenschaft, Technik, Bergbau und Umweltwissenschaft auszubilden. Die Entwicklung des GMIT und die Kooperationen mit deutschen Partneruniversitäten wird vom mongolischen Ministerium für Bildung- und Wissenschaft (MES) und vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt.
Alle Bachelor und Masterstudiengänge sind von einer deutschen Akkreditierungsagentur geprüft und nach ECTS anerkannt.
Das GMIT errichtet momentan ein Gebäude mit sieben neuen Laboren, da es sich zu einer Lehr- und Forschungsinstitution wandelt. Im neuen Gebäude werden unter anderem folgende Geräte untergebracht:
A) Mineral Liberation Analyzer
B) CHNS Analyze,
C) ICP-MS
D) XRF
E) Magnetischer Separator mit hoher Intensität
Das Promotionsstudium beginnt im Akademischen Jahr 2026/2027.
Akademiker haben damit die Möglichkeit, Forschungsarbeiten durchzuführen.
Aufgaben
Lehre und Forschung an der Fakultät für Maschinenbau und Elektrotechnik oder an der Fakultät für Rohstoff- und Umweltingenieurwissenschaften entsprechend der Qualifikation des Bewerbers/der Bewerberin.
- Übernahme von Lehrveranstaltungen in den genannten Fachbereichen (Vorlesungen und Seminare)
- Betreuung von Hausarbeiten und Projekten
- Teilnahme und Durchführung von Prüfungen
- Betreuung der Examensarbeiten im Bachelor- und Masterstudiengang
- Mitwirkung bei der Aktualisierung des Curriculums
- Übernahme von weiteren Aufgaben an der Fakultät und Universität z.B. Mitwirkung bei der Erarbeitung einer Forschungsstrategie der Hochschule
- Übernahme von kulturpolitischen Aufgaben in Absprache mit dem DAAD
Voraussetzungen
- Lebensmittelpunkt in Deutschland innerhalb der letzten beiden Jahre
- Abgeschlossene Promotion; bei mind. zweijähriger Erfahrung in der Industrie ist ggf. ein Masterabschluss ausreichend
- Erfahrung in der Lehre
- Akademische Berufserfahrung, vorzugsweise in einem internationalen Umfeld
- Sehr gute Englisch-Kenntnisse (die Lehre findet auf Englisch statt)
- Hohe interkulturelle Kompetenz
- Gute Kenntnisse der deutschen Hochschul- und Forschungslandschaft und des Studienstandortes Deutschland
- Auslandserfahrungen und Regionalkenntnisse erwünscht
Wichtig
Staatsangehörigkeit eines EU-Mitgliedstaats. Personen ohne Staatsangehörigkeit eines EU-Mitgliedsstaates können sich nur bewerben, wenn sie zum Zeitpunkt der Bewerbungsfrist im Besitz einer unbefristeten Niederlassungserlaubnis nach § 9 des Aufenthaltsgesetz sind.
Mit Wirkung ab dem 1. Juli 2026 wird die Anzahl der möglichen Förderzyklen für (Fach-)Lektorate, German Studies Dozenturen, Langzeitdozenturen (inkl. auf Namenslehrstühlen) auf maximal zwei Förderzyklen je Person begrenzt.
Die Begrenzung gilt unabhängig von der Art der Förderung und umfasst sämtliche Förderkombinationen (z.B. zwei Förderungen als Lektorat; eine Förderung als Fachlektorat und eine Förderung als LD, etc.).
Für Personen, die sich zum Zeitpunkt des Inkrafttreten dieser Regelung bereits in einer laufenden Förderung befinden, kann nach Abschluss der laufenden Förderperiode einmalig eine weitere Förderung bewilligt werden (Bestandsschutz). Eine lückenlose und unmittelbare Anschlussförderung zwischen zwei Förderzyklen ist zulässig. Die bisherige Regelung einer verpflichtenden zweijährigen Unterbrechung zwischen Förderungen entfällt. Eine Bewerbung aus einer laufenden Förderung für eine andere förderfähige Position ist erst zum Ende der ersten Förderung im letzten Förderjahr möglich.
Bewerbung
Einzureichende Bewerbungsunterlagen:
- Bewerbungsformular (integrativer Bestandteil der Online-Bewerbung über das DAAD-Portal)
- Motivationsschreiben (1-2 Seiten)
- Tabellarischer Lebenslauf inkl. Kopien von Zeugnissen, Urkunden, Arbeitszeugnissen etc.
- Schriftenverzeichnis der letzten 5 Jahre
- Andere Unterlagen, z.B. Verzeichnis von Lehrveranstaltungen, Empfehlungsschreiben etc.
Bewerbungsschluss: 17. September 2026
Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise zum Dozenturenprogramm und den Bewerbungsvoraussetzungen:
Hinweise Kurz- und Langzeitdozenturen
Beginn
September 2027
Dauer
Mindesten 2 Jahre, höchstens 5 Jahre
