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| Anregungen, Kritik? | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Empfehlungen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Navigation / Nutzerführung | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Der Nutzer eines Internet-Angebotes darf den Überblick nicht verlieren. Jederzeit muß gewährleistet sein, daß die Navigation folgende Fragen beantwortet: Wo bin ich? Was kann ich hier finden? Wo kam ich her? Was gibt es noch? Es sind folgende Aspekte besonders zu beachten: | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Klares Navigationsprinzip entwickeln Ein klares Navigationsprinzip ist das A und O eines Internet-Angebotes. Es sorgt dafür, daß sich die Navigation für den Nutzer schnell und ohne zusätzliche Erklärungen erschließt. Daher muß von der ersten Seite an konsequent ein Navigationsprinzip angewendet und aufgebaut werden. Feste Navigationsbereiche schaffen Jedes Internet-Angebot sollte einen festen Navigationsbereich mit aussagekräftigen Navigationselementen haben, der den Nutzer durch das gesamte Internet-Angebot begleitet und ihm jederzeit ermöglicht, die Hauptbereiche mit einem "Klick" zu erreichen. Dieser Navigationsbereich muß sich eindeutig vom Informationsteil einer Seite absetzen. Außerdem dokumentiert er idealerweise (z.B. durch farbliche oder grafische Rubrik- bzw. Themenkennzeichnung), wo sich der Nutzer gerade im Angebot befindet. Neben einer Hauptnavigation können weitere Navigationsebenen eröffnet werden; auch wenn sie erst ab einer bestimmten Informationstiefe in Erscheinung treten, sollte ihnen immer ein fester Platz eingeräumt werden. Die "statische" Plazierung von Navigationsbereichen ermöglicht dem Nutzer eine schnelle und komfortable Orientierung innerhalb eines Angebotes. Zur Umsetzung eignet sich eine Frame-Architektur der Seiten besonders gut (zur Verwendung von Frames vgl. Kapitel "Funktionalität / Technische Standards"). ![]() Weitere Navigationsmöglichkeiten sinnvoll beschränken Neben den festen Navigationsbereichen können Navigationsmöglichkeiten geschaffen werden, die eng mit den Inhalten der Seiten verknüpft sind (Querverweise zu anderen Seiten aus anderen Bereichen oder Links, die ausschließlich zur Navigation auf derselben Seite dienen etc.). Insbesondere mit in Informationstexte integrierten Navigationsmöglichkeiten sollte behutsam umgegangen werden. Es gibt Angebote, deren Texte quasi nur noch aus Links bestehen. Das führt leicht zu einer Desorientierung, insofern der Nutzer gar nicht mehr weiß, welcher Weg sinnvoll ist, um zur gewünschten Information zu gelangen. Es ist ein verbreiteter Irrtum, daß eine unbeschränkte Verlinkung aller Seiten eines Internet-Angebotes eine bessere Informationserschließung bewirkt. Nutzerführung ermöglichen Eine gute Nutzerführung im Internet beginnt mit der Beschränkung der unzähligen Navigationsmöglichkeiten. Die Nutzerführung durch ein komplexes Angebot sollte so angelegt sein, daß nach einem bis drei Auswahlkriterien ("Klicks") die konkrete Information vorliegt (flache Hierarchie). Diese Struktur muß sich daran orientieren, welche Erwartungen der Nutzer an das Angebot haben könnte. Umfangreiche Inhalte sollten in Gruppen zusammengefaßt, die wichtigsten Angebote der einzelnen Gruppen bereits direkt auf der Einstiegsseite als Links angeboten werden. Eine unstrukturierte lange Liste von Navigationsmöglichkeiten muß unbedingt vermieden werden. Als optimal gilt eine Struktur mit nicht mehr als sieben Navigationsmöglichkeiten auf einer Seite. Wenn die Hierarchieebenen klar unterscheidbar sind (z.B. mit optischen Mitteln) und geschickte Untergruppen gefunden werden, dürfen auch durchaus mehr Navigationsmöglichkeiten (in tiefere Informationsebenen) angeboten werden. Solche "Shortcuts" erleichtern nämlich für diejenigen Nutzer den Einstieg in das Informations- und Serviceangebot, die bereits wissen, wohin sie wollen. Längeren Dokumenten oder großformatigen Bildern sollte allerdings immer eine Seite vorgeschaltet werden, die es ermöglicht, sich zunächst einen Eindruck vom zu erwartenden Inhalt zu verschaffen, bevor u.U. lange Ladezeiten anfallen. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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