Nachgebohrt im Praktikum

11. February 2009 - 09:27 - 0 Comments by Max Verdugo

Gerade bin ich jetzt in einem Praktikum. Es geht um Bohrungen und Sedimente. Am Dienstag um 9 Uhr sind wir zu dem “Sächsisches Landesamt für Umwelt und Geologie” gegangen, wo wir eine Einführung bekommen haben. Das Wetter war nicht so nett, wie ich es mich gedacht hatte. Montagsabend wars ganz schön, es gab keine Wolken und man konnte sogar den Mond sehen, aber Dienstagsmorgen war es richtig kalt, windig und hat es sogar geschneit. Zum Glück hat das nicht lange gedauert.

Am Anfang hat ein Geologen-Ingeniuer uns ein bisschen von was wir da machen wurden, erzählt und danach hat er mit der Bohrung angefangen. Es gibt hier in Deutschland einige Gefahren, wenn man bohrt, wie zum Beispiel: man kann ein altes Munitionslager durchbohren, das explotieren konnte oder auch eine Gasleitung, deswegen muss man sich immer vorher informieren, um genau zu wissen, was man da theoretisch finden könnte und nichts kaputt macht.

Weil es sich um Sediment (locker) handelte, hat er eine Flachbohrung (wenige Meter nur, ungefähr 3-4) ohne Spülung gemacht. Zuerst hat er eine Bohrung durch Schläge gemacht, um einen Kern zu gewinnen. Nachher hat er da genau eine Drehbohrung gemacht, um das Loch weiter zu verbreiten (je tiefer man bohren möchte, desto breiter das Anfangsloch sein muss). Wenn das Loch genug breit war, hat er weiter mit einem Schlagmechanismus weiter gebohrt. Was er damit machen wollte, war einen Kern zu gewinnen. Obwohl es am Anfang alles gleich aussieht, wenn man schon damit ein bisschen Erfahrung hat, kann man eine Menge davon erzählen und lernen.

Am Ende hat er uns gezeit, wo die Kerne gespeichert werden. Es gab ungefähr 50.000 Meter Kerne. Das Wichtige davon ist, dass die Daten, die man davon ableiten kann, wegen neuen Techniken und Erkundungsmethoden variieren können und man kann auch so viele Informationen in eine Computer nicht speichern, deshalb müssen sie erhalten bleiben.

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