11. März 2009

Ski fahren in Oberwiesenthal

Geschrieben von Max Verdugo um 09:22
Kommentare (4)

Gestern bin ich wieder mal Ski gefahren (endlich!). Um 6:35 Uhr habe ich die Auge geöffnet und fünf Minuten später bin ich wirklich aufgewacht. Glücklicherweisse hab ich das wie “instinktiv” gemacht, denn ich habe den Wecker gar nicht gehört. In den Ferien bin ich gewöhnt mindestens bis zum 11 Uhr zu schlafen, deshalb, als ich aufgewacht bin, dachte ich, dass es zu spät wäre, weil alles so hell aus sah. Zum Glück war es nicht so.

Vorgesternd Abend hatte ich was zum Essen (drei hartgekochte Eier, Schwarzbrot und Salami) und zum Trinken (Vanille-Kokosnus-Schwarzertee mit Honig, ich empfehle das) vorbereiten, weil ich mit dem Bauch leer nicht Sport treiben kann he-he. Um Viertel nach 7 hatten wir uns getroffen und sind abgefahren. Um 9 Uhr sind wir in Oberwiesenthal im Erzgebirge angekommen. Der Ort liegt ganz genau an der Grenze zwischen Deutschland und Tschechein. Noch eine merkwürdige Angabe, mit 914 m hoch ist die höchstgelegene Stadt Deutschlands (aus Wiki).

Einige Tage vorher war ich ein bisschen skeptisch, da ich dachte, dass es dort kaum geschneit hätte, aber als wir da angekommen sind, oder besser gesagt, als wir auf dem Weg waren, hat es zu schneien angefangen und als wir da waren, haben wir an den Dächern von den Häusern gemerkt, dass es einigen Wochen früher ungefähr ein Meter geschneit hat. Weil ich keine Ausrüstung außer Handschuhen und Brillen hatte, habe ich Ski, Stöcke und Skyschuhe nur für 15 € gekreigt. Plus die 20 € ( oder 19 € mit Studentenausweis) von dem Ticket, 34 € insgesamt. Das fand ich relativ günstig im Vergelich zu Chile.

Was mir aber nicht gut gefallen hat, war, dass man die Tickets mit einem komischen elastischen Band festbinden musste. Ein Freund ist einmal gefallen und das elastische Band hat sich geschnitten. Nachher ist er Berg hoch hinaufgelaufen, aber hat es leider nicht gefunden und musste ein neues Ticket für drei Stunde für 13 € kaufen…Pech… Was ich noch nicht so toll fand, war, dass es den ganzen Tag ununterbrochen geschneit hat. Das war eigentlich nicht so schlim, aber es war manchmal sehr windig, und wenn es so ist, ist es ganz unangenehm, weil die Sichtbarkeit sehr schlecht ist (das ist manchmal sehr gefährlich), es ist sehr kalt und es tut weh, wenn der Schnee ins Gesicht kommt. Zum Glück hatte ich eine Schutzmaske dabei. Trotzdem war es eine ganz schöne Erfahrung, obwohl ich noch Muskelkater habe haha.

4. März 2009

Fast Ferien

Geschrieben von Max Verdugo um 10:07
Kommentare (0)

Endlich hab ich Ferien!!! Eigentlich nicht…buhh. Übernächste Woche werde ich Chemie schreiben und hab keinen Bock darauf! Es ist ganz doof, jede 2 Wochen ungefähr muss ich eine Klausur schreiben und man kann nicht rigtig ausruhen oder irgendwohin fahren, denn wenn man so was macht, oder zumindest ich, kirege ich Gewissenbisse….Aber, man kann immer eine Ausnahme machen he he he,..deshalb werde ich inszwischen mit einigen Freunden für zwei Tage oder so was skifahren gehen. Hoffentlich werden wir noch ein bisschen Schnee haben. Letzte Woche war es ganz merkwurdig; es hat ziemlich viel geschneit, aber abens hat es geregnet, deshalb gibt es kaum Schnee in Freiberg…schade nicht wahr?

