(Beginn der Sprachauswahl [zu den FAQ, zur Seitennavigation, zur Suche, zum Seiteninhalt, zu den DAAD-magazin.de Themen]) (Ende der Sprachauswahl)


(Beginn der Seitennavigation [zu den FAQ, zur Sprachauswahl, zur Suche, zum Seiteninhalt, zu den DAAD-magazin.de Themen])

Informationen für deutsche Hochschulen

(Ende der Seitennavigation)

(Beginn des Suchformulars [zu den FAQ, zur Sprachauswahl, zur Seitennavigation, zum Seiteninhalt, zu den DAAD-magazin.de Themen])

DAAD Suche

(Ende des Suchformulars)

(Beginn der Benutzer-Hilfsmittel)
(Ende der Benutzer-Hilfsmittel)



DAAD - Deutscher Akademischer Austauschdienst / German Academic Exchange Service
wandel durch austausch. change by exchange.

(Beginn des Seiteninhalts [zu den FAQ, zur Sprachauswahl, zur Seitennavigation, zur Suche, zu den DAAD-magazin.de Themen])

Informationen für deutsche Hochschulen


Home « Informationen für deutsche Hochschulen « Fachliche und regionale Sonderprogramme « Konfliktprävention in der Region Südkaukasus / Zentralasien und Moldau


Konfliktprävention in der Region Südkaukasus / Zentralasien und Moldau


Welche Ziele hat das Programm?

Die Region Südkaukasus / Zentralasien (Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Kasachstan Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan)   ist Schauplatz einer Vielzahl von Konflikten und Spannungen sowohl auf internationaler wie auf innerstaatlicher Ebene. Nur in wenigen Fällen ist es in den Jahren seit der staatlichen Unabhängigkeit nach 1991 gelungen, diese Konfliktherde dauerhaft zu lösen und zu entspannen. Einige der Konflikte werden als "frozen conflicts" bezeichnet, weil sie äußerlich veränderungslos fortzubestehen scheinen, andere bestehende Spannungen verändern sich teilweise wenig beachtet weiter und in beiden Fällen besteht die immer wiederkehrende Gefahr der Eskalation, ausgelöst durch innere oder äußere Faktoren. Aus diesem Grund werden die Maßnahmen auch auf Moldau/Transnistrien ausgedehnt.

Die bestehenden Konflikte und Spannungen haben vielfältige Ursachen, sie sind z.B. in politischen, sozialen, ethnischen, weltanschaulichen, religiösen oder wirtschaftlichen, ökologischen, teilweise auch technologischen Umständen und Entwicklungen begründet. Viele Konflikte sind auf historische, länger zurückliegende Entwicklungen zurückzuführen oder in der jüngeren Vergangenheit der Sowjetunion begründet; moderne, teilweise globale Entwicklungen wirken zusätzlich auf die Konfliktfelder ein.

Die hier vorgenommene Benennung von Konfliktfeldern der Region sollte nicht dazu führen, die enormen Erfolge, welche die Länder der Region in unterschiedlichem Maße in der wirtschaftlichen und politischen Entwicklung verzeichnen, außer Acht zu lassen. Vielmehr sollte die deutlich zu verzeichnende Dynamik der Region als Chance gesehen werden, dauerhaft tragfähige Lösungen für die Gestaltung einer friedlichen Zukunft zu finden.

Deutschland und die EU haben über die Einbeziehung der Länder des Südkaukasus in die Europäische Nachbarschaftspolitik (ENP) seit 2006 und über die EU-Zentralasienstrategie seit 2007 konkrete Ziele und Handlungsfelder für die Zusammenarbeit mit der Region definiert. Dazu gehören die Konfliktprävention und der Ausbau der Zusammenarbeit im Bildungsbereich.

