Die Situation ist schon an dem Punkt angeraten, dass ich die Stunden zähle bis ich meine letzte Prüfung hinter mir habe. Und die ist morgen!
Nach der letzten Prüfung heißt es erst mal feiern und lange schlafen.
Manchmal wundert es mich, dass ich noch weiß was ich an so einem lernlosen Tag machen würde. In den letzten Wochen habe ich nur Bücher gesehen. Nun werde ich bald die Zeit haben genau das zu machen worauf ich gerade Lust habe. Ich freue mich wenn ich in die Stadt gehe und alle Leute so eine Freude ausstrahlen, weil sich alle auf die Semesterferien freuen und weil wahrscheinlich alle diesen enormen Druck von den Prüfungen hinter sich haben. Kleine Dinge nimmt man wieder wahr und schätzt sie wieder von ganz neuem. Die strahlenden Gesichter und die Lebensfreude die man bei allen erkennen kann. Langsam kann man sich dann auch schon auf den Frühling freuen.
Draußen in der Sonne auf der Wiese mit einem Picknickkorb. Mein Ideal für die kommede Zeit…die Semesterferien!
8. Februar 2010
One to go!
28. Januar 2010
Lernen, lernen, lernen
Obwohl im Moment nur noch LERNEN angesagt ist, nehme ich mir die Zeit öfter einen Winterspaziergang zu machen. Es ist eiskalt und die Wolkern hängen über der Stadt, jedoch ist die frische Luft draußen eigentlich sehr angenehm.
Ab und zu denke ich dann wieder an den Sommer, der gerade in Südafrika ist. Die Hitze, das Meer, die langen Sommertage…Aber da der Winter hier soviel kälter und soviel länger ist, freut man sich hier in Deutschland um so mehr auf den Frühling und ganz besonders auf den Sommer. Der Unterschied zwischen den Jahreszeiten ist hier viel größer, daher ist jede Jahreszeit auf seine Art sehr besonders.
Nun hoffe ich auch das sich das viele lernen lohnt, denn unter einer warmen Decke mit einer heißen Schokoladenmilch sehne ich mich.
19. Januar 2010
Basel und Mulhouse
Zwei Länder in einem Tag! Sowas kommt nicht so oft vor.Obwohl die beiden Städte ja gar nicht so weit von Freiburg sind bin ich trotzdem noch nicht dazu gekommen sie zu entdecken.Basel stand als erstes auf dem Plan.
Die Tage zuvor waren immer bewölkt und verschneit, doch an diesem Tag ließ die Sonne sich sogar für den größten Teil zeigen. Der erste Eindruck war eher skeptisch, da man von der Autobahn als erstes nur Industriegebiet sah. Jedoch war ich sehr überrascht und beeindruckt als ich dann in der Innenstadt war.Mir gefiehlen die Gebäude am meisten! Die meisten noch so alt und genau deswegen so besonders. Die Stimmung die in Basel herrschte war wunderschön. Alle Leute schienen freundlich und haben den sonnigen Tag draußen genossen. Ganz besonders hat mir ein Straßenmusikant gefallen. Mit viel Gefühl hat er spanische Melodien auf seinem Schifferklavier gespielt.
Weiterhin habe ich den bekannten Tinguely-Brunnen gesehen, jedoch vereist.
Auf dem Heimweg habe ich gemerkt das Frankreich nicht so weit weg ist und ich noch ein bisschen Zeit hatte. Ein kleiner Umweg über Mulhouse.
Eine sehr entzückende kleine Stadt, aber nicht ganz so ungefährlich. Ganz knapp bin ich einer Dachlawine entkommen.
Diese zwei Tage haben ein bisschen abgelenkt von dem vielen lernen.
11. Januar 2010
Schnee hautnah
Nun muss ich wahrlich alles zurück nehmen, was ich letztes Jahr über den “milden” Winter allen geschrieben habe
Inzwischen ist der Winter mit tiefen Temperaturen und einen dicken weißen Decke Schnee ja mehr als angekommen
Und auch wenn es in der Uni glelich wieder mit voller Wucht und intensivem Lernprogramm weiterging, muss in solchen Zeiten des ‘Eises’ auch mal ein Stündchen frei gehalten werden fürs Schlittenfahren!! Denn für jeden, der es wie ich von zu Hause und aus meiner Kindheit nicht kennt, ist es ein riesen Erlebnis das erste mal so einen weißen Hügel runter zu flitzen. Das Bremsen und Lenken vergessen (da war doch was, irgendwie mit den Füßen…:-) endet so eine Fahrt dann auch ganz oft eher IM Schneehügel statt auf ihm, und man bewundert den Schnee nicht mehr nur mit den Augen sondern wirklich ganz HAUTNAH!!
