Hilfestellung bei der Rückkehr

Rainer Sturm / pixelio.de

Wenn Sie bereits längere Zeit im Ausland leben, finden Sie auf folgenden Seiten hilfreiche Informationen  für eine möglichst reibungslose Reintegration.

NEU: Infobroschüre  "Zurück nach Deutschland"

Die Broschüre informiert über die wichtigsten Veränderungen der deutschen Wissenschafts- und Forschungslandschaft, Karriereperspektiven und Fördermöglichkeiten für deutsche Wissenschaftler im Ausland.
Download (pdf-Datei, 72 Seiten, 4,4 MB)

   

Der deutsche Wissenschaftsstandort

Abhängig davon, wie lange Sie im Ausland gelebt haben, hat sich der deutsche Wissenschaftsbetrieb seit Ihrer Abreise eventuell verändert. Um Ihnen einen aktuellen Überblick über den Forschungsstandort Deutschland zu geben, empfehlen wir Ihnen die Seiten von „Research in Germany“, einer Informationsplattform der Initiative “Werbung für den Innovations- und Forschungsstandort Deutschland” des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Redaktionell wird das Portal vom DAAD betreut.
Weitere Infos: Research in Germany.

Forschungsschwerpunkte und internationale Kooperationen deutscher Hochschulen (HRK)

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) informiert mit der zweisprachigen Forschungslandkarte (Research Map) über die thematischen Schwerpunkte der Forschung in den Hochschulen. Diese interaktive Datenbank erlaubt die Suche nach Forschungsthemen, die das institutionelle Profil einer Hochschule besonders prägen. Die Forschungsthemen können fachlich und regional abgefragt werden.
Weitere Infos: Forschungslandkarte HRK

Der Hochschulkompass ist zur zentralen Plattform für die Selbstauskünfte der deutschen Hochschulen über ihre Studien- und Promotionsangebote, ihre internationalen Kooperationen und die Ansprechpartner von Hochschulleitung bis Studienberatung geworden. Allein 16.000 Studienangebote werden vorgestellt. Weitere Infos: Hochschulkompass

Die wissenschaftliche Karriere in Deutschland

Nachwuchswissenschaftler haben viele Möglichkeiten, sich in Deutschland weiter zu qualifizieren. Mit Habilitation, Juniorprofessur oder der Leitung einer Nachwuchsgruppe können sie sich die Voraussetzungen für die Berufung auf einen Lehrstuhl erarbeiten. Karriereoptionen bietet zudem auch die Industrie.
Weitere Infos: Research in Germany

Wege zur Professur (Deutscher Hochschulverband)

Der Deutsche Hochschulverband berät seine Mitglieder in allen beruflichen Angelegenheiten sowohl in rechtlicher als auch in strategischer und taktischer Hinsicht. Häufig bezieht sich die Beratung auf wichtige Karriereschritte. Der DHV ist gegenwärtig in ca. 60 % aller Berufungsverhandlungen beratend involviert.
Weitere Infos: Hochschulverband

Mit dem In-Kraft-Treten der W-Besoldung obliegt es den Hochschullehrern und den Hochschulleitungen, individuelle Vereinbarungen über die Besoldung zu treffen. Da für den Bund, die Länder und die jeweilige Hochschule spezielle Regelungen gelten, möchte der Deutsche Hochschulverband mit dem W-Portal den Hochschullehrern einen schnellen Zugriff auf die einschlägigen Vorschriften ermöglichen.
Weitere Infos: Besoldung

Richtig bewerben in der Wissenschaft (academics.de)

Das Internetportal academics.de ist mit monatlich mehr als 700 Stellenanzeigen aus Wissenschaft, Forschung und Entwicklung das führende Karriereportal im deutschsprachigen Raum. Auf academics finden Sie Stellenangebote von Universitäten, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und forschenden Unternehmen. Darüber hinaus bietet die Seite, die von ZEIT und Forschung & Lehre erstellt wird,  u.a. übersichtliche Informationen zu Berufungsverfahren und Tipps für die richtige Bewerbung in Wissenschaft und Forschung sowie aktuelle Artikel zu Forschungsthemen.
Weitere Infos: Academics

Praktische Informationen für Rückkehrer (EURAXESS)

EURAXESS Deutschland – die Nationale Koordinierungsstelle bei der Alexander von Humboldt-Stiftung (unterstützt durch das BMBF) ist eine Informations- und Beratungsstelle für international mobile Forscherinnen und Forscher, die für eine wissenschaftliche Tätigkeit nach Deutschland kommen oder in ein anderes Land gehen möchten. Sie ist Teil eines Netzwerkes von EURAXESS Service Centres in ganz Europa. Ziel dieser Zentren ist es, die internationale Mobilität von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu erleichtern.
EURAXESS Deutschland betreibt das Webportal www.euraxess.de. Eine wichtige Zielgruppe der Seite sind dabei Rückkehrer, für die neben Förderdatenbanken auch wichtige Themen des alltäglichen Lebens aufgegriffen werden.
Mehr dazu im Bereich Returning auf der Seite von EURAXESS

