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Private Hochschulen haben sich in den letzten Jahren in der deutschen Hochschullandschaft etabliert. Innerhalb von nur zehn Jahren ist ihre Anzahl von 24 auf derzeit 102 angestiegen. Trotz der teils hohen Studiengebühren – circa 1.800 bis 4.700 Euro pro Semester – sind sie für immer mehr Studienanfänger eine Alternative zum Studium an einer der staatlichen Institutionen. Einige der Gründe dafür, die den guten Ruf der Privaten begründet haben: kleine Studiengruppen, starke Anbindung an die Wirtschaft, hoher Praxisbezug, starke internationale Ausrichtung, kurze Studienzeiten, gute Berufsaussichten.
Doch Vorsicht: längst nicht alle Privathochschulen erfüllen diese Erwartungen. Erwägen Sie ernsthaft ein Studium an einer Privathochschule, sollten Sie unbedingt prüfen, ob sie staatlich anerkannt ist. Denn ohne staatliche Anerkennung gelten auch die Studienabschlüsse nicht als anerkannt, was nach Studienabschluss zu großen Problemen bei der Jobsuche führen kann.
Das Profil der rund 37 kirchlichen Hochschulen in Deutschland ist weitaus breiter gefächert als die Bezeichnung "kirchlich" vermuten lässt. Neben Priestern und Theologen werden dort auch künftige Sozial-, Heil- und Religionspädagogen, Fachkräfte für das Pflege- und Gesundheitswesen und Kirchenmusiker qualifiziert. Die meisten dieser Studienangebote wird von den Fachhochschulen durchgeführt, die in Trägerschaft der evangelischen oder katholischen Kirche stehen. Die kirchliche Trägerschaft spiegelt sich zum Teil in den Zugangsbedingungen wieder. So müssen Bewerber oftmals in Auswahlgesprächen und durch Referenzen ihre kirchliche Nähe nachweisen. Das ist indes bei der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg anders. Sie steht Studierenden aller Glaubensrichtungen offen.
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Berufsakademien bieten ein Fachstudium (Schwerpunkte: Wirtschaft, Technik, Sozialwesen) in Kombination mit einer Berufsausbildung an. Die duale Ausbildung findet abwechselnd in der Akademie und einem Ausbildungsbetrieb statt. An einer Berufsakademie kann deshalb nur studieren, wer einen Ausbildungsvertrag mit einem Unternehmen abgeschlossen hat. Die so erworbenen Abschlüsse sind denen von Fachhochschulen teilweise gleich gestellt. Bisher gibt es Berufsakademien in Berlin, Brandenburg, Sachen, Thüringen, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein. In Baden-Württemberg wurde die Bezeichnung Berufsakademie abgeschafft und durch den Begriff "Duale Hochschule" ersetzt.
Wer an einer Berufsakademie bzw. an einer Dualen Hochschule studiert, erhält schon während der dreijährigen Qualifizierung eine Ausbildungsvergütung. Insgesamt ist die Ausbildung stark an den Praxisanforderungen der Betriebe orientiert; viele der Angebote integrieren Auslandspraktika. Einige Berufsakademien bilden sogar zweisprachig (deutsch-englisch) aus. Aufgrund dieses Profils zeigen viele Unternehmen großes Interesse an BA-Absolventen, darunter insbesondere Global Player mit Standorten in aller Welt.
Mehr Infos: www.studis-online.de/StudInfo/hochschule.php?type=4&bundesland=0