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Stipendien- und Betreuungsprogramm für ausländische Doktoranden und Postdoktoranden (STIBET - Doktoranden)
Allgemeine Informationen zum Programm
Das Stipendien- und Betreuungsprogramm für ausländische (Post-)Doktoranden, kurz: STIBET-Doktoranden, wurde 2006 vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) aus Zusatzmitteln des Auswärtigen Amtes im Rahmen der Innovationsinitiative der Bundesregierung aufgesetzt. Es zielt auf die Verbesserung der Betreuung ausländischer Doktorand/-innen und Postdoktorand/- innen an den deutschen Hochschulen und fördert die Entwicklung von speziell auf die Zielgruppe zugeschnittenen Unterstützungs- und Förderangeboten.
Das Programm besteht aus einer quantitativen und einer qualitativen Komponente: zum Einen können die Hochschulen einen Sockelbetrag und eine festgelegte Pro-Kopf-Pauschale pro zu betreuendem Doktoranden / Postdoktoranden beantragen, zum Anderen können spezifische zielgruppenorientierte Einzelmaßnahmen gefördert werden, wie z.B. fachlich ausgerichtete Sprachkurse und die Unterstützung ausländischer Doktoranden und Postdoktoranden durch feste Betreuungspartner vor Ort. Mit einem innovativen "Work-and-Study"-Instrument, den "Research und Teaching Assistantships", können die ausländischen Doktoranden und Postdoktoranden zur Unterstützung in Forschung und Lehre eingebunden werden.
Antragsberechtigt sind Hochschulen mit mindestens 5 eingeschriebenen ausländischen Doktoranden und/oder Postdoktoranden im Wintersemester des Jahres vor der Ausschreibung. Hochschulen, die ausländische Doktoranden betreuen, jedoch über kein Promotionsrecht verfügen, müssen dem Antrag einen Nachweis über die Kooperation mit der Hochschule, an der die Doktoranden promoviert werden, und die Zahl der zu betreuenden Doktoranden beifügen.
Hinweis: Die nächste Ausschreibung erfolgt voraussichtlich Mitte 2012 für 2013 - 2015.
