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Auslandspraktika gefragt
wie nie!
Über 2300 Studierende und
Hochschulabsolventen mit LEONARDO DA VINCI europaweit
unterwegs
DAAD-Pressemitteilung Nr. 15/2004 vom 04. Mai
2004
Noch nie standen den deutschen Hochschulen
so viel Mittel aus dem EU-Berufsbildungsprogramm
LEONARDO DA VINCI zur Verfügung wie in diesem
Jahr: Mit knapp sechs Millionen Euro - gegenüber
4,7 Millionen Euro im Vorjahr - können nun
über 2300 Studierende und Hochschulabsolventen
ein Unternehmenspraktikum im europäischen
Ausland absolvieren.
Insbesondere in Zeiten knapper werdender nationaler
Mittel sind die finanziellen Anreize der EU-Bildungsprogramme
für Hochschulen attraktiv. So konnte sich
die Anzahl der Projektvorschläge aus dem
Hochschulbereich gegenüber dem Vorjahr sogar
verdoppeln: Dieses Jahr gingen beim DAAD als zuständiger
Koordinierungsstelle für das LEONARDO DA
VINCI-Programm 56 Projektvorschläge ein (2003
waren es 31). Die Projekte haben die Vermittlung
und Förderung von Studierenden- bzw. Hochschulabsolventen
in Unternehmen in ganz Europa zum Ziel. Erfreulich
ist auch, dass ein Drittel der Projektvorschläge
von neuen Antragstellern einging, davon jeder
zweite mit Erfolg. Insgesamt wurden 44 Projekte
von 56 auf Grund ihrer guten Qualität bewilligt.
Im Rahmen der Projekte werden Studierenden- bzw.
Graduiertenpraktika bis zu zwölf Monate mit
einem monatlichen Zuschuss von durchschnittlich
350 Euro sowie Reise- und Sprachkostenzuschüssen
gefördert. LEONARDO DA VINCI-Projekte zielen
auf eine Förderung der grenzüberschreitenden
Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Unternehmen
in Europa. Mittlerweile nehmen 31 Länder
an dem EU- Programm teil. Die LEONARDO DA VINCI-Mobilitätsprojekte
werden überwiegend von Fachbereichen, Akademischen
Auslandsämtern und Career Centers an Hochschulen
koordiniert; in einigen Bundesländern sind
dafür eigene Regionalbüros zuständig.
Der nächste Antragstermin ist der 11. Februar
2005.
Kontakt:
Dr. Alexandra Angress, E-Mail: angress@daad.de,Tel.
0228/882 257
Abdruck gestattet, Belegexemplare erbeten.
Redaktion: Susanne Scheerer (presse@daad.de)
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