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Fachliche und regionale Sonderprogramme
Vorrangiges Ziel der regional und fachlich zugeschnittenen Sonderprogramme ist es, Toleranz und Verständnis für andere Kulturen und Lebenskonzepte zu wecken und damit einen Beitrag zur Friedenssicherung und zur Entwicklung gewaltfreier zivilgesellschaftlicher Strukturen und Einstellungen zu leisten. Angestrebt wird der Aufbau nachhaltig leistungsfähiger Strukturen in Zusammenarbeit mit Partnerhochschulen in den Zielländern einerseits, sowie andererseits die Vermittlung von Werten und Einstellungen, die zu einer aktiven und kritischen Teilhabe am gesellschaftlichen Fortschritt qualifizieren.
Der Maßnahmenkatalog, der die Hochschulen dabei unterstützt, ist umfangreich: Gefördert werden sowohl Aktivitäten im Rahmen der Soforthilfe, Kooperationsvorhaben als auch Fortbildungsprogramme für zukünftige Führungskräfte.
Mit den erworbenen Kenntnissen und Erfahrungen sollen die Geförderten in ihren Heimatländern demokratisch orientierte Gesellschaftsformen unterstützen sowie dialogbasierte Lösungsansätze in Konfliktfällen entwickeln. Ihre Ausbildung soll sie außerdem in besonderer Weise als Ansprechpartner für die deutsche Wirtschaft und Politik qualifizieren. Zusätzlich sind flankierende Netzwerk bildende Maßnahmen für Stipendiaten und Alumni vorgesehen.
Stand: 2009-04-09