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PROFIS-Bilanztagung 2008 ''Auswählen, fördern und integrieren - Bilanz und Perspektiven der Internationalität an deutschen Hochschulen im Lichte von PROFIS und TestAS'' am 08./09.12.2008
Präsentationen bieten wir Ihnen als PDF-Dateien zum Herunterladen an.
Montag, 08. Dezember 2008
Begrüßung
Dr. Christian Bode, Generalsekretär des DAAD
Die Rolle von PROFIS im Kontext der Internationalisierungsstrategie von Hochschulen - Bilanz und Schlussfolgerungen für die Zukunft
MinDirig Peter Greisler, Leiter der Unterabteilung Hochschulen im BMBF
Vorbild TestAS: Zur Optimierung von Auswahlverfahren
Prof. Dr. Dieter Lenzen, Vizepräsident der HRK für Internationale Angelegenheiten
Präsentation der Evaluationsergebnisse PROFIS
Dr. Sebastian Fohrbeck, DAAD
Präsentation der Vollversion TestAS 2009
Anschließende Podiumsdiskussion:
Qualitätssteigerung im Ausländerstudium – Erfolge und Desiderata
- Marijke Wahlers, HRK
- Dr. Sebastian Fohrbeck, DAAD
- Elisabeth Holuscha, Akademisches Auslandsamt FH Köln
- Cheng Ni, Verband chinesischer akademischer und studentischer Gesellschaften in Deutschland e.V.
Moderation: Ulrich Grothus, DAAD
Dienstag, 09. Dezember 2008
Welche Aufgaben stellen sich für die Zukunft und in Hinblick auf das Nachfolgeprogramm PROFIN?
parallele Arbeitsgruppen zu folgenden Themen:
- AG 1: Qualitative Auswahl ausländischer Studierender
Um Erfolg und Zufriedenheit im und mit dem Studium gewährleisten zu können, muss neben der Qualität der Lehre, der Beratung und der Betreuung auch sichergestellt sein, dass die individuellen Voraussetzungen und Erwartungen, das Profil der Studierenden, mit den Anforderungen des Studiengangs und der Hochschule im Einklang stehen. Zulassungsverfahren für internationale Bewerber müssen dabei so gestaltet sein, dass sie der Heterogenität ausländischer Schulabschlüsse Rechnung tragen. Wie können frühzeitig Erfolgschancen im Studium ermittelt werden? Wie gelingt es, dass diejenigen einen Studienplatz erhalten, die die besten Voraussetzungen mitbringen? Wie verändert die "Output-Orientierung" der Hochschulen die Zulassungsverfahren für ausländische Studienbewerber? In der AG wird außerdem diskutiert, welche qualitativen Zulassungsverfahren sich als wirksam und valide erwiesen haben und wie ein gemeinsamer Maßstab geschaffen werden kann, der eine bessere Vergleichbarkeit der Kandidaten ermöglicht.
Moderation: Dr. Katrin Krüger (TestDaF-Institut)
Impulsreferate: - AG 2: Studienvorbereitung / Propädeutik
Auch wenn ausländische Studienbewerber über eine direkte Hochschulzulassung verfügen, führen immer mehr Hochschulen für diese Zielgruppe Propädeutika ein, die mit einem Bonus bei der Zulassung versehen werden oder sogar obligatorisch sind. Dies hat die Funktion, die Studiengänge durch die Vermittlung von Studienvoraussetzungen zu entlasten. So werden die Studierenden mit der Fächerkultur, der Fachsprache und der Studienkultur, beispielsweise in Bezug auf Lehr- und Lernformen vertraut gemacht. Aber auch soziale Themen und der Studienort werden behandelt. Am Ende einiger Kurse stehen Sprachprüfungen.
