Home « Informationen für deutsche Hochschulen « Fachliche und regionale Sonderprogramme « African Good Governance Network (AGGN)
Im AGGN Netzwerk engagieren sich hervorragend ausgebildete afrikanische Akademiker, die entweder in Deutschland studiert haben oder noch in Deutschland im Studium sind. Aufgrund ihrer Qualifikation können sie zu den zukünftigen afrikanischen Entscheidungsträgern aus Subsahara Afrika gezählt werden, die in ihren Heimatländern Demokratisierungsprozesse fördern und unterstützen sollen. Die AGGN Mitglieder haben sich den Prinzipien des "Good Governance" verschrieben. Sie sehen es als ihre Aufgabe an, die Werte des "Good Governance" aktiv zu verbreiten und so u.a. wirtschaftliche und demokratische Transformationsprozesse in Subsahara Afrika aktiv zu begleiten.
Durch ihre Teilnahme an AGGN Seminaren werden die zukünftigen Entscheidungsträger auf ihre gesellschaftliche Verantwortung vorbreitet. Dazu bieten die Seminarveranstaltungen eine Kombination von theoretischer und praktischer Fortbildung zum Thema "Good Governance". Die AGGN-Mitglieder haben die Möglichkeit, an bis zu drei Seminaren/Konferenzen pro Jahr zu unterschiedlichen Aspekten des "Good Governance" teilzunehmen. Durch diese Seminare soll das Bewusstsein und das Verständnis von "Good Governance" und der damit verbundenen gesellschaftlichen Haltung gestärkt werden.
Ein weiterer, eher praktischer Aspekt im Rahmen der AGGN Veranstaltungen ist das "Personal Skills Training": Rhetorik, Entscheidungsfindung und Präsentationstechniken sind dabei nur ein kleiner Teil des umfangreichen Lehrprogramms, das AGGN seinen Mitgliedern anbietet. Zusätzlich können neben der Teilnahme an den regulären Seminaren und Konferenzen des AGGN Teilstipendien zur Erlangung eines Master-Abschlusses oder einer Promotion an Mitglieder des Netzwerks vergeben werden. Ebenso kann auch die Teilnahme an weiteren Schulungsmaßnahmen und Konferenzen zum Themenschwerpunkt "Good Governance" gefördert werden.
Unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten wurde das AGGN Netzwerk Anfang 2007 vom DAAD ins Leben gerufen. von. Durch die Initiierung dieses Netzwerks will der DAAD einen Beitrag zur Ausweitung und Vertiefung der akademischen Zusammenarbeit zwischen Afrika und Deutschland leisten und zukünftige Führungskräfte in Afrika im Bereich guter Regierungsführung fördern .
Kandidaten/innen müssen von einer Hochschule oder von einem namhaften wissenschaftlichen Institut für eine Mitgliedschaft nominiert werden . Die Nominierten sollten neben einer guten akademischen Leistung auch ein ausgeprägtes soziales Engagement vorweisen. Eine vom DAAD berufene Auswahlkommission entscheidet dann in einem persönlichen Auswahlgespräch über eine Aufnahme in das Netzwerk.
Die Ausschreibung findet einmal jährlich statt.
Aktuell: Ausschreibung an alle deutschen Hochschulen zur Nominierung von Teilnehmern