25. Februar 2009

Angst vor der Physikprüfung

Geschrieben von Max Verdugo um 15:07
Kommentare (0)

uyuyuy!! Jetzt geht es um Physik! Morgen um 8 Uhr werde ich die Klausur schreiben und hab schon Bauchschmerzen. Habe schon eine Menge mit einen Freund gelernt und geübt aber bin mir nicht sicher ob es genug ist oder ob was ich gelernt habe, richtig für diese Prüfung ist. Fast eine Woche, jeden Tag, haben wir Aufgaben gemacht (mindestens 3 Stunden), um die Ergebnisse zu vergleichen, und um zu sehen, welche Wege wir damit benutzt haben. So können wir merken, was wir schneller und/oder besser machen können. Ich glaube, dass für Physik und Mathe man nur viel üben muss. Man kann alles theoretisch lernen, aber wenn man das nicht richtig anwenden kann, ist sinnlos. Hoffe nur, dass es funktioniert haha.

18. Februar 2009

Steinen auf den Kern gefühlt

Geschrieben von Max Verdugo um 09:40
Kommentare (0)

Obwohl die Vorlesungen schon vorbei sind, müssen wir wegen eines Praktikums doch weiter zur Uni gehen und es wird langsam immer langweiler und anstrengender. Am Montag haben wir einen Kern analysiert, da haben wir die verschiedene Teile beobachtet, die Minerale und Gesteine bestimmen und nachher etwas über die Enstehung, oder Diagenese (wie sich die Sedimente verfestigen) abgeleitet, oder das zum mindestens versucht. Als letztes haben wir auf einem Blatt den Kern gezeichnet und die Bemerkungen geschrieben. Das hat ewig lange gedauert. Das Schlimste war, dass da keine Stühle gibt und man muss von 8:00 Uhr morgens bis 16:00 uhr stehen bleiben, ganz anstrengend. Am Ende hat man die Füße kaputt und ist total müde. Zum Glück haben wir am Donnerstag eine Pause, obwohl es am Freitag weiter geht.

11. Februar 2009

Nachgebohrt im Praktikum

Geschrieben von Max Verdugo um 09:27
Kommentare (0)

Gerade bin ich jetzt in einem Praktikum. Es geht um Bohrungen und Sedimente. Am Dienstag um 9 Uhr sind wir zu dem “Sächsisches Landesamt für Umwelt und Geologie” gegangen, wo wir eine Einführung bekommen haben. Das Wetter war nicht so nett, wie ich es mich gedacht hatte. Montagsabend wars ganz schön, es gab keine Wolken und man konnte sogar den Mond sehen, aber Dienstagsmorgen war es richtig kalt, windig und hat es sogar geschneit. Zum Glück hat das nicht lange gedauert.

Am Anfang hat ein Geologen-Ingeniuer uns ein bisschen von was wir da machen wurden, erzählt und danach hat er mit der Bohrung angefangen. Es gibt hier in Deutschland einige Gefahren, wenn man bohrt, wie zum Beispiel: man kann ein altes Munitionslager durchbohren, das explotieren konnte oder auch eine Gasleitung, deswegen muss man sich immer vorher informieren, um genau zu wissen, was man da theoretisch finden könnte und nichts kaputt macht.

Weil es sich um Sediment (locker) handelte, hat er eine Flachbohrung (wenige Meter nur, ungefähr 3-4) ohne Spülung gemacht. Zuerst hat er eine Bohrung durch Schläge gemacht, um einen Kern zu gewinnen. Nachher hat er da genau eine Drehbohrung gemacht, um das Loch weiter zu verbreiten (je tiefer man bohren möchte, desto breiter das Anfangsloch sein muss). Wenn das Loch genug breit war, hat er weiter mit einem Schlagmechanismus weiter gebohrt. Was er damit machen wollte, war einen Kern zu gewinnen. Obwohl es am Anfang alles gleich aussieht, wenn man schon damit ein bisschen Erfahrung hat, kann man eine Menge davon erzählen und lernen.

