Über ein Siebtel der Programmmittel des
DAAD dient der Förderung der deutschen Sprache,
Germanistik und Deutschlandkunde im Ausland. Die
Palette reicht von einmonatigen Hochschulsommerkursen
in Deutschland über strukturierte Semesterstipendien
für ausländische Germanisten und reguläre
Jahres- und Promotionsstipendien bis hin zur Förderung
germanistischer Institutspartnerschaften mit Hochschulen
in Osteuropa und zum Aufbau deutschsprachiger
Studiengänge in diesen Ländern.
Der DAAD ist Mitglied der Initiative „Netzwerk Deutsch“, welche die im Februar 2010 erschienene Broschüre „Die deutsche Sprache in der Welt“ herausgibt. Die Broschüre wird bei der Auftaktveranstaltung zur Kampagne „Deutsch – Sprache der Ideen“ präsentiert, die das Auswärtige Amt für das Jahr 2010 initiiert hat und an welcher der DAAD ebenfalls beteiligt ist.
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"Die deutsche Sprache in der Welt"
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Die Broschüre „Die deutsche Sprache in der Welt“ bietet einen kaleidoskopartigen Einblick in die verschiedenen Fördermaßnahmen und Projekte zur Förderung der deutschen Sprache im Ausland. Ergänzt wird diese Präsentation durch Auszüge statistischer Daten zur Zahl der Deutschlerner.
Die Broschüre wird herausgegeben vom „Netzwerk Deutsch“, einer Initiative des Auswärtigen Amts, des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, des Goethe-Instituts und der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen, zur Förderung von Deutsch als Fremdsprache.
Erscheinungsdatum: 25.02.2010 © „Netzwerk Deutsch“ 2010.
Hier finden Sie die Broschüre als pdf-Datei (2,73 MB) zum Herunterladen.
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Darüber hinaus unterstützt der DAAD
mit Mitteln des Auswärtigen Amtes "Zentren
für Deutschland- und Europastudien"
an herausragenden ausländischen Hochschulen
mit bis zu 250.000 Euro jährlich. Die Finanzierung
erfolgt auf der Grundlage der Kostenteilung mit
den jeweiligen Partnereinrichtungen.
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Interdiszplinäre Konferenz zum
Thema "Deutschland und Europa - Grenzen und Grenzgänge(r)"
- Vom 5. bis 8. Mai 2010 veranstaltet der DAAD in Kooperation mit dem
Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) eine interdiszplinäre Konferenz zum
Thema "Deutschland und Europa - Grenzen und Grenzgänge(r)" unter
Beteiligung der vom DAAD geförderten Zentren in Berlin.
- Weitere
Informationen finden Sie hier in einem PDF-Dokument und auf der Website der Konferenz unter www.daad.de/des.
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Unter den Germanistikprogrammen nimmt die Lektorenvermittlung den kulturpolitisch wie finanziell ersten Rang
ein. Zurzeit fördert der
DAAD 581 Lektorinnen und Lektoren in 102 Ländern
auf 472 Lektoraten..
Die Zahl der Geförderten ist höher
als die Zahl der Lektorate, weil pro Studienjahr
etwa ein Viertel der Lektorate neu besetzt wird.
Leider konnte die Zahl der besetzten Lektorate
wegen der angespannten Finanzlage nicht auf
dem bisherigen Niveau gehalten werden (minus
4).

Die Zahl der geförderten Lektoren (581) ist deutlich höher als die der Lektorate (472), da es im Jahr eines
Lektorenwechsels
zu Doppelzählungen kommt; jährlich werden ca. 100 – 120 Lektorate neu besetzt.
Abhängig von Gasthochschulen und Region
nehmen Lektoren folgende Aufgaben wahr: Vermittlung
des Deutschen als Fremdsprache, Veranstaltungen
zur deutschen Landeskunde und jüngeren deutschen
und europäischen Geschichte, Lehrveranstaltungen
zur Literaturwissenschaft und Sprachwissenschaft,
Unterricht zur Didaktik und Methodik der Fremdsprachenvermittlung,
Abnehmen von Prüfungen, Mitarbeit bei der
Planung von Studiengängen sowie bei der Ausbildung
von Dolmetschern und Übersetzern, Kontaktpflege
zu deutschen Organisationen (DAAD, DFG,
Goethe-Institut u.a.) und zu den deutschen Hochschulen, Beratung über Studienmöglichkeiten in Deutschland
und über Fördermöglichkeiten sowie
(Mit-)Gestaltung von kulturellen Veranstaltungen
innerhalb und außerhalb der Hochschule.
Studien- und Stipendienberatung, Programmarbeit und kulturelle Mittlertätigkeit haben im Zuge der stärkeren Internationalisierung deutscher Hochschulen und ihrer Marketingaktivitäten erheblich an Gewicht gewonnen. Aus diesem Grund unterhält der DAAD ein weltweites Netzwerk von Außenstellen, Büros, Dozenturen und Lektoraten.
An 49 Standorten weltweit sind Lektorate mit der zusätzlichen Tätigkeit der Leitung eines Informationszentrums (IC) betraut. Diese ICs haben den Auftrag, durch Marketing-Aktivitäten (Messeauftritte, Informationsveranstaltungen, Studienberatung, etc.) den Studien- und Forschungsstandort Deutschland international zu positionieren. Zu den Aufgaben der IC-Leiter gehört die Vertretung des DAAD im Kontakt mit anderen deutschen Einrichtungen und mit Partnerorganisationen vor Ort, die Pflege der Kontakte zu Alumni deutscher Hochschulen und anderer Multiplikatoren sowie umfangreiche Beratungs- und Informationstätigkeiten. IC-Leiter/innen fungieren als Ansprechpartner/innen für deutsche Hochschulen vor Ort und unterstützen deren Aktivitäten vor Ort. Für den DAAD und in enger Zusammenarbeit mit der Zentrale unterstützen sie die Programme des DAAD und organisieren Veranstaltungen für „GATE-Germany“.
Aufgrund dieses Aufgabenprofils wird an Bewerber/innen um ein IC-Lektorat besonderen Wert auf folgende Anforderungen gestellt: sehr gute Kenntnisse der deutschen Hochschullandschaft und besonders der aktuellen Internationalisierungsaktivitäten; Organisationsfähigkeit sowie Know-how im Veranstaltungsmanagement; repräsentatives Auftreten; hohe Belastbarkeit; Fähigkeit zur Mitarbeiterführung; Regionalkenntnisse und interkulturelle Kompetenz; Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.
Um diese umfangreichen Tätigkeiten durchzuführen, ist das Unterrichtsdeputat des Lektorats um bis zu 50% reduziert.
Fachliche Betreuung und Fortbildung bietet der DAAD auch deutschen Lehrkräften (z.B. Lektoren, Dozenten) an, die er nicht vermittelt hat. Durch das speziell für diese Lehrkräfte an ausländischen Hochschulen eingerichtete Ortslektorenprogramm werden weltweit inzwischen rund 700 sogenannte Ortslektorinnen und Ortslektoren angesprochen. Nähere Informationen zum Programm sind über die Präsentation „Das Lektorenprogramm des DAAD“ erhältlich.
Das Lektorenprogramm wird ergänzt durch
das Stipendienprogramm für Sprachassistenten,
in dessen Rahmen jüngere Absolventen aus
den Bereichen Germanistik und Deutsch als Fremdsprache
die Möglichkeit erhalten, in Zusammenarbeit
mit Lektoren praktische Lehrerfahrungen und interkulturelle
Kompetenzen zu erwerben.
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