„Find your pension“ - Das neue Infoportal für mobile Wissenschaftler

Die internationale Mobilität bringt auch Fragen im Hinblick auf die Altersversorgung mit sich. Bei längeren Auslandsaufenthalten haben Sie wahrscheinlich Rentenansprüche in den dortigen Versorgungssystemen erworben. Unter Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wird derzeit ein Infoportal für mobile Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum Thema Rente in Europa aufgebaut. Im FindyourPension Portal finden Sie nach Eingabe Ihrer (bisherigen) Arbeitgeber in der Forschung (insbesondere Universitäten und Forschungseinrichtungen) die jeweils  zuständigen Versorgungsträger der staatlichen und betrieblichen Altersversorgung.  In so genannten Factsheets werden die Systeme an Hand der wesentlichen praktischen Fragen erläutert. Neben Links und ggf. Kontaktadressen bietet die Webseite auch Kurzbeschreibungen der Rentensysteme, die ‚Pension Landscapes‘. Die FindyourPension Webseite wird von der deutschen VBL (Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder) in Kooperation mit vielen Forschungsarbeitgebern und Versorgungseinrichtungen anderer europäischer Staaten angeboten. Die Webseite ist mit Infos über derzeit 10 Länder Europas bereits online, wird aber kontinuierlich erweitert. Auch außereuropäische Staaten wie die USA und China sollen später miteinbezogen werden.  
Weitere Infos: Find your pension

Anerkennung von ausländischen Hochschulabschlüssen

Für ausländische Hochschulabschlüsse, die nicht zu einem reglementierten Beruf hinführen (z.B. Mathematiker, Ökonom, Journalist), brauchen Sie keine Anerkennung. Es besteht aber die Möglichkeit, eine individuelle Zeugnisbewertung bei der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) zu beantragen. Das kann für Bewerbungen hilfreich sein.
Wenn Sie ein Studium an einer deutschen Hochschule aufnehmen oder eine im Ausland erbrachte Studien- und Prüfungsleistung anerkennen lassen wollen (akademische Anerkennung), wenden Sie sich an die Hochschule, an der Sie studieren möchten.
Weitere Infos:

Drittmittelakquise

 

Gibt es keine geeignete Stelle auf dem deutschen Wissenschaftsmarkt, bleibt die Möglichkeit, sich über Drittmittel eine eigene Stelle zu finanzieren. Hierzu ist die Anbindung an eine deutsche Hochschule notwendig. Über das DAAD-Rückkehrerprogramm kann ein bis zu 6-monatiges  Stipendium beantragt werden, sodass die Zeit der Drittmittelakquise finanziell abgesichert ist. Der Servicebereich Forschung der Technischen Universität Berlin gibt einen guten Überblick über die zahlreichen Möglichkeiten der Drittmittelakquise und weitere nützliche Informationen für Rückkehrer.                                                       Weitere Infos: Servicebereich Forschung der TU Berlin

Beim Einwerben von EU-Drittmitteln kann die "Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen" (KoWi) behilflich sein, eine gemeinsame Serviceplattform der im "Verein zur Förderung der europäischen und internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit e.V." zusammengeschlossenen großen deutschen Wissenschaftsorganisationen.
Weitere Infos: KoWi

Jobangebote

Es gibt eine Vielzahl an Jobbörsen für Stellen in der deutschen Wissenschaft. Wir haben Ihnen hier ein paar der bekanntesten zusammengestellt:

GAIN (German Academic International Network): Das Netzwerk für deutsche Wissenschaftler in Nordamerika

GAIN ist das Netzwerk deutscher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Nordamerika. Seit seiner Gründung 2003 hat sich GAIN als Plattform zur Vernetzung und gleichzeitig als Podium etabliert, das deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hilft, ihre Interessen zu artikulieren. Nicht zuletzt sorgt GAIN mit Veranstaltungen und Publikationen für einen besseren Informationsfluss in beiden Richtungen über den Atlantik.
GAIN unterstützt Wissenschaftler/innen bei der beruflichen Wiedereingliederung in Deutschland. Unsere Jahrestagungen, Beratungsangebote, Workshops und der monatliche Newsletter ermöglichen Wissenschaftler/innen, ihre Rückkehr nach Deutschland gut vorzubereiten. GAIN arbeitet auch mit deutschen Wissenschaftler/innen zusammen, die sich für einen längeren oder dauerhaften Aufenthalt im US-Wissenschaftssystem entschieden haben; sie stellen wichtige Partner in der transatlantischen Kooperation dar.
GAIN ist eine Gemeinschaftsinitiative der Alexander von Humboldt-Stiftung, des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Die Fraunhofer Gesellschaft, die Helmholtz-Gemeinschaft, die Leibniz-Gemeinschaft, die Max-Planck-Gesellschaft, die Hochschulrektorenkonferenz und die Deutsche Krebshilfe e.V. sind assoziierte Mitglieder. Das GAIN-Büro befindet sich im Deutschen Haus in der DAAD-Außenstelle in New York.
Zudem bietet GAIN einen monatlichen Newsletter mit interessanten Informationen für deutsche Wissenschaftler in Nordamerika.
Weitere Infos: GAIN

Tagungen im Ausland

Europeen Career Fair

Die European Career Fair ist die größte europäische Karrieremesse in den USA. Europäische Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen treffen hier auf hochqualifizierte Absolventen von Top-Universitäten wie dem MIT, Yale oder Harvard. Die Veranstaltung umfasst einen Messetag sowie zwei optionale Tage für individuelle Vorstellungsgespräche, sowie ein vom DAAD organisiertes Rahmenprogramm (siehe unten).

Destination Europe

Auf Initiative der Europäischen Union werden regelmäßig Veranstaltungen im nordamerikanischen Raum organisiert, die führenden Europäischen Forschungsorganisationen als Forum dienen, um dort ihre Arbeitsmöglichkeiten für Nachwuchskräfte vorzustellen. Die Veranstaltung bietet somit eine gute Möglichkeit, sich mit Forschern und Organisationen aus Europa zu vernetzen.