Gestern bin ich wieder mal Ski gefahren (endlich!). Um 6:35 Uhr habe ich die Auge geöffnet und fünf Minuten später bin ich wirklich aufgewacht. Glücklicherweisse hab ich das wie “instinktiv” gemacht, denn ich habe den Wecker gar nicht gehört. In den Ferien bin ich gewöhnt mindestens bis zum 11 Uhr zu schlafen, deshalb, als ich aufgewacht bin, dachte ich, dass es zu spät wäre, weil alles so hell aus sah. Zum Glück war es nicht so.
Vorgesternd Abend hatte ich was zum Essen (drei hartgekochte Eier, Schwarzbrot und Salami) und zum Trinken (Vanille-Kokosnus-Schwarzertee mit Honig, ich empfehle das) vorbereiten, weil ich mit dem Bauch leer nicht Sport treiben kann he-he. Um Viertel nach 7 hatten wir uns getroffen und sind abgefahren. Um 9 Uhr sind wir in Oberwiesenthal im
Erzgebirge angekommen. Der Ort liegt ganz genau an der Grenze zwischen Deutschland und Tschechein. Noch eine merkwürdige Angabe, mit 914 m hoch ist die höchstgelegene Stadt Deutschlands (aus Wiki).
Einige Tage vorher war ich ein bisschen skeptisch, da ich dachte, dass es dort kaum geschneit hätte, aber als wir da angekommen sind, oder besser gesagt, als wir auf dem Weg waren, hat es zu schneien angefangen und als wir da waren, haben wir an den Dächern von den Häusern gemerkt, dass es einigen Wochen früher ungefähr ein Meter geschneit hat. Weil ich keine Ausrüstung außer Handschuhen und Brillen hatte, habe ich Ski, Stöcke und Skyschuhe nur für 15 € gekreigt. Plus
die 20 € ( oder 19 € mit Studentenausweis) von dem Ticket, 34 € insgesamt. Das fand ich relativ günstig im Vergelich zu Chile.
Was mir aber nicht gut gefallen hat, war, dass man die Tickets mit einem komischen elastischen Band festbinden musste. Ein Freund ist einmal gefallen und das elastische Band hat sich geschnitten. Nachher ist er Berg hoch hinaufgelaufen, aber hat es leider nicht gefunden und musste ein neues Ticket für drei Stunde für 13 € kaufen…Pech… Was ich noch nicht so toll fand, war, dass es den ganzen Tag ununterbrochen geschneit hat. Das war eigentlich nicht so schlim, aber es war manchmal sehr windig, und wenn es so ist, ist es ganz unangenehm, weil die Sichtbarkeit sehr schlecht ist (das ist manchmal sehr gefährlich), es ist sehr kalt und es tut weh, wenn der Schnee ins Gesicht kommt. Zum Glück hatte ich eine Schutzmaske dabei. Trotzdem war es eine ganz schöne Erfahrung, obwohl ich noch Muskelkater habe haha.









Ich heiße Max Verdugo und bin 19 Jahre alt und werde an der TU Bergakademie von Freiberg Geologie und Mineralogie studieren.