Studieren, Forschen und Leben in Polen
Forschungslandschaft
Entwicklung seit 1989
Im Zuge der politisch-wirtschaftlichen Wende 1989 musste sich auch die polnische Forschung grundlegend neu orientieren. Zentrale Forschungseinrichtungen sind nach wie vor die 1952 gegründete staatliche Akademie der Wissenschaften (Polska Akademia Nauk – PAN) mit ihren Instituten und die in den siebziger Jahren geschaffenen Forschungs- und Entwicklungseinheiten (Jednostki badawczo rozwojowe – JBR) der verschiedenen Ministerien. Die Hochschulen, die zu sozialistischen Zeiten primär für die Lehre zuständig waren, betreiben nach 1989 zunehmend auch Forschung. Die wichtigsten Kooperationspartner für die polnischen Forscher kamen vor 1989 aus den anderen Ostblockstaaten. Anfang der Neunziger sah sich die polnische Forschungslandschaft mit veränderten Rahmenbedingungen konfrontiert: Rückstände auf wissenschaftlich-technologischem Gebiet mussten abgebaut werden, es entstand eine Privatwirtschaft, mit der zusammengearbeitet werden konnte und sollte, es konnten verstärkt Kooperationen mit westlichen Partnern eingegangen werden, den Hochschulen wurden mehr Möglichkeiten zu Forschungstätigkeiten geboten und regierungsunabhängige Stiftungen zur Forschungsförderung wurden gegründet. Im Kontrast dazu wurden die staatlichen Fördermittel für Forschung und Entwicklung seit Beginn der neunziger Jahre erheblich reduziert. Mit dem Beitritt Polens zur Europäischen Union boten sich den Forschungseinrichtungen neue Finanzierungsmöglichkeiten.
Mehr Informationen unter: www.laender-analysen.de/polen/pdf/PolenAnalysen30.pdf
Rechtlicher und organisatorischer Rahmen
In Polen ist seit Mai 2006 das Ministerium für Wissenschaft und Hochschulwesen (Ministerstwo Nauki i Szolnictwa Wyższego – MNiSW) für Forschung zuständig (zu den Aufgabenbereichen vgl. Organe der Hochschulverwaltung).
Das Ministerium für Wissenschaft und Hochschulwesen wird in seiner Arbeit von dem seit Februar 2005 existierenden Wissenschaftsrat (Rada Nauki) unterstützt. Der Wissenschaftsrat repräsentiert die Forschungsgemeinschaft, berät das MNiSW und stellt dem Ministerium seine Expertise zur Verfügung. Die Ratsmitglieder sind in einem der vier folgenden Komitees tätig: 1) Komitee für Wissenschafts- und Technologiepolitik 2) Komitee für Forschung und Entwicklung in der Wissenschaft 3) Komitee für Forschung und Entwicklung in der Wirtschaft 4) Komitee für Einsprüche gegen Entscheidungen des Ministeriums, die die Finanzierung betreffen. In den Komitees für Forschung und Entwicklung in Wissenschaft und Wirtschaft sind die Mitglieder nicht nur beratend tätig, sondern bewerten Forschungseinrichtungen und beurteilen deren Anträge auf staatliche Fördermittel.
Um Forschungs- und Entwicklungsprogramme des polnischen Staates und der Europäischen Union in Polen besser zu implementieren, wurde 2007 das Nationale Zentrum für Forschung und Entwicklung (Narodowe Centrum Badań i Rozwoju - NCBiR) gegründet. Der Fokus der Arbeit des von der Republik Polen und der EU finanzierten Zentrums liegt insbesondere auf der Unterstützung von innovativen Vorhaben in Forschung und Entwicklung, auf der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und der Realisierung internationaler Mobilitätsprogramme.
Im Oktober 2008 hat das MNiSW das sog. Nationale Programm für wissenschaftliche Forschungen und Entwicklungsaktivitäten (Krajowy Program Badań Naukowych i Prac Rozwojowych) aufgelegt. Zielstellung des Programms ist es, Impulse zur Entwicklung hin zu einer wissensbasierten Gesellschaft zu geben. Zu den prioritären Forschungsbereichen zählen: Gesellschaft, Gesundheit, Energie und Infrastruktur, moderne Technologien sowie Landwirtschaft und Umwelt.
