Home « Informationen für deutsche Hochschulen « Fachliche und regionale Sonderprogramme « Stabilitätspakt Südosteuropa « Ausschreibung ''Akademischer Neuaufbau Südosteuropa'' 2012
Das DAAD-Sonderprogramm "Akademischer Neuaufbau Südosteuropa” leistet seit 1999 mit Mitteln des Auswärtigen Amts (ursprünglich im Rahmen des "Stabilitätspakts für Südosteuropa") einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der akademischen Lehre und Forschung sowie zur grenzüberschreitenden fachlichen Zusammenarbeit in Südosteuropa.
Im Rahmen dieser Ausschreibung können deutsche Hochschullehrer eine Förderung für deutsch-südosteuropäische Netzwerkprojekte beantragen, für die folgendes gilt:
Eine Übersicht über die bereits bestehenden Netzwerke und ihre fachlichen Inhalte ist im Internet unter http://www.daad.de/stabilitaetspakt einsehbar.
Nicht gefördert werden können:
Unterstützend können folgende Mittel beantragt werden
Die entsprechenden Fördersätze entnehmen Sie bitte der Anlage 2.
Das Fördervolumen pro Antrag liegt üblicherweise, je nach Größe des Projekts, zwischen 15.000 und 100.000,- EUR.
Der DAAD setzt eine anteilige Bereitstellung von Personal und Betriebsmitteln seitens des Antragstellers als gegeben voraus. Diese Mittel sind im Umfang weder darzulegen noch geltend zu machen.
Der Projektantrag ist samt Anlagen online über das DAAD–Portal einzureichen: https://portal.daad.de/
Bitte nutzen Sie dabei den Leitfaden zur Online Antragstellung in Anlage 3.
Bewerbungsschluss ist der 01. September 2011. Später eingereichte Anträge können leider nicht berücksichtigt werden.
Wir bitten darum folgende Unterlagen einzureichen (1. und 2. liegen als Vorlage im Portal bereit und 3. bis 8. sind im Portal als Dokumente zusätzlich beizufügen):
Folgende inhaltliche Kriterien werden bei der Beurteilung besonders beachtet:
Qualität
Grundvoraussetzung für eine Förderung ist die hohe akademische Qualität des Vorhabens sowie der im Antrag genannten Maßnahmen.
Regionale und grenzüberschreitende Zusammenarbeit
Die dauerhafte Vernetzung mehrerer Hochschulen der Region in einem Kooperationsverbund, das fachliche Potenzial der Kooperation mit den beteiligten deutschen Hochschulen sowie ggf. der Grad der Abstimmung mit thematisch verwandten Vorhaben anderer Hochschulen und Institutionen, die sich in Südosteuropa engagieren.
Relevanz
Der zu erwartende fachliche Beitrag des Vorhabens zur Verbesserung der Lehr- und Forschungsbedingungen an den südosteuropäischen Partnerhochschulen sowie die Relevanz des Projekts zur Entwicklung und Stabilisierung Südosteuropas.
Nachwuchsförderung
Die Qualifizierung von wissenschaftlichen Nachwuchskräften und deren Einbindung in das Projekt sowie die strukturbildende Intention des Netzwerks im Hinblick auf den wissenschaftlichen Nachwuchs.
Nachhaltigkeit
Die zu erwartende Nachhaltigkeit der angestrebten Projektziele, insbesondere eine bleibende Verbesserung und Internationalisierung der Lehre und der Forschungsbedingungen an den südosteuropäischen Partnerhochschulen, die auch nach Ende der DAAD-Förderung Bestand hat.
Besonders förderungswürdig sind darüber hinaus folgende Vorhaben:
Die Entscheidung über eine Förderung und deren Umfang trifft eine Gutachterkommission aus ausgewiesenen und in der Kooperation mit der Region erfahrenen Fachwissenschaftlern nach Maßgabe der verfügbaren Mittel im November 2011. Die Bewilligung spricht die Geschäftsstelle des Deutschen Akademischen Austauschdienstes aus.
Die Mittelbewilligung erfolgt im Rahmen von privatrechtlichen Zuwendungsverträgen zwischen dem DAAD und der deutschen Trägerhochschule und steht unter dem Vorbehalt der Mittelbereitstellung durch das Auswärtige Amt.
Die Förderung von einmaligen Maßnahmen zur Anbahnung von Partnerschaften oder zur Projektvorbereitung kann unabhängig von den hier festgelegten Fristen beantragt werden.
Dr. Anne Rörig Jana Schwarz
Referat 324 Referat 324
Kennedyallee 50 Kennedyallee 50
D-53175 Bonn D-53175 Bonn
Tel.: 0228 / 882-110 Tel.: 0228 / 882-641
Fax : 0 228 / 882-9110 Fax : 0228 / 882-9641
E-mail: roerig AT daad DOT de E-mail: j DOT schwarz AT daad DOT de