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Der mit 1.000 € pro Hochschule dotierte DAAD-Preis, der seit mehr als zehn Jahren vergeben wird, soll dazu beitragen, den großen Zahlen ausländischer Studierender an deutschen Hochschulen Gesichter zu geben und sie mit Geschichten zu verbinden. Damit wird deutlich, dass jeder einzelne ausländische Studierende ein Stück von Deutschland in seine Heimat mitnimmt und etwas von sich in Deutschland lässt – eine Bereicherung für beide Seiten.
Die Studierenden, die über ihre jeweilige Gasthochschule einen solchen Preis erhalten haben, stehen für ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen aus der ganzen Welt. Sie sind künftige Partner für Deutschland in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft.
Der DAAD stellt auch dieses Jahr Gelder aus Mitteln des Auswärtigen Amtes für die Verleihung des DAAD-Preises für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender an den deutschen Hochschulen zur Verfügung.
Mit diesem Preis sollen ausländische Studierende, die ihr Studium in Deutschland absolvieren und sich durch besondere akademische Leistungen und bemerkenswertes gesellschaftliches oder interkulturelles Engagement hervorgetan haben, ausgezeichnet werden. Die Kandidatinnen und Kandidaten sollten sich möglichst im Hauptstudium befinden oder einen Masterstudiengang absolvieren. Es können aber auch Jung-Examinierte und Promovierende benannt werden.
Der DAAD-Preis ist kein Forschungspreis und auch nicht für die Würdigung einer Promotionsarbeit vorgesehen. Der Preis kann nicht auf mehrere Studierende aufgeteilt werden und nicht von den Studierenden selbst beantragt werden.
Antragsberechtigt sind grundsätzlich Hochschulen, an denen mehr als 30 ausländische Studierende (ohne Bildungsinländer) eingeschrieben sind. Sollte Ihre Hochschule diese Zahl nur knapp unterschreiten und Sie eine/n außergewöhnlich preiswürdige/n Studierende/n identifiziert haben, wenden Sie sich bitte an das zuständige Referat 512 im DAAD (siehe Kontakt). 
Ausschlussfrist für 2012: 23.03.2012
Referatsleitung 512: Stephanie Knobloch
Frau Lilli Kunstmann, Referat 512, Tel. 0228 / 882–695 Kunstmann[at]daad.de