Mehr Informationen unter:
www.nauka.gov.pl
www.ncbir.pl
www.euraxess.pl/index.php/research-landscape
Forschungsstätten
In Polen wird an folgenden Einrichtungen geforscht (2007):
- staatliche und nichtstaatliche Hochschulen (150)
- Forschungseinrichtungen der Polnische Akademie der Wissenschaften (Polska Akademia Nauk - PAN) (75)
- selbständige Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen (Jednostki badawczo-rozwojowe - JBR) (180)
- Entwicklungsunternehmen (Jednostki rozwojowe - JR) (670)
- Forschungsserviceeinrichtungen (26)
Mehr Informationen unter: www.laender-analysen.de/polen/pdf/PolenAnalysen30.pdf
Die Polnische Akademie der Wissenschaften (Polska Akademia Nauk – PAN)
Bei der Polnischen Akademie der Wissenschaften (Polska Akademia Nauk – PAN) handelt es sich um eine 1952 gegründete staatliche Wissenschaftseinrichtung. Sie versteht sich als ein Zusammenschluss der bedeutendsten polnischen und auch ausländischen Wissenschaftler in einem Netzwerk staatlicher Forschungseinrichtungen, die auf hohem Niveau Forschung betreiben. Momentan existieren 79 solcher Einrichtungen, die alle Forschungs- und Wissenschaftsgebiete abdecken. In ihnen sind insgesamt ca. 2.000 Wissenschaftler angestellt. Die lebenslange Mitgliedschaft in der Akademie wird hingegen nur einem ausgewählten Kreis von maximal 350 polnischen Wissenschaftlern und weiteren ausländischen Wissenschaftlern gewährt. Der Hauptsitz der PAN befindet sich in Warschau. Darüber hinaus existieren Zweigstellen in Kraków/Krakau, Gdańsk/Danzig, Lublin, Katowice/Kattowitz, Wrocław/Breslau, Łódź/Lodz und Poznań/Posen. Zur PAN gehören auch das Zentrum für Historische Forschung in Berlin und das Wissenschaftliche Zentrum der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Wien.
Mehr Informationen unter: www.pan.pl
Forschungspersonal
In Polen arbeiten im öffentlichen Sektor insgesamt etwa 97.000 Wissenschaftler (2009). Ca. 73% von ihnen sind an Hochschulen tätig, ca. 13% in JBR-Einrichtungen, ca. 5% in Einrichtungen der PAN, ca. 5% in Entwicklungsunternehmen und ca. 4% in Forschungsserviceeinrichtungen. Polnische Forscher sehen sich mit dem Problem konfrontiert, dass sie für ihre Arbeit sehr schlecht bezahlt werden. Das durchschnittliche Jahresgehalt eines polnischen Forschers beträgt ca. 12.000 Euro netto (2006). Das durchschnittliche Jahresgehalt eines deutschen Forschers beträgt hingegen ca. 56.000 Euro netto (2006). Allerdings hat sich in den letzten Jahren die finanzielle Situation der Professoren, insbesondere an den Hochschulen und den JBR-Einrichtungen, kontinuierlich verbessert. Ihr monatliches Bruttogehalt beträgt mit umgerechnet ca. 2400 Euro das dreifache des polnischen Durchschnittsgehalts (2007). Im Vergleich dazu verdient ein deutscher Professor fast 6.000 Euro brutto im Monat (2007). Aufgrund des geringen Verdienstes gehen viele polnische Wissenschaftler mehreren Beschäftigungen nach.
