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| Anregungen, Kritik? | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Empfehlungen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Funktionalität / Technische Standards | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Jegliche Funktionalität eines Angebots jenseits der Darstellung von reinem Text schränkt einige Nutzer unvermeidlich ein oder schließt sie gar aus. Beim Einsatz bestimmter technischer Standards ist es daher unvermeidlich, Kompromisse einzugehen. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Kleiner gemeinsamer Nenner Der Spielraum für Kompromißlösungen ist bei Angeboten, die sich an ein internationales Publikum richten, nochmals kleiner, da die Voraussetzungen hier nochmals weiter auseinander liegen. Anhand regelmäßig veröffentlichter Browser-Statistiken kann bei einer nationalen Zielgruppe einfach errechnet werden, wieviel Prozent der Nutzer eine Internet-Seite nicht optimal betrachten können, wenn die Programmierung den Standard bestimmter Browser-Generationen unberücksichtigt läßt. Im internationalen Maßstab hingegen gestaltet sich das weitaus schwieriger. Die nachfolgende Statistik zeigt exemplarisch Häufigkeitsverteilungen der fünf meist verbreiteten Browser-Versionen anhand der Auswertungsdaten von neun Internet-Servern auf vier Kontinenten, die vergleichbare Statistik-Programme verwenden. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| (Browser Agent Statistics 1.2.x. Für weitere Länder in Afrika, Asien oder Lateinamerika sind vergleichbbare Zahlen nicht verfügbar.) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Es ist bei allen Angeboten davon auszugehen, daß die darauf zugreifenden Nutzer hauptsächlich Inländer sind. Auch wenn die Ergebnisse der einzelnen Server sich nicht generalisieren lassen, läßt sich doch folgendes feststellen:
![]() Alternative Navigationsmöglichkeiten vorsehen Ziel eines Internet-Angebotes, das sich an eine internationale Zielgruppe richtet, kann nicht sein, den kleinsten gemeinsamen technischen Nenner (HTML 1.0) zu wählen. Man würde auf viele Möglichkeiten verzichten, die ein Angebot nicht nur interessant, sondern auch innovativ machen. Rücksicht auf geringere technische Standards zu nehmen, muß nicht Verzicht bedeuten. Die Lösung liegt in der Schaffung von Alternativen oder "mitdenkender" Seitenprogrammierung. Hierzu gehören u.a.:
![]() Nochmals: Ladezeiten beachten Gerade in Schwellen- und Entwicklungsländern stellt die unzureichende Infrastruktur noch eine große Hürde dar; auch wenn inzwischen fast alle Länder der Erde zumindest per E-Mail an des Internet angeschlossen sind. Wo leistungsfähige Leitungen nicht vorhanden sind, fehlt dem Internet zwangsläufig sein Rückgrat, die "backbones", die erst eine akzeptable Geschwindigkeit beim Surfen gewährleisten. Auch sind trotz eines insgesamt niedrigeren Preisniveaus die Kosten für Internet-Verbindungen in diesen Ländern meist deutlich höher als hierzulande. Insofern ist die Reduktion der Ladezeiten um so wichtiger, wenn sich das Angebot nicht nur an Studenten aus Westeuropa, Nordamerika, Australien und Japan richten soll. ![]() Kleine Bildschirmgrößen Nach wie vor empfiehlt es sich, Internet-Seiten so zu gestalten, daß ihre wesentlichen Elemente auf einem 14&quo-Bildschirm (Auflösung 640x480) vollständig dargestellt werden können. Da sie sich der Fenstergröße anpassen können, ist es möglich, daß die Seiten auch bei größeren Auflösungen optimal aussehen. Erfahrungsgemäß werden allerdings auch auf größeren Bildschirmen die Browserfenster auf nicht mehr als 800 Bildpunkte Breite aufgezogen. Die Reduktion aller Bilder auf die 216er-Farbtabelle, die systemübergreifend auch mit einer Auflösung von 256 Farben zufriedenstellend dargestellt werden kann. ![]() Plug-ins Im Gegensatz zu JavaScript und Java stellen Plug-ins, also die Browser-Funktionalität ergänzende Programme, ein zusätzliches Hindernis dar. Sie müssen zuerst geladen werden, bevor im Browser Dokumente dargestellt werden können, die auf Plug-ins zugreifen (z.B. Shockwave, Flash usw.). Plug-Ins bieten sich daher nur für bestimmte Einsatzgebiete an. Ihre technischen Fähigkeiten stellen in vielen Angeboten eine Aussage über technische Kompetenz und Modernität dar; trotzdem sollte ihr Einsatz im spezifischen Nutzen begründet bleiben und nicht zum Selbstzweck werden. Auf Informations- und Serviceseiten haben sie deshalb selten Berechtigung - in unterhaltenden Angeboten hingegen durchaus. ![]() Stylesheets und Layers Stylesheets bieten hervorragende Möglichkeiten, die Erscheinung aller wesentlichen HTML-Elemente einer Internet-Seite fest zu definieren (Font, Fontgröße, Farben, Links etc.). Sie dienen quasi als Formatvorlage für statische oder dynamisch generierte HTML-Seiten. Sollen Veränderungen am Erscheinungsbild der Seiten vorgenommen werden, genügt hier die Änderung im zugehörigen Stylesheet (Änderungen müssen nicht an jeder statischen Seite vorgenommen werden). Layers ermöglichen dagegen, das Erscheinungsbild einer Internet-Seite selbst flexibel zu generieren. Dazu werden alle Elemente der Seite geladen, aber nur teilweise dargestellt, weitere Elemente können Teilbereiche der Seite bei Bedarf überlagern. Der Vorteil besteht - ähnlich den Stylesheets - in einem insgesamt effizienteren Umgang mit den Elementen der Seite. Ausgetauscht werden nur die Informationen, die wirklich zusätzlich benötigt werden. Daß diese Elemente dabei individuell bewegt werden können, macht den Einsatz dieser neuen Technologie zu einer interessanten Alternative zu einigen Plug-ins. Diese unter dem Begriff Dynamic HTML zusammengefaßten Funktionserweiterungen können allerdings nur von Browsern der vierten Generation interpretiert werden. Dabein sind die großen Browser-Produzenten zudem unterschiedliche Wege gegangen, so daß nur eine kleine Schnittmenge von Funktionen verfügbar ist, die nicht einer unterschiedlichen Programmierung und vorherigen Abfrage der Browsergattung bedarf. Insofern gelten beim Einsatz dieser Technologie die gleichen Bedingungen wie auch bereits bei JavaScript oder Java: Für Nutzer, die nicht über diese Funktionen verfügen können, sollten alternative Zugangsmöglichkeiten geschaffen werden, was allerdings den Aufwand erhöht. Da die Browser der vierten Generation derzeit im internationalen Durchschnitt noch wenig verbreitet sind, scheint sich dieser Aufwand für ein internationales und informationsorientiertes Angebot kurz- und mittelfristig nicht zu lohnen. | |||||
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