In der Arbeitsgruppe wird diskutiert, welche Funktion Propädeutika erfüllen können, welche Formen sich als besonders erfolgreich erwiesen haben und wie die Kombination der einzelnen Inhalte gestaltet werden kann. Auch soll überlegt werden, wo das Angebot in den Hochschulen strukturell angebunden und wie es langfristig verstetigt werden kann. Schließlich soll aufgezeigt werden, worin das integrationsfördernde Potenzial von Propädeutika liegt und durch welche Weiterentwicklungen dieses noch verstärkt werden könnte.
Moderation: Dr. Sebastian Fohrbeck (DAAD)
Impulsreferate: - AG 3: Sprachliche Betreuung
Angemessene Sprachkenntnisse sind eine Voraussetzung sowohl für den Studienerfolg als auch die Integration in Hochschule und Gesellschaft. Von PROFIS wurden verschiedene Modelle der Professionalisierung der sprachlichen Betreuung gefördert. Dass diese bereits vor Ausreise beginnen kann, zeigen Online-Betreuungsplattformen. Aber auch an der Hochschule kann die sprachliche Betreuung und Begleitung unterschiedlich den Bedürfnissen angepasst werden, neben Peer-Tutoring sind etwa zielgruppenspezifische und fachsprachliche Sprachmodule denkbar. Aber auch eine Varietät verschiedener, studienbegleitender Sprachkursangebote kann ein optimales Lernangebot sein. In der AG wird ausgelotet, welche Angebote erfolgreich sind und welche besonderes Integrationspotenzial haben. Was muss noch getan werden? Wo liegen die Anforderungen für die Zukunft?
Moderation: Dr. Roman Luckscheiter (DAAD)
Impulsreferate: - AG 4: Fachliche Betreuung
Bei ausländischen Doktoranden und Postdoktoranden ist die Einbindung in den Fachbereich und die Arbeitsgruppe in der Regel gegeben. Aber auch Bachelor- und Master-Studierende müssen in ihren Fachbereichen integriert sein und in ihrem Lernfortschritt unterstützt werden. Im Rahmen von PROFIS wurden unterschiedliche Modelle, wie das Mentoring" und die "Online-Betreuung" entwickelt und umgesetzt. In den Fachbereichen sollten die ausländischen Studierenden als Bereicherung und Beitrag zur Internationalisierung der Hochschule verstanden werden. Wie kann dieses Bewusstsein in die Fachbereiche getragen und dort verankert werden? Welchen Beitrag hierzu können und sollen die Lehrenden leisten? Welche Erfolge sind hier bereits zu verzeichnen? Was hat sich bewährt und was muss weiterhin vorangetrieben werden?
Moderation: Dr. Kristijan Domiter (DAAD)
Impulsreferate: - Astrid Abel (TU Clausthal)
- Marcus Amberger (TU Kaiserslautern)
- Mark Hoffmann (U Jena)
- Dr. Parya Memar (TU Kaiserslautern)
- Ingo Schöningh (U Hannover)
- AG 5: Förderung der Integration mit deutschen Studierenden
Jüngste Untersuchungen belegen, dass die Integration ein Schlüsselfaktor für den Studienerfolg ausländischer Studierender ist. In der AG soll diskutiert werden, welche Erfolge bei der Integration bereits zu verzeichnen sind und welche Programme sich als besonders integrationsfördernd erwiesen haben. Da bei der Integration besonders den Kommilitonen eine entscheidende Rolle zukommt, soll auch überlegt werden, wie die Bildungsinländer (in der Regel Studierende mit Migrationshintergrund) in den Integrationsprozess einbezogen werden können und wie die deutschen Studierenden noch mehr von einer internationalen Hochschule profitieren. Integration braucht Übung, Interkulturalität und interkulturelle Kompetenz müssen erlernt werden. Was muss erfolgen, damit die ausländischen Studierenden besser in Hochschule und Gesellschaft eingebunden werden?
Moderation: Judith Peltz (DAAD)
Impulsreferate:
Abschlussplenum
Moderation: Dr. Sebastian Fohrbeck, DAAD
Stand: 2009-03-05