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Das Jahr 2008 war ein gutes Jahr für die Internationalisierung von Forschung, Lehre und Studium, und damit auch für den DAAD: Im Februar 2008 beschloss das Bundeskabinett auf Vorlage des Bundesministeriums für Bildung und Forschung die „Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung“. Auch das Auswärtige Amt stellte neue Konzepte für eine „Außenwissenschaftspolitik“ vor, die Bildung und Wissenschaft zu einem gleichberechtigten Schwerpunktthema der Außenpolitik neben Friedenssicherung und Wirtschaftsförderung macht.
Der „Bildungsgipfel“ der Regierungschefs von Bund und Ländern vom Oktober 2008 sprach sich für eine Fortsetzung der sogenannten „Exzellenzinitiative“, des „Hochschulpakts“ und des „Pakts für Forschung“ und damit für weitere milliardenschwere Bildungs- und Forschungsinvestitionen aus. Für das Jahr 2015 wurde als Ausgabenziel für Bildung und Wissenschaft ein Anteil von 10 Prozent des Bruttosozialprodukts beschlossen, was eine Trendwende in der Unterfinanzierung unseres Bildungswesens bedeuten würde. Erste Schritte in diese Richtung wurden zum Jahresende bei der Verabschiedung des Konjunkturpakets zur Wirtschaftsbelebung getan, als immerhin rund 11 Mrd. Euro für Investitionen in Schulen und Hochschulen vorgemerkt wurden.
Flankierend steigerte die Europäische Union ihre Forschungs- und Bildungsinvestitionen, verabschiedete das „7. Forschungsrahmenprogramm“, errichtete den European Research Council (ERC) und das European Institute of Technology (EIT), verdoppelte nahezu den Einsatz für die Fortsetzung des ERASMUS-Programms bis 2012 und verabschiedete mit dem ERASMUS Mundus II-Programm erstmals ein weltweites Partnerschafts- und Austauschprogramm.
2008 war auch ein gutes Jahr für den DAAD: Die Zahl der ausländischen und deutschen Geförderten stieg im Jahr 2008 auf den Stand von insgesamt rund 57.500, bei Hinzurechnung der – vom DAAD indirekt geförderten – deutschen ERASMUS-Studierenden auf rund 87.500 und bei Einbeziehung der ausländischen ERASMUS-Studierenden, die nach Deutschland kamen, sogar auf über 100.000. Das sind Zahlen, die sich sehen lassen können.
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