Stipendien finden

Informationen zu den Fördermöglichkeiten des DAAD für deutsche
Studierende, Graduierte, Doktoranden, Promovierte und
Hochschullehrer.

Informationen zu den Fördermöglichkeiten des DAAD für deutsche Studierende, Graduierte, Doktoranden, Promovierte und Hochschullehrer.

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Programmziel

Die meisten Bundesländer haben Regelungen zur Förderung des wissenschaftlichen und künstlerischen Nachwuchses erlassen. Sie sehen eine Förderung der Promotionsvorbereitung im Ausland vor. Der DAAD kann in diesem Rahmen mit einem Aufstockungsstipendium zur Förderung beitragen.

Wer kann sich bewerben?

Deutsche Graduierte wissenschaftlicher und künstlerischer Fachrichtungen, die im Rahmen ihres Stipendiums nach den Graduierten-, Promotions- und Nachwuchsförderungsgesetzen der Länder zur Durchführung ihres Arbeitsvorhabens einen Auslandsaufenthalt benötigen.

Was wird gefördert?

Förderung längerer Auslandsaufenthalte von Stipendiaten nach den Graduierten-, Promotions- und Nachwuchsförderungsgesetzen der Länder durch den DAAD: Der DAAD kann deutschen Graduierten wissenschaftlicher und künstlerischer Fachrichtungen, die im Rahmen ihres Stipendiums nach den Graduierten-, Promotions- und Nachwuchsförderungsgesetzen der Länder zur Durchführung ihres Arbeitsvorhabens einen Auslandsaufenthalt von mindestens 30 Tagen benötigen, ein Aufstockungsstipendium für diese Zeit (Förderungsdauer von bis zu 12 Monaten) gewähren.

Promotionsförderung bei binational betreuten Dissertationen: Der DAAD vergibt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung an Stipendiaten, die nach den Graduiertenförderungsgesetzen der Länder gefördert werden, auch Aufstockungsstipendien für gemeinsam von einem deutschen und einem ausländischen Hochschullehrer betreute Dissertationen zu besonderen Bedingungen: Ein Jahresstipendium für den Zweck einer gemeinsam betreuten Dissertation ist nach den Bedingungen der jeweiligen Betreuungsvereinbarung für kürzere Aufenthalte in bis zu drei aufeinanderfolgenden Jahren zu verwenden, wenn dies von Anfang an so beantragt wird. Für jede durch Beleg dokumentierte stattgefundene Reise des betreuenden deutschen und ausländischen Hochschullehrers wird eine Reisekostenpauschale gezahlt. Das Gesamtbudget für derartige Reisen beträgt bei Betreuungs-Vereinbarungen innerhalb Europas maximal 1.500 Euro, bei außereuropäischen Vereinbarungen maximal 2.500 Euro.

Neben den unten genannten Bewerbungsunterlagen ist für diese besondere Art der Förderung eine schriftliche Vereinbarung zwischen beiden Hochschulen oder Fachbereichen über die gemeinsame Betreuung des Promotionsverfahrens einzureichen. Nach abgeschlossener Promotion erhält der DAAD eine Kopie der Promotionsurkunde.

Dauer der Förderung

Mindestens 30 Tage, bis zu 12 Monate.
Ein Jahresstipendium für eine binational betreute Dissertation ist nach den Bedingungen der jeweiligen Betreuungsvereinbarung für kürzere Aufenthalte in bis zu drei aufeinanderfolgenden Jahren zu verwenden, wenn dies von Anfang an so beantragt wird.

Stipendienleistungen

  • Zusatzstipendien zu Lebenshaltungskosten im Ausland, und zwar den Differenzbetrag zwischen der Stipendienrate des DAAD für das betreffende Land und dem Regelsatz des Stipendiums im Rahmen der Länder-Graduiertenförderungsgesetze. Überweisung je nach Höhe und Laufzeit des Stipendiums in einer oder mehreren Raten;
  • Reisekostenzuschuss (einmalig);
  • Studiengebühren, wenn sie in unabweisbarem und wirklich notwendigem Zusammenhang mit dem Arbeitsvorhaben stehen (nicht für die Teilnahme an regulären Lehrveranstaltungen). Bei Gebühren, die weit über dem nationalen Durchschnitt liegen, ist mit einer – zum Teil erheblichen – Eigenbeteiligung zu rechnen;
  • nur für Doktoranden: eine monatliche Pauschale für Forschungs- und Kongresskosten;
  • Übernahme der Prämie für eine Kranken-, Unfall- und Privathaftpflichtversicherung durch den Gruppenversicherungsvertrag des DAAD, sofern erforderlich.

