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Stipendiaten / Alumni


022013

Gestern Stipendiat - und heute?


Sam Auinger
Klangkünstler, Sonic Thinker, Komponist
Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD, 1997

"Seit dem Stipendium habe ich in Berlin meine Arbeitsbasis. Diese Stadt ist für Künstler ein sehr wichtiger Ort, der ihnen viele Freiräume bietet.!"

Ende der 1990er-Jahre hatten künstlerische Arbeiten mit Computer und Internet noch Pioniercharakter. Künstler und Musiker nutzten die neuen Technologien für Klangexperimente, für ein intermediales Zusammenspiel von Raum, Klang und Zeit. „Zudem boten Computer und Internet für uns Musiker und Komponisten die Möglichkeit, von den Plattenfirmen unabhängig zu werden“, sagt der österreichische Klangkünstler, Komponist und „Sonic Thinker“ (Klangphilosoph) Sam Auinger. Besonders die österreichische Klangkunstszene war zu dieser Zeit sehr innovativ und Auinger bestens vernetzt. Dennoch spielte er mit dem Gedanken, Österreich zu verlassen: „Durch die Bekanntschaft mit dem amerikanischen Regisseur Peter Sellars gab es den Plan, nach New York zu gehen.“ Außerdem wollte er neue künstlerische Wege einschlagen: „Es begann sich abzuzeichnen, dass statt Performances zunehmend Projekte im öffentlichen Raum an Bedeutung gewannen, die von Städten und Architekten in Auftrag gegeben wurden.“

Auinger war schon auf dem Sprung nach Amerika, als ihn die Einladung des Berliner Künstlerprogramms des DAAD erreichte – ein Wendepunkt in seinem Leben: „Das Stipendium war ein riesiges Glück“, sagt er. „Seitdem habe ich in Berlin meine Arbeitsbasis. Diese Stadt ist für Künstler ein sehr wichtiger Ort, der ihnen viele Freiräume bietet.“

Freiräume, die Auinger und sein Mit-Stipendiat Rupert Huber für die musikalische Erforschung der Beziehung zwischen realem Raum und Netzwelt nutzten: Sie gründeten die Medienband „berliner theorie“ und experimentierten mit den Kommunikationsmöglichkeiten des Internets. In ihren Ateliers spielten sie Hauskonzerte vor Publikum und sendeten den Mikrofonmitschnitt live ins Netz. „Wir waren damals mit Sicherheit Avantgarde“, sagt Auinger, „sonst wären wir wohl nicht zur Documenta eingeladen worden. Es war ein sehr aktives und produktives Jahr.“ In guter Erinnerung ist Auinger auch die großzügige finanzielle Unterstützung und sehr persönliche Betreuung des Berliner Künstlerprogramms geblieben: „Man fühlte sich wie ein Familienmitglied.“ Es hätten sich viele wichtige Kontakte zu Menschen und Institutionen ergeben.

Sam Auinger erhielt zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen, unter anderem den Kulturpreis der Stadt Linz 2002 und den SKE Publicity Preis 2007. 2008/2009 war er Stipendiat an der Cité Internationale des Arts in Paris; im Jahr 2010 wurde er erster Stadtklangkünstler Bonn sowie 2011 Featured Artist bei der Ars Electronica in Linz. Bis September 2012 hatte er eine fünfjährige Gastprofessur an der Universität der Künste in Berlin inne. Seine nächsten künstlerischen Projekte führen ihn in die Schweiz und in die USA.


Bereits vorgestellte Alumni aus der Rubrik "Gestern Stipendiat - und heute?" finden Sie hier.


Stand: 2012-12-04
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© 2014 Deutscher Akademischer Austausch Dienst e.V. (DAAD), Kennedyallee 50, D-53175 Bonn
Quelle: http://www.daad.de/alumni/netzwerke/vip-galerie/adm/22630.de.html
Stand: 2014-04-23