8. Dezember 2009
Was ist bloß mit dem Wetter los?
Es muss erstmal gesagt werden, dass ich mich in diesem Blogeintrag auf jeden Fall nicht beschweren möchte! (mich stört das komische “nicht-winterliche” Wetter nicht so sehr
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Anders aber einige andere in Freiburg. Die warmen Temperaturen, die es dem Regen nicht erlauben, endlich zu Schnee zu werden und die heißbegehrten Pisten mit ihrem weißen Teppich zu überziehen (das verrichtet derzeit ja meist diese “Schneepustemaschine”) bereitet so manchen Sorgen, ob der geplante Skiurlaub überhaupt noch stattfinden soll und falls ja WANN?
Ich bin neulich mal auf ein altes Foto gestoßen, dass ich zufällig ganz genau vor einem Jahr gemacht hatte und zwar von einem Schneesturm vor meinem Fenster! Das Foto, das ich heute morgen gemacht habe, sieht im Gegensatz dazu aus, als hätte ich es zu einer ganz anderen Saison gemacht.
Das Schlimmste scheint aber glaube ich zu sein, dass die Chancen auf weiße Weihnachten immer geringer werden. Die Festtage nähern sich erschreckend schnell, aber die Temepraturen liegen immer noch bei um die 10 Grad. Das Bild eines gemütlichen Heilig Abends im warmen Wohnzimmer während es draußen leise weiter vor sich hin schneit, sieht dieses Mal eher etwas nässer aus
Und das finde auch ich sehr schade, denn wenn es etwas Positives am Frieren gibt, dann doch vor allem den schönen Schnee!
30. November 2009
Zum Entspannen…
In der Zeit vor Weihnachten gibt es ja eigentlich diverse Ablenkungsmöglichkeiten, die einem erlauben, kurz mal eine Lernpause noch zu genießen!
Das erste Mal auf dem Weihnachtsmarkt: immer wierder ein schönes Erlebnis (na gut, es ist das zweite Mal, aber immerhin…;-) Der Glühwein löst festliche Erinnerungen aus, die Schupfnudeln und Bratwürste riecht man über den ganzen Rathausplatz und nie sonst im Jahr schmeckt ein heißer Crepe so süß und lecker wie beim ersten Besuch auf dem Weihnachtsmarkt!
In jedem Laden wird man gezwungen sich seine Zeit zu nehmen und sich die ganzen Dekorationen und alles, was ihnen sonst noch so zur Stimmungsgestaltung einfällt, zu bewundern. Obwohl es mir oft ein bisschen viel ist und es alles auch schon etwas früh im Jahr beginnt, kann man sich trotzdem nicht sattsehen an den weihnachtlichen Farben.
Und um einen schönen Abend dann noch zu krönen, passt dann noch ein schöner Kinofilm super rein, wenn man sich nach längrem Außenaufenthalt auf einen warmen Kinosaal freun kann (auch wenn es ja jetzt noch nicht soooo kalt ist ![]()
Es macht natürlich alles die Arbeit nicht weniger, denn die wartet beim nach Hause kommen leider immer noch auf dem Schreibtisch, aber immerhin hat man dann neue Kraft geschöpft fürs nächste Testat!
24. November 2009
1 down, 4 to go!
Da ich zur Zeit leider nicht viel mehr als Anatomie “erlebe” (ab un zu natürlich auch ein bisschen Biochemie und Physiologie), werde ich auch gezwungenermaßen diese Woche darüber schreiben müssen ![]()
Der vergangene Mittwoch war der erste richtig wichtige Termin für die meisten in diesem Semester, da an dem Tag das erste von fünf Anatomie-Testaten stattfand. Es ist immer wieder interessant zu beobachten, wie sich das eigene Leben und das der Kommilitonen langsam aber sicher nur noch um das eine Thema (in dem Fall war es die Rumpfwand und alles was dazu gehört;-) dreht und die Gespräche immer mehr nur noch aus Diskussionen um irgendwelche Unklarheiten des Lymphabflusses der Mamma oder Ähnlichem betsehen.