Binational betreute Dissertationen: Für jede durch Beleg dokumentierte stattgefundene Reise des betreuenden deutschen und ausländischen Hochschullehrers wird eine Reisekostenpauschale gezahlt. Das Gesamtbudget für derartige Reisen beträgt bei Betreuungs-Vereinbarungen innerhalb Europas maximal 1.500 Euro, bei außereuropäischen Vereinbarungen maximal 2.500 Euro.
  • Hier wird Ihnen die monatliche DAAD-Stipendienrate für ein bestimmtes Land / einen bestimmten Status angezeigt:

    Die monatlichen Stipendienraten setzen sich aus einem Grundbetrag und einem nach Ländern bzw. Regionen differenzierten Auslandsbeitrag zusammen. Bei unvollständigen Kalendermonaten kann die Auszahlung anteilig erfolgen. Die Stipendien für Studierende und Graduierte stehen für Studierende im grundständigen (z.B. Bachelor) und Graduierte im weiterführenden Studium (z.B. Master) sowie für in Graduiertenprogrammen geförderte Promovierte zur Verfügung. Die höhere Doktorandenrate erhalten Stipendiaten, die ausdrücklich im direkten inhaltlichen Zusammenhang mit dem Abfassen einer wissenschaftlichen Doktorarbeit gefördert werden. Die genannten Stipendienraten gelten für die im Jahre 2017 für das akademische Jahr 2017/2018 vergebenen Stipendien und sind daher nicht als bindend zu betrachten.

Bewerbungsvoraussetzungen

Diese Förderung des DAAD ist finanziell und zeitlich an die Vergabe und Laufzeit des Landesstipendiums gebunden. Verlängerungen bedürfen einer erneuten Antragstellung an der Hochschule.
Für eine Förderung aller im Ausland lebenden Bewerberinnen und Bewerber wird erwartet, dass sie die Absicht haben, nach Abschluss des jetzigen Studien- bzw. Forschungsabschnitts wieder nach Deutschland zurückzukehren.
Der DAAD setzt voraus, dass Sie die für die Durchführbarkeit des Vorhabens relevanten Informationen (Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen, mögliche entgegenstehende Aufenthalts- und Reiseformalitäten) selbst recherchieren. Einige wichtige Hinweise können Sie auf den DAAD-Länderseiten finden, jedoch ist in der Regel zusätzlich die Kontaktaufnahme zur gastgebenden Institution erforderlich. Die Verantwortung für die gegebenenfalls erforderliche Einschreibung und insbesondere die Einhaltung von Fristen an ausländischen Hochschulen, die bereits vor dem Ergebnis der Stipendienauswahl liegen können, liegt auf Seiten der Bewerberinnen und Bewerber.

Sprachkenntnisse

Sie müssen nachweisen, dass Sie zum Zeitpunkt der Bewerbung bereits über die von der Gastinstitution für die Zulassung zum Studium geforderten bzw. für die Realisierung des Vorhabens notwendigen Sprachkenntnisse verfügen. Bitte beachten Sie hierzu die "Hinweise zum Sprachnachweis" auf dem Reiter „Bewerbungsverfahren“. Sollten die mit der Bewerbung nachgewiesenen Sprachkenntnisse noch nicht ausreichend sein, müssen Sie belegen, wie Sie die notwendigen Sprachkenntnisse bis zum Stipendienantritt erwerben werden.

Kenntnisse der Landessprache sind – auch wenn die Unterrichts- oder Arbeitssprache von ihr abweicht – erwünscht. Bei Feldarbeiten sind sie in der Regel erforderlich.

Einige Hinweise auf die Unterrichtssprache(n) bzw. auf die zum Studium geltenden Sprachanforderungen im Zielland finden Sie auf den DAAD-Länderseiten.