Mit diesem Programm soll auf die Etablierung von Formen des Dialoges mit Akteuren aus dem Hochschulbereich der Region, auf Verständigung und die Erarbeitung von Lösungsansätzen für bestehende Konflikte und Spannungen hingearbeitet werden. Die Ausrichtung auf den Hochschulbereich liegt darin begründet, dass die heutigen Studierenden an den Hochschulen der Region bedeutende Repräsentanten der jungen Generation sind, aus denen zukünftig wichtige Entscheidungsträger, Ansprechpartner und Multiplikatoren hervorgehen werden. Die Hochschullehrer der Region sollen mit der fachlichen Beschäftigung mit Konfliktfragen an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Lehre und Forschung bekannt gemacht werden.

Das Ziel des Programmes ist daher die Förderung von Dialog und Verständigung, der Konfliktforschung und Entwicklung von Konzepten und Instrumenten zur Konfliktbewältigung und Konfliktprävention in der Region Südkaukasus / Zentralasien und Moldau.

Was wird gefördert?

Gefördert werden Fachkurse, Workshops, Sommerschulen, Seminare oder Fachtagungen in der Region oder in Deutschland. Förderfähig sind alle Ausgaben, die durch die Planung, Vorbereitung, Werbung, Durchführung und Evaluation im Rahmen einer Maßnahme entstehen.

Im Sinne der Nachhaltigkeit der Maßnahmen können erfolgreiche Antragsteller zusätzliche Mittel für Aufenthalte von Nachwuchswissenschaftlern (Promovenden/Aspiranten) und Hochschullehrern zur Durchführung von Forschungsprojekten in Deutschland und in den genannten Regionen erhalten.

Welche Fachrichtungen werden gefördert?

Das Förderprogramm richtet sich schwerpunktmäßig an die

Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, insbesondere Politologie, Soziologie, Internationale Beziehungen, Volkswirtschaftslehre Jura, Geschichte, Islamwissenschaften, Ethnologie und Kulturwissenschaften. Sofern die Programmdurchführung eindeutig auf die Zielsetzung der Förderung von Dialog und Konfliktprävention ausgerichtet ist, können auch technische oder medizinische Fachgebiete berücksichtigt werden, z.B. zu Fragen von überregionalem Ressourcenmanagement (Wasser, Energie etc.), überregionale Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Infektionskrankheiten, etc..

Welche Zielgruppen sollen angesprochen werden?

Zielgruppe sind Studierende oder Hochschullehrer der Region Kaukasus / Zentralasien und Moldau, sowie der angrenzenden Länder, sofern ein unmittelbarer regionaler Bezug zum Thema der Veranstaltung besteht, sowie deutsche Studierende und Hochschullehrer, die sich fachlich mit der Region befassen.

Welche Rahmenbedingungen sollen die Maßnahmen erfüllen?

  • Dauer einer einzelnen Veranstaltung von 5 bis 28 Tagen.
  • Je Veranstaltung mindestens 10 bis maximal 40 Teilnehmer.
  • Eine Anbindung an lokale Hochschulen: ist von Vorteil, aber   nicht zwingend erforderlich.
  • Vorrangig kommen Veranstaltungen in Moldau und den 8 Ländern der Region Südkaukasus / Zentralasien in Betracht: Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan, sowie Veranstaltungen in Deutschland mit Teilnehmern aus der Region. Anträge für andere Veranstaltungsorte können ebenfalls gefördert werden, sind jedoch besonders zu begründen.
  • Voraussetzung für eine Förderung ist die Teilnahme von Vertretern von mindestens 2 Ländern der Region.

Die Kosten pro Veranstaltung sollen folgende Maßgaben nicht überschreiten:

  • 10.000 € maximaler Förderbetrag für kleinere Maßnahmen in der Region mit Teilnehmern aus mindestens 2 Ländern der Region und ein bis zwei deutschen Teilnehmern.
  • 40.000 € maximaler Förderbetrag für größere Maßnahmen in der Region oder in Deutschland mit Teilnehmern aus mehreren Ländern der Region und aus Deutschland.