An dem Punkt angelangt, wird einem immer wieder bewusst, dass es unheimlich wichtig und schön sein kann, seinen Bekanntenkreis soweit zu erweitern, dass sich darunter auch Freunde anderer Studiengänge befinden. Es ist dann immer richtig erfrischend, sich über andere Dinge unterhalten zu können und mit zu bekommen, was sonst noch so in der eigenen Stadt passiert, mit welchen Schwierigkeiten Studenten anderer Studiengänge kämpfen müssen und sich somit einfach kurzzeitig ein bisschen von dem zu entfernen, mit dem man ohnehin den restlichen Tag und Abend verbringen wird
9. November 2009
Herbst Gedicht
Für mich ist der Herbst immer wieder schön und immer wieder neu, da wir in Südafrika keinen Herbst wie in Deutschland haben. Nicht nur mich auch andere Menschen vor mir hat der Herbst begeistert. Darum will ich euch heute einmal ein Gedicht von Hölderlin mit auf den Weg geben und euch einen schönen und kreativen Herbst wünschen.
Der Herbst
Das Glänzen der Natur ist höheres Erscheinen,
Wo sich der Tag mit vielen Freuden endet,
Es ist das Jahr, das sich mit Pracht vollendet,
Wo Früchte sich mit frohem Glanz vereinen.
Das Erdenrund ist so geschmückt, und selten lärmet
Der Schall durchs offne Feld, die Sonne wärmet
Den Tag des Herbstes mild, die Felder stehen
Als eine Aussicht weit, die Lüfte wehen.
Die Zweig’ und Äste durch mit frohem Rauschen,
Wenn schon mit Leere sich die Felder dann vertauschen,
Der ganze Sinn des hellen Bildes lebet
Als wie ein Bild, das goldne Pracht umschwebet.
Friedrich Hölderlin (1770 – 1843)
2. November 2009
Umzug geschafft!!
Es war am Freitag endlich soweit, dass der Umzug starten konnte. Die vorher organisierten Helfer-Truppen waren startbereit, die Möbel schon am Vorabend auseinander gebaut und der Minitransporter stand schon vor der Tür.
Ich hatte unheimlich Glück, dass so viele meiner Freunde sich netterweise bereit erklärt hatten, mir zu helfen. Nur so konnte dann alles sehr schnell gehen (was wegen der Lage der alten Wohnug direkt an einer großen Straße mit noch größerer Baustelle nicht schlecht war
Aber auch beim Wiederaufbauen der Möbel war es sehr hilfreich die Ikea-Möbel geübten Hände mit dabei zu haben ( Schrank und Bett standen innerhalb einer Stunde).
Und jetzt, nach so einem langen und arbeitsintensiven Wochennede, mit viel Auspacken, schleppen und suchen lebt es sich richtig gut in der einigermaßen aufgeräumten und eingerichteten Wohnung!!! Es hat sich also richtig gelohnt, sich jedes Mal wieder die drei Stockwerke hochzuquählen mit irgendeinem Möbelstück unterm Arm.
27. Oktober 2009
Umzugsstress!
Jetzt sind es nur noch etwa 4 Tage und dann kommt der große Umzug in eine neue Wohnung bzw. ein neues Zimmer!!
Obwohl es natürlich alles sehr spannend ist und ich mich riesig auf die Wohnung freue, ist so ein Umzug mit viel mehr Oraganisation und Stress verbunden, als ich es mir ursprünglich vorgestellt hatte. (Ich bin noch nie so richtig umgezogen…in Deutschland war es letztes Jahr nur ein “Einzug”, jetzt geht es von einer Wohnung in die nächste und alles muss erst ab- und dann wieder aufgebaut werden! ![]()
Zunächstmal fehlt ja schon das Auto. Und zu Fuß Bett, Schrank, Regal etc zu transportieren, finde ich auch nicht die beste Lösung, also muss erstmal jemand mit einem großen Auto gefunden werden.
Und dann braucht man natürlich auch Helfer (denn alleine Abbauen und wieder Aufbauen schaff ich schon sowieso nicht mit meinen super “Handyman”-Skills!)
Zwischendurch gibt es dann immer wieder mal hier und da ein Testat oder etwas anderes in der Uni, das selbstverständlich auch Aufmerksamkeit verlangt und zuletzt sollte man vielleicht doch nochmal die neuen Maße der Wohnnung haben, um überhaupt zu wissen was rein passt und was nicht.
Letztendlich weiß ich noch nicht wie es ausgehen wird (die besagten Maße brauch ich nämlich noch
aber ich habe ja immerhin noch 4 Tage Zeit!!
Ach ja, ich hoffe, den Erstis hat die erste Semesterwoche gut gefallen! Viel Glück!