Am Ende hat er uns gezeit, wo die Kerne gespeichert werden. Es gab ungefähr 50.000 Meter Kerne. Das Wichtige davon ist, dass die Daten, die man davon ableiten kann, wegen neuen Techniken und Erkundungsmethoden variieren können und man kann auch so viele Informationen in eine Computer nicht speichern, deshalb müssen sie erhalten bleiben.

4. Februar 2009

Gitarre spielen gegen Lernstress

Geschrieben von Max Verdugo um 09:25
Kommentare (1)

Manchmal merke ich, dass ich beim Lernen alles, was ich gelesen habe, gar nicht verstanden habe oder das es nicht in meinem Kopf geblieben ist… Wenn so was geschieht, sag ich zu mir: “So gehts nicht weiter, jetzt mache ich ne Pause”. Und bis jetzt funktioniert es ziemlich gut. Da nehme ich meine Gitarre und fange an zu spielen. Es macht Spass und hilft mir mich ein bisschen abzulenken, um nachher wieder fit zu sein und weiter gut lernen zu können. Da versuche ich eine Melodie zu spielen, die ich gehört habe oder mache ich etwas selbst. Nach 15 oder 20 Minuten lerne ich weiter. Ich bin der Meinung, dass wenn man keine Pause zwischen dem Lernen macht, das nicht gesund ist.

28. Januar 2009

Zwischen Bücher lernen

Geschrieben von Max Verdugo um 09:16
Kommentare (0)

Die ersten Klausuren kommen schon und wer sich nicht genug dafür vorbereitet hat, hat ein “kleines” Problem. Deswegen muss man sich früher darum kümmern, um genug Zeit zu haben, um alles zu vorbereiten und üben.

Was ich mit der Erfahrung davon gelernt habe, ist das, beim Lernen muss ich entweder in der Biblothek von der Uni sein oder in der Biblothek von der Uni… Leider schaffe ich es nicht zu Hause: es ist einfach zu bequem oder habe das Computer vor mir und kann ich mich wirklich nicht gut konzentrieren: es gibt viel zu viele Ablenkungen, mit dem Chat, Facebook oder so was… Da in der Biblothek ist es ganz ruhig, man hat tausende von Bücher, die man für das Lernen und Üben benutzen kann und es ist nicht soooo bequem.

Fast immer, als ich zu Hause gelernt habe, habe ich das auf dem Bett gelegt und da gelesen. Langsamer wird man immer müder, die Augen schließen sich (obwohl man das nicht wirklich möchte) und man schläft ein UND wenn man das gemerkt hat, ist es schon zu spät haha. Deswegen immer nach den Vorlesungen gehe ich in die Biblothek, um die Zeit gut zu verwenden.

21. Januar 2009

Die erste Klausur naht

Geschrieben von Max Verdugo um 10:05
Kommentare (3)

Am 12. Februar ist meine erste KLAUSUR…uhy! Obwohl es nicht so weit ist, habe ich noch nicht das Gefühl, dass ich genug, oder dass ich alles was ich eigentlich wissen muss, weiss oder dass ich alle die Begriffe und Konzepte beherrsche. Hab schon Albträume damit haha.

