

Deutsche Hochschulen – Wegweisend
in TEMPUS-Kooperationen
15. Internationale TEMPUS-Jahrestagung am 29./30.
September 2005 an der RWTH Aachen
DAAD-Pressemittteilung Nr. 50/2005 vom 21.09.2005
Am 29. und 30. September 2005 veranstaltet der
DAAD seine 15. Internationale TEMPUS-Jahrestagung an
der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule
Aachen. Es werden Vertreter der EU-Kommission, der TEMPUS-Büros
in den Partnerländern sowie Projektteilnehmer und
Interessenten von Hochschulen europaweit erwartet.
Zu den zentralen Themen der Veranstaltung gehören
u.a. Best Practice in Antragstellung und Projektmanagement,
Intensivierung der Zusammenarbeit mit den MEDA- und
Kaukasus-Ländern sowie die Einbindung von Unternehmen
in TEMPUS-Projekte.
Im EU-Hochschulkooperationsprogramm TEMPUS halten deutsche
Institutionen seit Jahren eine Spitzenposition als Vertragsnehmer
und Partner in Netzwerkprojekten mit den Neuen Unabhängigen
Staaten, Südosteuropa und den Mittelmeeranrainern.
Die Universitäten Stuttgart-Hohenheim, Paderborn
und die RWTH Aachen gehören mit einer Beteiligung
an 11, 8 und 6 derzeit laufenden TEMPUS-Projekten zur
Gruppe der aktivsten deutschen Hochschulen. Mit der
partnerschaftlichen Entwicklung von Bachelor- und Master
Studiengängen leisten die Gemeinsamen Europäischen
TEMPUS-Projekte einen wertvollen Beitrag zur Realisierung
der Bologna-Zielsetzungen.
Das TEMPUS-Programm wurde 1990, nach dem Fall des Eisernen
Vorhangs, von der EU-Kommission ins Leben gerufen und
konzentrierte seine Förderaktivitäten anfänglich
auf Mittel- und Osteuropa. In den vergangenen 15 Jahren
hat es sich im Bereich Hochschulzusammenarbeit und Hochschulmanagement
zu einer der führenden Fördermaßnahmen
der Europäischen Union mit Nicht-EU-Ländern
entwickelt. Übergreifendes Ziel des TEMPUS-Programms
ist die Erneuerung und Weiterentwicklung der sozialen
und wirtschaftlichen Strukturen in den Partnerländern.
Dazu zählen die nichtassoziierten Länder Südosteuropas
(TEMPUS-CARDS), die Neuen Unabhängigen Staaten
der früheren Sowjetunion (TEMPUS-TACIS) und die
südlichen Mittelmeeranrainer (TEMPUS-MEDA). Der
DAAD nimmt für TEMPUS im Auftrag des Bundesministeriums
für Bildung und Forschung (BMBF) die Aufgaben einer
Nationalen Kontaktstelle wahr.
| Weitere Informationen: |
http://eu.daad.de/tempus/veranstaltungen/veranstaltungen.html |
| Ansprechpartnerin: |
Angelika Sachsenröder
Leiterin des Referats 333 (TEMPUS/EU-Drittlandkooperationen)
Tel.: 0228 / 882-520
E-Mail: sachsenroeder@daad.de |
Abdruck gestattet, Belegexemplare erbeten.
Redaktion: Dr. Sylvia Löhken (presse@daad.de)
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