Uniwahlen
Werte Leserinnen und Leser dieses Blogs,
Liebe Constipendiaten,
Die Papierüberfüllung der Hörsaalwände und meines eigenen Schreibtisches zwingen mich, den dieswöchigen Beitrag den Wahlen an der Universität zu widmen. Nächsten Dienstag werden, einerseits, die jeweiligen Fakultätsfachschaften, d. h. die „Uni-Sprecher“, und andereseits die Mitglieder der Asta und Senat gewählt, welche parteiverbunden sind. Die Stände mit Waffeln, Getränken, Libellen und ähnliches sind an den mit Papier jeglicher Farben geschmückten Wänden aneinandergereiht.
Sie werden sich wundern, ganz besonders wenn Sie sich noch im deutschem Ausland befinden, was überhaupt Fachschaften und hochschulpolitische Gruppen sind und machen.
Lassen Sie uns mit der Fachschaft beginnen. Eine sogenannte Fachschaft ist eine von Studierenden gebildete Gruppe, die mit der Unterstützung der Universität die Studenten einer bestimmten Fakultät, ganz besonders die Studeinanfänger, bei verschiedenen Fragen um das Studium betreut. Weiterhin wird das Stundenplan von der Fachschaft gedruckt und ausgeteilt bzw. verkauft. So hat letztlich jede Fakultät ihre eigene Fachschaft-die Juristen, Medinziner, Theologen, usw. In der hiesigen juristischen Fakultät gibt es zwei Fachschaftgruppen: Ju§tu§ (eben Justus, wie “gerecht männlich” auf Latein)und die seit fünf Jahren in die Oposition geratene AKJ (Arbeitskreis Kritischer Juristen). Beide Gruppierungen bestehen seit ca. 30 Jahren und sind, Gott sei Dank, überparteilich und bemühen sich hauptsächlich um den Wohl der Studierenden als sich, und nicht unbedingt als Gesellschaft.
Die Gesichter der Komillitonen auf gelben (Justus) oder roten (AKJ) Papieren begrüßen am Eingang, salutieren am Ausgang und lächeln im Europa Cafe. Bessere Studienbedingungen, Transparenz der Verwaltung, und intensivere Betreuung für das juristische Studium werden von allen in mannigfaltiger Weise versprochen. Die Professoren bleiben nicht fern vom Wahlkampf, sie unterstützten die eine oder die andere Gruppe ausdrücklich.
Was das Phänomen der Hochschulpolitik angeht, ist es nicht nur eine Eigenschaft—erlauben Sie mir eine generelle Beurteilung desselben bei Seite zu lassen—der deutschen Universitäten, sondern vielmehr eine Reminizenz, eine letzte Spur der Zeiten in denen die Universitäten von den Studenten verwaltet wurden, um 1200. In Erinnerung taucht natürlich das berühmte Edikt von Barbarossa (ja, der deutsche Kaiser) Authentica Habita auf, das 1155 den Studierenden Privilegien und Selbstverwaltung erteilte. Dass seit damals die politischen Strömungen das junge Leben der Studenten bewegten lässt sich vermuten. En passant lässt sich der stärkere Beweis dafür nennen, nämlich dass die Wiege der politisch-kulturellen Bewegungen (Freiheitskriege gegen Napoleon, Romantik, …) des XIX Jhds. in den Hörsälen lag. Um Ihrem Geduldswillen, verehrter Leser, vertiefen wir uns nicht in die Thematik der deutschen Burschenschaften und ihren Beitrag zur Entstehungsgeschichte der Hochschulaktivitas in Deutschland und sagen nur, dass eben Hochschulpolitik mit großer Wahrscheinlichkeit in aller Welt ausgeübt wird.
In Freiburg treten im diesjährigen Wahlkampf nur die Hochschulgruppen beider Volksparteien an, d. h. der Ring Christlich Demokratischer Studenten (RCDS-CDU) und die Jungen Sozialisten (JuSos-SPD). In anderer Hochschulen mag das anders sein. Auf jedem Fall, lade ich Sie herzlich ein, Ihr postives Mitspracherecht auszuüben und diesen Dienstag in Ihrer Hoschschule Ihre Vetreter „im Bewußtsein Ihrer Verantwortung vor Gott und Ihren Mitstudenten“ zu wählen.
Ich heiße Ignacio Garcia Lascurain Bernstorff und studiere Jura in Freiburg seit dem letzten Wintersemester.
Enough food and drink sampling at Anuga? How about some German technology? Just outside Hall 8 of the fair, a mini Zeppelin was spotted hovering above our heads. This fascinating craft is operated by Friedrich, a 20-year-old electrical engineering undergraduate. He flies this Zepplin nine hours a day and walks about at the north entrance [...]
When we leave home and head to a foreign country to study, one of the things we miss the most is FOOD. All those delicious things that reminds us our home country!! At the Anuga, we found people from every part of the world offering their typical food so we can have them at the [...]