Das Schlimmste ist, dass wir zuerst ein Testat bestehen müssen, denn sonst können wir die Klausur einfach nicht schreiben, aber leider ist das eigentlich nicht zu einfach…

Es müssen 2 Gesteine bestimmt werden können, das heisst, dass wir von der Genese, den Mineralen, dem Gefüge und der Textur sprechen können und was wir davon ableiten können. Von den ungefähr 4400 Mineralen, die bis heute den Menschen bekannt sind, sind nur wenige davon die “Gesteinbildende Minerale “, wie zum Beispiel: Quarz, Feldspat oder Glimmer. Glücklicherweise sind diese Minerale die “Einzigen” die wir dafür brauchen werden. Was noch besser ist, die Klausur muss während einen 5 Tag-Praktikum geschrieben werden. Wünsche ich mir schon viel Glück! haha

14. Januar 2009

Auf Kurzurlaub in der Heimat

Geschrieben von Max Verdugo um 09:05
Kommentare (2)

In den Weihnachtsferien bin ich auch gereist und bin nach Chile geflogen. Da bin ich ein bisschen naiv gewessen, eigentlich wollte ich da auch noch lernen und üben, aber das habe ich nur auf dem Flug geschafft und leider habe ich auch schöne breite Bücher mitgebracht…nah ja haha.

In Chile war es zum Glück ganz nett warm…manchmal, als ich da war, gab es sogar bis 30 °C und nicht die -30 °C, die ich hier in Freiberg wegen des Winters fühle…. Sich wieder mit den Freunden und der Familie zu treffen, ist auch etwas schönes und das habe ich natürlich gemacht. Habe ziemlich gut gegessen (ich habe nicht gesagt, dass das Essen von der Mensa schlecht ist, aber die Mensa ist auch kein Restaurant) und viel gefeiert. Leider bin ich da nur für knapp 5 Tage geblieben: -Hi!; – Ja ich lebe noch; -…muss leider gehen chao! haha.

Da haben meine Freunde und meine Familie gefragt, wie es mir bis jetzt gegangen ist, wie ich Deutschland zum Leben gefunden habe, was ich hier mache, alles…Es war auch schön ihnen davon zu erzählen, aber wenn man das wie 1000 mal wiederholen muss, wird langsam irgendwie langweilig hahaha, aber es macht trotzdem Spass.

7. Januar 2009

Silvester am Brandenburger Tor

Geschrieben von Max Verdugo um 09:31
Kommentare (0)

Weil es so schön war…

Silvester war geil! 2 Tage vor Neujahr habe ich mich mit einigen Freunden und Stipendiaten in Berlin getroffen, um zusammen zu feiern. Es hat sich gelohnt! Am 31. haben wir alle bis spät geschlafen und danach sind wir zu einem Fussballplatz gegangen.

Es war so kalt, dass am Anfang, auf dem Fussballplatz, eine dünne Eisschicht lag. Nach 20 Minuten, zwischen Laufen und Rutschen, ist weggeschmolzen. Da haben wir vielleicht 90 Minuten gespielt und es hat wirklich Spass gemacht. Als wir schon müde waren, haben wir noch eine Bierpause gemacht, um uns zu erholen und danach sind wir nach Hause gegangen. Um 16 Uhr haben wir uns alle für das Abendessen vorbereitet. Da haben wir “Papuchas” aus El Salvador und “Sopaipillas” mit “Pebre” aus Chile gekocht. Obwohl die beide Gerichte ähnlich sind, schmecken jedes ganz anders.

Nach dem Abendessen sind wir zum Brandenburger Tor galaufen. Es war unglaublich voll. Es wurde gesagt, dass dahin mindestens eine Million Menschen gegangen sind. Es war auch echt kompliziert durch zu gehen, man musste nur geduldig sein, glücklicherweise konnte ich noch einigen Freunden von der Uni treffen und auch eine Menge Latinoamerikaner. Nach den 10, 9, 8… 3, 2, 1 und der Umarmung hat das Feuerwerkspektakel angefangen… nach meiner Meinung, war es ein bisschen kurz oder vielleicht zu schnell, aber trotzdem schön. Nachher sind wir zurück nach Hause gegangen und da haben wir weiter bis 6 Uhr gefeiert und dann noch bis 18 Uhr geschlafen (oder zumindest ich haha).