Groningen Declaration Network

Das Groningen Declaration Network ist ein 2012 gegründeter einzigartiger internationaler Zusammenschluss von Universitäten, Ministerien, Organisationen und Vereinigungen aus Wissenschaft und Bildung sowie digitalen Dienstleistern. Ziel des Groningen Declaration Network ist es, weltweit Student Data Portability voranzutreiben.

Groningen Declaration Network

 

Dieses Kernziel und die damit verbundenen Prinzipien wie Studierendenzentriertheit,  Sicherheit, Datenschutz und Interoperabilität sind in der namensgebenden Groningen Declaration Network festgehalten:

„Citizens world wide should be able to consult and share their authentic educational data with whomever they want, whenever they want, wherever they want.”

Zusammenschluss von Experten

Das Groningen Declaration Network umfasst mehr als 110 Unterzeichner (Signatories) aus 30 Ländern auf 5 Kontinenten: von bereits vorhandenen Student Data Repositories über Universitäten, Wissenschafts- und Administrationsorganisationen, Vereinigungen von Universitäten, Studenten, Registraren oder anderen Stakeholdern des Themenbereichs Digital Student Data bis hin zu (kommerziellen) Service Providern. Die sowohl geographische als auch thematische Diversität der Beteiligten macht das Groningen Declaration Network einzigartig in Reichweite und Kooperationspotential. Der DAAD ist seit 2019 als Unterzeichner Teil dieses Netzwerks und hat 2021 eigens eine Kontaktstelle als Ansprechpartner für alle deutschen Hochschulen eingerichtet.

 

Innovation durch Kooperation

Der Austausch im Groningen Declaration Network ermöglicht es uns, von aktuellen Entwicklungen und Projekten weltweit zu lernen. Beim jährlichen Annual Meeting werden neue Technologien, Best Practices und erfolgreiche Projekte von Mitgliedern und geladenen Experten vorgestellt. Der lebendige Austausch und starke aktivierende Effekt lässt die Annual Meeting an jährlich wechselnden Standorten zu Katalysatoren für Innovationen und neue Projekte werden.  

 

Schwerpunkt Digitale Teilhabe

Der Verlust traditioneller Bildungsunterlagen ist beispielsweise für Geflüchtete ein großes Hindernis bei der Fortsetzung ihrer Ausbildung oder der Arbeitssuche. Erklärtes Ziel des GDN ist es, durch die Schaffung eines weltweiten Studierendendaten-Ökosystems Mobilitätshürden abzubauen und gegen ein globales Ungleichgewicht digitaler Kapazitäten und Services vorzugehen. Dazu unterstützt das GDN entsprechende Initiativen wie den European Qualification Passport for Refugees (EQPR) und legt besonderen Wert auf die Einbindung und Förderung von Akteuren und Projekten in Asien, Afrika und Südamerika.

 

Mobility, Digital Citizenship and the Student Exprience Icon

Im nächsten im kommenden November in Ottawa ist der DAAD im Board of Directors des GDN (Herbst 2021- Herbst 2024) durch den CDO Alexander Knoth als gewähltes Mitglied vertreten und wird sein starkes Netzwerk nutzen, um Kooperationen und Partnerschaften im Themenfeld Digitale Nachweise zu initiieren.