

DAAD-Mitgliedshochschulen fordern: Bund-Länder-Kooperationen müssen in
der Wissenschaft weiterhin möglich sein!
DAAD-Pressemittteilung vom 20.06.2006
Im Rahmen der heutigen DAAD-Mitgliederversammlung
verabschiedeten die Vertreter von Hochschulen und Studierendenschaften
eine Stellungnahme. Darin plädieren sie für
eine gesamtstaatliche Verantwortung in der Förderung
der Wissenschaft einschließlich der Hochschulen.
Konkret wird eine Grundgesetzänderung vorgeschlagen,
die dieser gemeinsamen Aufgabe Rechnung trägt.
Artikel 91b Abs. 1 neu sollte dementsprechend lauten:
„Bund und Länder können auf
Grund von Vereinbarungen oder
auf der Grundlage eines Bundesgesetzes mit Zustimmung des Bundesrates
bei der Förderung von Einrichtungen und Vorhaben der Wissenschaft von überregionaler
Bedeutung zusammenwirken.“
Abs. 2 und Abs. 3 würden bleiben
wie vorgesehen.
Der Wortlaut entspricht der Stellungnahme des DAAD-Generalsekretärs,
Dr. Christian Bode, anlässlich einer Expertenanhörung
zur Förderalismusreform im Deutschen Bundestag
Ende Mai 2006.
Die vollständige Stellungnahme ist unter http://www.daad.de/presse/de/2006/foederalismus.pdf direkt
zugänglich.
Kontakt:
DAAD - Referat 211
Dr.
Andreas Hoeschen
Tel.: 0228-882 491
E-mail: Hoeschen@daad.de
Abdruck gestattet, Belegexemplare erbeten.
Redaktion: Dr. Sylvia Löhken (presse@daad.de)
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