19. Februar 2010

Wohnungs- und Kindergartensuche

Geschrieben von Nashwa Abou Seada um 14:00
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Fangen wir mit der Ankunft an. Als allererstes war es sehr hilfreich dass ich mich an dass Internationale Zentrum gewendet habe. Dort findet ihr eine nette Person, die für alle DAAD Stipendiaten zuständig ist. Was auch sehr schön vom DAAD war, dass es eine zuständige Person in der Unistadt gibt. Im IZ Zentrum wie es auch hier gennant wird bekommt man ein kleines Heft indem alle nötigen Informatioen geschrieben sind. Wie z.b Eröffnung eines Bankkonto, Anmeldung an der Ausländeberhörde etc. Und natürlich der Zulassungsbescheid der einem zugeschickt worden ist und echt sehr viel Zeit spart. Mit diesem Zulassungsbescheid geht man an das Ausländerseketariat und macht die Immatrikulation an der Uni. Der wichtigste Schritt ist die Auslandbehöerde.

Dort musste ich ein Termin ausmachen bevor ich hingehe. Der Termin wird aufgrund des Nachnamens gemacht, für jeden Buchstaben gibt es ein bestimmtes Team. Dort wurde eine Menge Papiere verlangt wie Anmeldung, Mietvertrag, Krankenversicherung und die Finanzierung. Es gibt an vielen Unis auch Tutoren, die dabei helfen können, falls man sich rechtzeitig früh anmeldet. Ich hatte leider keine Chance einen Tutor zu finden.

Meine Erfahrungen waren soweit sehr gut eigentlich. Da ich aber schon Deustch kann, durfte ich schon meine Familie mitbringen. Da ich noch kleine Zwillinge habe (Einen Jungen und ein Mädchen), die erst zweieinhalb Jahre alt sind, musste ich natürlich nach einer passenden Wohung suchen, was das grösste Problem bisher für mich war. Als Kind hab ich zwar in Stuttgart gelebt und war sogar sehr zufrieden, aber wusste nicht wie schwer es ist, hier als Erwachsene mit einer Familie zu leben. Die Wohnungsuche in Stuttgart mit Kind ist schon wenn man sagen darf etwas unmögliches. Ich hab drei bis vier Monate gebraucht. Ich war im Sommer auf meine eigenen Kosten hier mit der Hoffnung alles zu regeln bevor mein Stipendium beginnt. Aber leider habe ich es nicht geschafft. Mein Tipp für ledige Leute: Im Studentwerk nach einer Wohung zu suchen, das ist dass billigste hier.

Obwohl ich beim Studentenwerk auch kein Glück hatte. Dort wurde mir gesagt, dass ich hier promoviere und deshalb kein Student bin und aufgrund dessen keinen Anspruch habe mich für eine Wohnung zu bewerben. Ein netter Mann hat mir aber empfohlen, mich doch zu bewerben, aber schriftlich und per Post zu schicken. Vielleicht würden sie das verstehen und tatsächlich meine Bewerbung wurde angenommen. Deshalb nehmt nicht immer alles so hin, wie es euch gesagt wird, sondern fragt immer nochmal nach oder lest weiter.

Aber meine Erfahrungen bei der Wohnungssuche waren sehr schlecht. Ich habe nur eine gefunden. Kinder scheinen in den meisten deutschen Mehrfamilienhäusern nicht willkommen. Meine Tipps für euch: Erstens an das Studentenwerk wende und  zweitens im Internet zu suchen. Folgende Websites waren mir bei der Suche sehr behilflich:  Studentenwg.de, Wohnungsgesuche.de und wohnen.de. Wovon ich abraten muss, sind die Makler natürlich.

Denjenigen, die mit Kindern hier sind, rate ich,  sie so schnell wie möglich in allen Kindergarten anzumelden da es sehr schwer ist, hier ein Platz in einem Kindergarten zu finden. Ihr könnt auch im Studentenwerk nachfragen, dort können sie euch auch helfen, einen Platz zu finden. So dass reicht mal fürs Erste. Nächste Woche erzähl ich euch weiter wie es mir ergangen ist.

5. Februar 2010

Von Kairo nach Stuttgart

Geschrieben von Nashwa Abou Seada um 14:27
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Hallo ihr alle ich wollte schon seit einer langen Zeit euch etwas schreiben war aber in der letzten Zeit sehr krank und konnte kaum etwas unternehmen. Nun kann es endlich anfangen mit meinen Erzählungen ich habe sehr vieles zu erzählen daher möchte ich zuerst mal über mich etwas schreiben.

Ich heiße Nashwa Abou Seada, arbeite als Oberassistentin an  der Germanistik Abteilung in Ägypten und promoviere nun, dank DAAD, an der Universitaet Stuttgart an dem Institut fuer neuere Literaturwissenschaft II. Ich bin 29 Jahre alt. Für Deutschland und für die deutsche Sprache interessiere ich mich schon lange, bevor ich überhaupt an der Uni studierte, da ich mit meinen Eltern schon seit meinem ersten Lebensjahr in Stuttgart für acht Jahre lebte. Nach unserer Rückkehr nach Kairo habe ich die Deutsche Evangelische Oberschule in  Kairo besucht und das Ägyptische Abitur sowie das Deutsche Sprachdiplom erhalten. Aus diesen Gründen betrachte ich Deutschland auch als meine zweite Heimat, da ich schon seit meinem ersten Lebensjahr zwischen diesen beiden unterschiedlichen aber wunderschönen Kulturen lebte.

Durch dieses Stipendium möchte ich mich auch noch einmal, aber dieses Mal als Erwachsene sowohl mit der Deutschen Kultur als auch mit den Deutschen bekannt machen, wie sie leben, arbeiten, wie sie uns sehen und inwieweit diese Vorstellungen richtig sind. Mir ist auch wichtig, Deutschland selbst aus meiner eigenen Erfahrung als Erwachsene dieses Mal und nicht mehr als Kind kennen zu lernen. Ich habe auch zwei kleine Kinder. Es sind Zwillinge.  Ein Mädchen und ein Junge mit denen ich meine Freizeit verbringe. Ich bin nun seit Oktober hier in Stuttgart und habe natürlich viele neue Erfahrungen gesammelt. Einige waren gute Erfahrungen und einige waren auch richtig schlecht. Das wird mein Thema für die nächste Woche sein, da kann ich euch auch besser schreiben, denn ich werde dann komplett erholt seien. Bis dann! Viele Grüße!
Eure
Nashwa

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