Mehr Informationen unter: www.stat.gov.pl/cps/rde/xbcr/gus/PUBL_E_szkoly_wyzsze_2008.pdf
Akademisches Personal
Die wissenschaftliche Karriere verläuft an Hochschulen von der Promotion über die Habilitation bis hin zum Erwerb des Professorentitels. Das akademische Personal an polnischen Hochschulen wird in die beiden Gruppen "Forschungspersonal bzw. Forschungs- und Lehrpersonal" (Pracownicy naukowo-dydaktyczni i naukowi) sowie "Lehrpersonal" (Pracownicy dydaktyczni) eingeteilt. Das Forschungspersonal widmet sich zu 100% der Forschung. Das Forschungs- und Lehrpersonal hingegen hat die Vorgabe, 75% seiner Arbeitszeit für die Forschung und die restlichen 25% für die Lehre zu verwenden. Bei den Professoren wird zwischen ordentlichen (profesor zwyczajny) und außerordentlichen Professoren (profesor nadzwyczajny) unterschieden. Den Posten des ordentlichen Professors können ausschließlich Wissenschaftler, die den wissenschaftlichen Titel "Professor" tragen (in Polen verliehen durch den Präsidenten nach Bestätigung durch die Zentrale Kommission für akademische Grade und Titel [Centralna Komisja do spraw Stopni i Tytułów]), besetzen. Der Gruppe der Assistenten, Adjunkte und Professoren steht die Gruppe des "Lehrpersonals" (pracownicy dydaktyczni) gegenüber. Das Lehrpersonal ist ausschließlich mit der Lehre beauftragt.
Mehr Informationen unter: www.bip.nauka.gov.pl/_gAllery/15/36/1536/20050727_prawo_o_szkolnictwie_wyzszym.pdf
Finanzierung der Forschung
Allgemeines zur Finanzierung
In Polen werden umgerechnet ca. 1,1 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung ausgegeben (2009). Diese Summe entspricht knapp 0,6% des polnischen BIP. Damit investiert Polen dreimal weniger als im EU-Durchschnitt in Forschung und Entwicklung. Der Forschungs- und Entwicklungsbereich in Polen ist stark unterfinanziert. Forschung und Entwicklung werden in Polen zu einem großem Teil von der staatlichen Seite finanziert. 2007 betrug der staatliche Anteil an den Gesamtausgaben 58,5%. Im EU-Durchschnitt kommen hingegen nur ca. 35% der Gelder aus staatlichen Töpfen. Der größte Teil der Fördermittel im öffentlichen Forschungs- und Entwicklungssektor wird in Polen für die Entwicklungsforschung verwandt (2007: 38,3%). 37,8% der Gelder werden in die Grundlagenforschung und nur 23,9% in die anwendungsorientierte Forschung investiert.
Grafik zu finanziellen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung in Polen/in der EU: hier
Mehr Informationen unter: www.stat.gov.pl/cps/rde/xbcr/gus/PUBL_NTS_nauka_technika_2007r.pdf
Verteilung der staatlichen Ausgaben für Forschung und Entwicklung
Der größte Teil der staatlichen Ausgaben für Forschung und Entwicklung wird für die technischen Wissenschaften verwandt (2007: 49,5%). Etwa 25% der Gelder gehen an die Naturwissenschaften, ca. 10% an die medizinische Forschung, ca. 8% an die Geistes- und Gesellschaftswissenschaften und ca. 7% an die Landwirtschaft (2007).
Mehr Informationen unter: www.stat.gov.pl/cps/rde/xbcr/gus/PUBL_NTS_nauka_technika_2007r.pdf
Öffentlich-private Zusammenarbeit
Was die öffentlich-private Zusammenarbeit im Forschungs- und Entwicklungsbereich anbetrifft, so messen die privaten Unternehmen diesen relativ wenig Bedeutung zu. Der Hauptgrund hierfür liegt darin, dass es generell schwierig ist, Forschungsergebnisse der öffentlichen Institutionen unmittelbar in kommerziell erfolgreiche Innovationen umzusetzen. Jedoch sind Fortschritte in den Bereichen Medizintechnik, Biotechnologie, Materialwissenschaften, Informations- und Kommunikationstechnologie, Elektronik und Elektrotechnik zu erkennen. In diesen Bereichen arbeiten immer mehr (v.a. kleinere) Firmen mit öffentlichen Forschungszentren zusammen. Zudem trägt das Nationale Zentrum für Forschung und Entwicklung zu einer Verbesserung der Situation bei, indem es Vorhaben zur Kommerzialisierung bewusst fördert (vgl. Rechtlicher und organisatorischer Rahmen).
