Alternative Auslandsaufenthalte

Woyzeck / pixelio.de

Wenn Sie mit dem Studium noch warten möchten, es Sie aber trotzdem in die Ferne zieht, gibt es noch weitere Möglichkeiten eines Auslandsaufenthalts - körperliche Arbeit nicht ausgeschlossen.

Bitte beachten Sie, dass die hier vorgestellten Aufenthalte nicht vom DAAD gefördert werden.

Weitere "Wege ins Ausland"

Neben den hier vorgestellten wohl bekanntesten Formen alternativer Auslandsaufenthalte gibt es noch weitere interessante Möglichkeiten. Mehr Infos bieten Ihnen die Portale "Wege ins Ausland" und "MultiKultur" sowie die Broschüre der Carl Duisberg Gesellschaft "Study, Work & Volonteer".

Summer Schools

Summer Schools oder Summer Courses sind komprimierte Uni-Seminare von 6-10 Wochen, die in der vorlesungsfreien Zeit angeboten werden. Der Vorteil: Man kann erstmal in das Uni-Leben einer ausländischen Hochschule hinein schnuppern, die Lehrmethoden und -inhalte kennen lernen. Auch ist die Vorbereitungszeit eher gering. Die Summer Courses müssen jedoch meist selbst finanziert werden. Es gibt einzelne Förderungsinsitutionen oder Stiftungen, die ab und zu eine finanzielle Unterstützung für bestimmte Kurse anbieten. Hier müssen Sie Eigeninitiative zeigen und selbst aktiv werden. Am Besten schauen Sie direkt auf den Uni-Homepages Ihres Wunschlandes nach Summer Courses, da es keine Komplett-Übersicht gibt.

Freiwilligendienst

Ein Freiwilligendienst ist ein Arbeitsaufenthalt im Ausland im Rahmen eines bestimmten oft sozialen oder entwicklungspolitischen Projektes. Dieser kann von wenigen Wochen bis 24 Monate andauern. Manche Vermittlungsorganisationen vergüten die Arbeit oder stellen zumindest Unterkunft und Verpflegung.

Au-Pair

Als Au-Pair verbringen Sie meist 6-12 Monate in einer Gastfamilie und betreuen die Kinder. Oft müssen Sie auch kleinere Arbeiten im Haus erledigen. Dafür stellt die Familie Unterkunft und Verpflegung und gibt Ihnen ein Taschengeld. Reisekosten müssen oft selbst finanziert werden, manche Familien laden Sie aber auch ein. Au-Pair ist eine gute Möglichkeit ein anderes Land und eine andere Sprache intensiv und etwas behüteter im Kreis einer Familie zu erleben. Jedoch sollten Sie bereits vorab ausreichende Sprachkenntnisse und etwas Erfahrung in der Kinderbetreuung mitbringen. Spezielle Agenturen vermitteln Gastfamilien. Da sich auch manchmal unseriöse Vermittler unter die Anbieter mischen, sollten Sie sich die Bedingungen ganz genau anschauen und sich bei seriösen Verbänden informieren.

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Stand: 14.10.2013