Das unabhängige Litauen

Früher habe ich gesagt, dass mir nur die Zeit des Großfürstertums Litauens an Litauen gefällt, jetzt, nach mehr als 20 Jahre Beobachtungen, kann ich behaupten, dass die schönsten Zeiten für Litauen noch in der Zukunft liegen, wenigstens im Form des Landespotenzials. Natürlich hängt es alles an Entwicklungsrichtigkeit, aber man kann sehen, das Litauen schon in mehreren Lebensbereichen vorwärts kommt. Diese positive Bewegung hat im Grunde genommen vor 20 Jahren angefangen, und zwar mit dem Unabhängigkeitsakt.
Litauen, wie wir es heutzutage kennen, war nicht immer so. Im 13. Jahrhundert widersetzten sich die Litauer erfolgreich dem Deutschen Ritterorden und galten ab 1385 als Großmacht, die sich von der Ostsee bis ans Schwarze Meer ausdehnte. Doch im 20. Jahrhundert litt Litauen an Fremdherrschaften, die dank Einheit des Volkes zweimal zur Unabhängigkeit des Landes führten.
Heutzutage sind wir offiziell Teil Europas (EU Eintritt 2004), geografisch sind wir als Zentrum Europas anerkannt; im Jahre 2009 trugen wir stolz den Titel Kulturhauptstadt Europas. Ein kleines Volk, mit etwa 3 Mio Menschen wird auch scherzhaft mit Sparta verglichen(das eigentlich nur 300 Einwohner hatte), natürlich litauische Eigenschaften betonend. Es scheint klein zu sein, aber in Wirklichkeit ist es schon das größte Land der Baltischen Staaten, die nicht nur Größe, sondern auch andere Eigenschaften hat. „Wir Litauer stehen wie Erbsen am Wege, die wie die Bauern sagen, jeder der vorbeigeht gerne pflücken und kosten möchte“ – so schilderte der litauische Staatspräsident Antanas Smetona die geopolitische Lage seines Landes in einer Rede aus dem Jahr 1934. Noch schöner wir Litauen von Dichter und Schriftsteller beschrieben, aber die echte Schönheit kann man nur aus der Nähe betrachten, die litauische Kultur, die Sprache, die Menschen – und als internationale Studierende sollten wir das machen – die Schönheit des Heimatlandes für andere vermitteln.

Heute werden wir in Göttingen unser Land kurz präsentieren, dazu sind fünf Litauer aus der Gegend angereist. Wir begehen nämlich am 11. März den Tag der Unabhängigkeit und dazu noch 20 Jahre der Wiederherstellung des Staates Litauens. Mit Litauischer Geschichte, Musik, Sprache und mit typische litauische Menschen, Bilder.
Auf Youtube gibt es ein nettes Video zu den unbekannten Seiten Litauens: Unseen Lithuania
Ein Paradox: Man fühlt sich nirgendwo mehr als Litauer als im Ausland. Hier wird man mit seinem Heimatland irgendwie direkt verbunden. Der Tag der Unabhängigkeit wird denkwürdiger, vielleicht im Prozess der Reflektion, vielleicht doch aus Angewohnheit. Das ist eigentlich komisch, weil ich bin selbst, genetisch gesehen, keine Litauerin, ich bin die dritte Generation von Ausländer, wie in Deutschland gesagt wird: mit Migrationshintergrund, trotz alledem bin ich dem Land sehr treu, vielleicht kenne ich es schon aus mehrere Sichten, um das objektiv zu bewerten. Im Ausland sieht man die Geschichte des Landes anders, aus Europäischer Perspektive, man versteht die strategische Wichtigkeit des Landes, man erkennt Litauen als uniquen Teil des Gesamtbild Europas, im großen Länderpuzzle der Welt.
Ich heiße Olga Smirnova und ich bin 23 Jahre alt. Ich komme aus Litauen, wo ich mich auch um ein DAAD-Stipendium beworben habe, um in Deutschland im Bereich Marketing und Distributionsmanagement mich vervollkommnen zu können.
Enough food and drink sampling at Anuga? How about some German technology? Just outside Hall 8 of the fair, a mini Zeppelin was spotted hovering above our heads. This fascinating craft is operated by Friedrich, a 20-year-old electrical engineering undergraduate. He flies this Zepplin nine hours a day and walks about at the north entrance [...]
When we leave home and head to a foreign country to study, one of the things we miss the most is FOOD. All those delicious things that reminds us our home country!! At the Anuga, we found people from every part of the world offering their typical food so we can have them at the [...]