Mehr Informationen unter: www.laender-analysen.de/polen/pdf/PolenAnalysen30.pdf
EU-Förderprogramme
Zur Förderung der polnischen Forschung stellt die Europäische Union eine Reihe von Förderprogrammen zur Verfügung. Im Rahmen der Strukturhilfeprogramme erhält das MNiSW zur Förderung von Wissenschaft und Lehre für den Zeitraum 2007-2013 eine Summe von umgerechnet 3,53 Milliarden Euro von der Union. Diese Gelder werden zur Realisierung der Programme "Innovative Wirtschaft" (Innowacyjna Gospodarka), "Infrastruktur und Umwelt" (Infrastruktura i Środowisko) und "Humankapital" (Kapitał Ludzki) verwandt. Des Weiteren beteiligt sich Polen am Forschungsrahmenprogramm der EU, in das zur Jahrtausendwende die Networks of Excellence und Competence eingeführt wurden. 2007 existierten in Polen 157 Centres of Excellence und Centres of Competence, die von der EU und vereinzelt im Rahmen des PHARE-Programms gefördert wurden. Im Rahmen des Forschungsrahmenprogramms wurden zudem Wrocław/Breslau und Kraków/Krakau in das EIT-Programm aufgenommen. Wrocław erhält umgerechnet 175 Mio. Euro, die in die Errichtung eines Wrocław Research Centre und in Forschungsprojekte in den Bereichen Medizin, Nanotechnologie und Informatik investiert werden. Krakau wird einer der Standorte für die Knowledge and Innovation Community "InnoEnergy" zur Erforschung und Erprobung nachhaltiger und umweltfreundlicher Energieversorgung. Schließlich ist Polen Partner in den europäischen Programmen EUREKA, COST und CERN.
Mehr Informationen unter:
www.nauka.gov.pl/finansowanie/fundusze-europejskie
www.nauka.gov.pl/scientific-research/international-co-operation/
Förderorganisationen
Zu den größten und aktivsten Forschungsförderern in Polen zählen die Stiftung für die Polnische Wissenschaft (Fundacja na rzecz Nauki Polskiej - FNP), die Polnische Stiftung für die Wissensverbreitung (Polska Fundacja Upowszechniania Nauki - PFUN), die Stefan-Batory-Stiftung (Fundacja im. Stefana Batorego) und die Brüder Śniadecki-Stiftung (Fundacja Braci Śniadeckich). Die 1991 gegründete Stiftung für die Polnische Wissenschaft ist nach der Republik Polen und der Europäischen Union der wichtigste Geldgeber für die polnischen Forschungseinrichtungen. Sie vergibt Preise und Stipendien für herausragende Wissenschaftler und Fördergelder für die Modernisierung der Wissenschaft und die Pflege wissenschaftlicher Sammlungen. Die Polnische Stiftung für die Wissensverbreitung verfolgt das Ziel, die polnische Wissenschaft im In- und Ausland bekannter zu machen sowie über ausländische Forschungsaktivitäten in Polen zu informieren. Die Stefan-Bartory-Stiftung wurde zur Förderung von Demokratie und Zivilgesellschaft gegründet. Die Śniadecki-Stiftung schließlich hat sich zum Ziel gesetzt, ausländischen Wissenschaftlern einen Aufenthalt an polnischen Universitäten zu ermöglichen.
Mehr Informationen unter:
www.fnp.org.pl
www.pfun.pan.pl
www.batory.org.pl
Reformvorhaben 2009/2010
Zur Reform des polnischen Forschungssystems hat die Regierung ein Gesetzespaket erarbeitet, das am 18. März 2010 einstimmig verabschiedet wurde. Nun durchläuft das Reformpaket den weiteren Gesetzgebungsprozess. Das 2007 gegründete Nationale Zentrum für Forschung und Entwicklung (Narodowe Centrum Badań i Rozwoju – NCBiR) soll zusätzliche Kompetenzen für die Mittelvergabe für Forschung in vom MNiSW als prioritär eingestuften Bereichen erhalten. Für die allgemeine, d.h. nichtprioritäre Forschungsförderung soll in Zukunft ein neu einzurichtendes Nationales Wissenschaftszentrum (Narodowe Centrum Nauki – NCN) zuständig sein. Des Weiteren soll die Qualität der Forschungsaktivitäten der Polnischen Akademie der Wissenschaften (Polska Akademia Nauk – PAN) verbessert werden, die Finanzierung der PAN optimiert sowie die Struktur der Akademie vereinfacht werden. Schließlich sieht das Reformpaket eine strenge Evaluation der Forschungs- und Entwicklungseinichtungen vor. Diejenigen Einrichtungen, die die Kriterien für eine Akkreditierung nicht erfüllen, sollen aufgelöst und kommerzialisiert werden. Diejenigen Einrichtungen, die positiv evaluiert werden, sollen in moderne Forschungsinstitute transformiert werden.