Auswahlverfahren

Der DAAD beruft nach fachlichen und ggf. regionalen Gesichtspunkten zusammengesetzte Auswahlkommissionen ein, die die vorgelegten Bewerbungen begutachten und über die Stipendienvergabe entscheiden. Im Bedarfsfall werden zusätzliche Stellungnahmen und Fachgutachten schriftlich eingeholt. An der Auswahl beteiligt sind außerdem in der Regel ehemalige DAAD-Stipendiatinnen und -Stipendiaten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DAAD-Geschäftsstelle. Letztere haben dabei kein Stimmrecht. Der Zeitpunkt der Auswahlen und ob diese mit oder ohne persönliche Vorstellung stattfinden, hängt von der Zielregion bzw. dem Stipendienprogramm ab.

Auswahlkriterien

Die wichtigsten Auswahlkriterien sind:

  • Studienleistungen in Bezug auf die Studiendauer
  • Qualität der Abschlussarbeit
  • Ggf. wissenschaftliche Veröffentlichungen
  • Einschlägige Sprachkenntnisse zur erfolgreichen Realisierung des Vorhabens

Bei Bewerbungen mit dem Ziel der Durchführung eines individuellen Forschungsvorhabens werden bewertet:
  • Qualität der fachlichen Darstellung des Forschungsvorhabens sowie der Vorarbeiten
  • Originalität, Aktualität und Relevanz des Vorhabens
  • Durchführbarkeit des Vorhabens sowie die Konsistenz des Arbeits- und Zeitplans (Analyse und Auswertungsschritte)
  • Einbettung des Vorhabens in das Gesamtpromotionsvorhaben (inhaltlich/zeitlich)
  • Eignung der Gastinstitution (Begründung des Auslandsaufenthaltes und der Wahl der Gasthochschule)
  • Bedeutung des Forschungsvorhabens und des Auslandsaufenthalts für die eigenen wissenschaftlichen und beruflichen Pläne

Bei Bewerbungen auf die Förderung der Teilnahme an einem Ph.D.-Studiengang im Ausland werden als Auswahlkriterien herangezogen:
  • Qualität der Darstellung des Vorhabens einschl. Begründung der eigenen Motivation
  • Angemessenheit des Arbeitsprogramms/des Zeitplans
  • Ggf. eigene Vorarbeiten
  • Bedeutung des Vorhabens für die eigenen wissenschaftlichen und beruflichen Pläne

Zusätzliche außerfachliche Kriterien:
  • Außerfachliche Kenntnisse, Interessen und außerfachliches Engagement
  • Weitere Sprachkenntnisse

Bewerbungsunterlagen

  • Antragsformular erhältlich bei den für die Landesgraduiertenförderung zuständigen Stellen der Hochschulen oder bei Referat ST 43 im DAAD;
  • Bescheinigung der Heimathochschule über die Notwendigkeit des beantragten Auslandsaufenthaltes im Rahmen der Förderung nach dem Landesgesetz. Diese Bescheinigung sollte gleichzeitig als Antragsformular dienen, dem eine Kopie des ursprünglichen Antrags auf Gewährung eines Stipendiums beigefügt ist. Die für die Vergabe des Landesstipendiums zuständige Hochschule bescheinigt auf Grund der Feststellung der Vergabekommission, dass im Rahmen des Entscheidungsverfahrens der beantragte Auslandsaufenthalt in dem vorgesehenen Umfang für notwendig erachtet wird; dem Antrag ist ein Arbeits- und Zeitplan für den Auslandsaufenthalt beizufügen;
  • Bestätigung der Hochschule, dass die Inlandsförderung für die Dauer des Auslandsaufenthaltes gezahlt wird, die auslandsbedingten Mehrkosten (Reisekosten, ggf. Studiengebühren, Materialkosten etc.) aus Landesmitteln jedoch nicht übernommen werden;
  • Sprachzeugnis;
  • Research Clearance oder ähnliche Bestätigung über die Arbeitsmöglichkeiten vor Ort, sofern erforderlich;
  • Stellungnahme des deutschen Betreuers zum beantragten Auslandsaufenthalt.