Hinzu kommen Mittel zur Einladung von Nachwuchswissenschaftlern und Hochschullehrern wie oben dargelegt und im Rahmen der Förderhöhe gemäß DAAD-Richtlinien: je geförderte Veranstaltung bis zu 4 Nachwuchswissenschaftler (Promovenden/Aspiranten) für bis zu 3-monatige Forschungskurzaufenthalte und bis zu 4 Hochschullehrer für bis zu 3-monatige Studienaufenthalte.

Wo können geförderte Maßnahmen durchgeführt werden?

Die Maßnahmen können in einem Land der Region Kaukasus / Zentralasien oder Moldau, in einem angrenzenden Land der Region, wenn das inhaltlich begründet wird oder in Deutschland durchgeführt werden.

Antrag

Der Antrag muss folgende Angaben enthalten:

  • Beschreibung der Maßnahme / Veranstaltung (Fachrichtung, Inhalte, Programmablauf, Beschreibung der Zielgruppe, Auswahl- und Aufnahmeverfahren zur Teilnahme, Dauer, Qualifikation der Referenten/ Lehrkräfte in Form kurzer Lebensläufe).
  • Darlegung der erfolgten Abstimmungen mit wichtigen Partnern: Partnerhochschulen und –institutionen in der Region, mit DAAD-Informationszentren, deutscher Botschaft etc.
  • Darlegung der Zielsetzung der Maßnahme im Hinblick auf die Ziele des Förderprogramms.
  • Finanzierungsplan (kalkulierte Kosten)
  • Zeitplan (Vorlauf, Werbung, Aufnahmeverfahren, Durchführung und Evaluation)

Antragstellung

Bewerbungsschluss für Maßnahmen im Jahr 2012: 15. Dezember 2011

Der Antrag soll über das DAAD-Internet Portal https://portal.daad.de gestellt werden.
Die Programmbezeichnung lautet: "Förderung der regionalen Kooperation Südkaukasus, Zentralasien und Moldau".
Hier finden Sie das Antragsformular sowie die dazugehörenden Vordrucke für die Antragsstellung.

Welche Auswahlkriterien gibt es?

  • Bei der Entscheidung über die Förderung der Anträge sind folgende Kriterien maßgeblich:
  • Fachliche Qualität der beabsichtigten Maßnahme: Qualifikation der beteiligten Hochschullehrer, inhaltliche Ausarbeitung, Berücksichtigung der Programmziele, Einbindung der Zielgruppen, Darlegung des angestrebten Zieles.
  • Stand und Qualität der Vorbereitungs- und Planungsarbeiten.
  • Plausibilität des Finanzierungsplanes.
  • Einhaltung der formalen Kriterien.

Ansprechpartner und weitere Informationen

Weitere Informationen und Beratung erhalten Sie bei:

DAAD
Referat 326
Frau Monika Przybysz

Telefon: 0228 – 882 617
Fax: 0228 – 882 9617
przybysz AT daad DOT de

Vordrucke für die Antragsstellung

gefördert durch das AA

Dieses Förderprogramm des DAAD wird aus Mitteln des Auswärtigen Amtes finanziert. Die antragstellenden deutschen Hochschulen werden gebeten, in Programmheften, Informationsbroschüren, Dokumentationen und Berichten den Geldgeber zu erwähnen.

Weitere Informationen

Stand: 2011-11-30
(Ende des Seiteninhalts)

(Beginn der Partner-Links) (Ende der Partner-Links)

(Beginn der Fußnavigation) (Ende der Fußnavigation)

(Beginn der Kontintauswahl)

DAAD Weltweit

Kontinent auswählen...
anzeigen
(Ende der Kontintauswahl)

(Beginn der DAAD-magazin.de Themen [zu den FAQ, zur Sprachauswahl, zur Seitennavigation, zur Suche, zum Seiteninhalt])

DAAD-magazin.de

(Ende DAAD-magazin.de Themen)

© 2012 Deutscher Akademischer Austausch Dienst e.V. (DAAD), Kennedyallee 50, D-53175 Bonn
Quelle: http://www.daad.de/hochschulen/wiederaufbau/konfliktpraevention/10242.de.html
Stand: 2012-02-10