Mehr Informationen unter: www.nauka.gov.pl
Internationale Kooperationen
Nach der politisch-wirtschaftlichen Wende 1989 konzentrierte sich Polen in den Bereichen, in denen es Nachholbedarf gab, sehr stark auf Kooperationen mit dem Westen. Wichtigste Kooperationspartner für Polen sind momentan Deutschland, Frankreich, England, die Ukraine und Russland. Außerhalb Europas spielt die Kooperation mit den USA, Japan und China eine große Rolle. Weitere relevante Kooperationspartner sind außerdem Belarus, Indien und Österreich. Polen unterhält mit fast allen bedeutenderen Industriestaaten Kooperationsabkommen.
Mehr Informationen unter: www.laender-analysen.de/polen/pdf/PolenAnalysen30.pdf
Kooperationen mit Deutschland
Die Forschungszusammenarbeit mit Deutschland ist für Polen von großer Bedeutung. Umgekehrt ist Polen neben Russland der wichtigste osteuropäische Forschungspartner für Deutschland. Die Forschungszusammenarbeit der Staaten Deutschland und Polen beruht auf dem WTZ-Abkommen vom 10. November 1989. Die deutsch-polnische WTZ-Kommission trifft sich in der Regel alle zwei Jahre und beschließt die Schwerpunkte der Zusammenarbeit. 2003 wurde vom polnischen Ministerium für Wissenschaft und Hochschulwesen und dem BMBF eine enge Zusammenarbeit in der Gesundheitsforschung ins Leben gerufen. Seit dem Beitritt Polens zur EU arbeiten deutsche und polnische Forscher häufig auf europäischer Ebene zusammen, z.B. im Rahmen des Forschungsrahmenprogramms (vgl. auch EU-Förderprogramme).
Der DAAD fördert mit seinem Programm "Projektbezogener Personenaustausch" von Polen und Deutschen gemeinsam durchgeführte Forschungsprojekte. Zudem ist der DAAD Kofinanzierer des Willy-Brandt-Zentrums für Deutschland- und Europastudien in Wrocław. Die Universität Krakau kooperiert im Rahmen des HADES (High Acceptance DI-Electron Spectrometer)-Projekts mit der Helmholtz-Gemeinschaft. Ein neues Element in der deutsch-polnischen Forschungskooperation ist die deutsch-polnische Wissenschaftsstiftung. Sie wurde 2008 vom Bund, dem Land Brandenburg und der Republik Polen gegründet. Seit Anfang 2009 fördert sie deutsch-polnische Vorhaben im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften, insbesondere in den Grenzregionen.
Mehr Informationen unter:
www.laender-analysen.de/polen/pdf/PolenAnalysen30.pdf
www.pnfn.pl
Links
www.nauka.gov.pl
Homepage des MNiSW (Pl/En)
www.euraxess.pl
Informationsportal zur Förderung der Mobilität von Forschern in der EU (Pl/En)
www.pan.pl
Homepage der PAN - Polnischen Akademie der Wissenschaften (Pl/En)
www.ncbir.pl
Homepage des Nationalen Zentrums für Forschung und Entwicklung (Pl/En)
www.kooperation-international.de
Portal für internationale Kooperationen des BMBF
www.owwz.de
Homepage des Ost-West-Wissenschaftszentrum der Universität Kassel (Dt/En/Rus)
www.naukawpolsce.pap.pl
Nachrichtenportal der polnischen Presseagentur zu Wissenschaft/Forschung (Pl/En)