Die geforderten Bestätigungen können nur von der zuständigen Hochschule abgegeben werden; ohne sie ist eine Förderung nicht möglich.
Bei binational betreuten Dissertationen ist zusätzlich eine schriftliche Vereinbarung zwischen beiden Hochschulen oder Fachbereichen über die gemeinsame Betreuung des Promotionsverfahrens einzureichen. Nach abgeschlossener Promotion erhält der DAAD eine Kopie der Promotionsurkunde.
Hinweise zum Sprachnachweis
Der Nachweis der - für die Zulassung an der Gasthochschule oder für die Realisierung des Vorhabens - erforderlichen Sprachkenntnisse (Unterrichts- oder Arbeitssprache, bei Feldforschung: auch Landessprache) kann auf dem DAAD-Sprachnachweisformular oder durch ein „befreiendes“ Sprachzeugnis (nicht älter als zwei Jahre) erfolgen. Das Zeugnis muss den Stand der Sprachkenntnisse zum Zeitpunkt der Bewerbung bescheinigen.
Das DAAD-Sprachnachweisformular muss vom jeweiligen (ausländischen) Lektor bzw. der Lektorin oder von einem Prüfungsberechtigten des Sprachenzentrums bzw. des Fachbereichs für die jeweilige Fremdsprache ausgestellt werden. Hier finden Sie eine Handreichung für Lektoren und Sprachenzentren zum Ausfüllen des Formulars.
Liegt Ihnen bereits das für die Zulassung zum Studium erforderliche Sprachzeugnis vor (z.B. TOEFL), sollten Sie dieses Zeugnis auf jeden Fall einreichen. Handelt es sich dabei nicht um ein „befreiendes Zeugnis“, müssen Sie ein solches oder einen Nachweis auf DAAD-Sprachzeugnisformular zusätzlich einreichen.

Hinweis zu den Bewerbungsunterlagen

Datenschutz: Bewerbungsunterlagen verbleiben beim DAAD und gehen in sein Eigentum über. Die Daten von Stipendiaten werden vom DAAD in Übereinstimmung mit dem „Gesetz zum Schutz vor Missbrauch personenbezogener Daten bei der Datenverarbeitung” gespeichert, soweit sie zur Bearbeitung der Bewerbung bzw. des Stipendiums nötig sind. Die Unterlagen erfolgloser Bewerber werden nach einer angemessenen Frist gelöscht.
Unvollständige Bewerbungen werden vom DAAD nicht berücksichtigt. Die Verantwortung für die Vollständigkeit und fristgerechte Einreichung liegt bei der Bewerberin bzw. beim Bewerber.

Bewerbungstermin

Anträge können jederzeit unter Wahrung einer achtwöchigen Bearbeitungsfrist direkt oder über die zuständige Hochschule an den DAAD, Referat ST 43, gerichtet werden. Für einige Länder kann eine längere Vorlaufzeit erforderlich sein.

Kontakt und weitere Informationen

Informationen gibt es bei den zuständigen Stellen Ihrer Hochschule.
Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) im Zusammenhang mit Auslandsaufenthalten und DAAD-Stipendien
Hier finden Sie gegebenenfalls zusätzliche länderbezogene Informationen für Ihr Programm:

Hier finden Sie gegebenenfalls Informationen zum Hochschul- und Bildungswesen im gewünschten Zielland |
Haben Sie noch Fragen? Nutzen Sie das Kontaktformular des DAAD-Infocenters und schicken Sie uns eine Anfrage.

Basis-Voraussetzungen

Status: Graduierte
Doktoranden
Zielland:
nur bestimmte

Die Förderung durch dieses Programm ist auf bestimmte Zielländer beschränkt. Die entsprechende Länderauswahl finden Sie auf der Detailseite des Förderprogramms unter "Kontakt und weitere Informationen".

Fachrichtung:
nur bestimmte

Beschränkt auf folgende Fachrichtungen:

  • Sprach- und Kulturwissenschaften
  • Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
  • Mathematik/Naturwissenschaften
  • Humanmedizin
  • Veterinärmedizin/Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften
  • Ingenieurwissenschaften
  • Kunst, Musik und Sportwissenschaften
Weitere Bewerbungsvoraussetzungen »