Hallo,
gestern um 23.10 ist das Flugzeug auf Antananarivo gelandet. Ich bin von Marburg etwa 20 Stunden gereist. Einerseits war die Reise persönlich erschöpfend. Andererseits habe ich beim Flug Paris – Antananarivo zwischen zwei manchmal unangenehmen Personen gesessen. Beim Essen pupsten sie mehrmals einen schlechten lang verbleibenden Geruch. Und im Flughafen von Antananarivo haben sie nicht ihren Platz behalten, sondern sie sind vor anderen einfach vorbeigegangen. Personen wurden deswegen wütend, aber das war ihnen ganz egal. Diese unangenehmen Passagiere waren weder Deutsche noch insbesondere Madagassen. Ich mag es nicht, wenn jemand die schon eingesessene Ordnung nicht respektiert. Aber als ich gesehen habe, dass Ausländer sich das Recht geben, die Ordnung eines anderen Landes nicht respektieren zu dürfen, verblieb ich einfach wie versteinert. So wirtschaftlich stark sein Land sein kann, sollte man sich nicht so verhalten meiner Meinung nach. Ansonsten läuft der Anfang meines Aufenthaltes sehr gut. Wie schön, meine Familie und Freunde wieder zu treffen.
Viele Grüsse,
Hery
4. März 2010
Flug mit Hindernissen
24. Februar 2010
Freizeit mit Freunden
Hallo,
am letzten Dienstag habe ich einen schönen Abend mit meinen Kollegen verbracht. Wir haben zusammen in einem thailändischen Restaurant gegessen. Ich habe nicht nur gut gegessen, sondern auch war es eine gute Gelegenheit für mich, mit meinen Kollegen zu reden und besonders zu lachen. Danach sind wir ins Kino gegangen, um Sherlock Holmes zuzuschauen. Der Film hat mir gefallen. Das war persönlich kein totlachender Film. Allerdings gar kein langweiliger Film auch. Es war mir eher lustig, wie intelligent Sherlock Holmes die Verbrechen löst. Nach dem Kino sind wir heimgegangen. Ich zumindest mit Zufriedenheit. Die anderen auch vermute ich.
Viele Grüße,
Hery
11. Februar 2010
Günstige Flugtickets
Hallo,
ich habe die Zustimmung vom DAAD bekommen. Im März werde ich für 2 Woche nach Madagaskar fliegen. Jetzt muss ich meine Reise gut vorbereiten u.a. das Flugticket richtig kaufen. Mein Flug von Paris nach Antananarivo fliegt um 10.45 ab. Ich muss deshalb einen günstigen früheren Flug von Frankfurt nach Paris herausfinden. Leider gibt es keinen dafür geeigneten Flug von Lufthansa. Ich muss mit Air France reisen. Die Preise wechseln schnell. Wenn ich heute die Preise gucke und 80€ lese, wird es nach 3 Tagen schon 50€ teurer. Ich wollte dann sofort das Ticket im Internet kaufen, um nicht noch mehr zu bezahlen. Leider im Internet kann ich nur ein Flugticket bei Air France mit einer Kreditkarte kaufen. Ich habe dann entschieden, nach Air France Frankfurt zu fahren und vor Ort das Flugticket kaufen. Nochmal leider kann man diesmal ein Flugticket lediglich im Terminal 2 von Frankfurt Flughafen. Als ich am Flughafen angekommen bin, hat die Angestellte von Air France mir Bescheid gegeben, dass wenn ich ein Flugticket im Flughafen kaufe, kostet das Flugticket 25€ mehr. Ehrlich gesagt wollte ich Geld sparen. Ach so obwohl mein Geld schon auf dem Zahltisch war, habe ich es zurückgenommen und wollte mein Flugticket noch anders kaufen. Zum Glück ist mein Professor nett. Ich konnte schließlich mein Flugticket mit seiner Kreditkarte im Internet kaufen und das Geld habe ich ihm bar gegeben.
Viele Grüße,
Hery
3. Februar 2010
Winter in Marburg




Hallo!
Es schneit weiter in Marburg. Das ist das erste Mal, dass ich so viel Schnee sehe. Schade, dass es fast keine Weihnachtsgirlande mehr in den Straßen gibt. So viel Schnee würde persönlich die Weihnachtszeit verschönern. Den Schnee finde ich auf jeden Fall trotzdem sehr schön. Deshalb fotografiere ich im Moment Marburg gerne. Ich hoffe, die Bilder werden euch gefallen.
Hery
27. Januar 2010
Einleben in Deutschland
Hallo,
jeden Tag lebe ich mich in Deutschland immer besser ein.
Am Anfang fühlte ich mich ein bisschen verloren. Ich stellte mir sogar die Frage, ob es sich für mich lohnt, in Deutschland zu studieren. Einerseits musste ich ein anderes Land kennen lernen. Am zweiten Abend in Marburg konnte ich nicht mehr den Weg zu meiner damaligen WG finden. Andererseits musste ich besonders ein anderes Kultur kennen lernen. Hier in Deutschland ist es relativ üblich in einer WG zu wohnen. Und in Madagaskar wohnte ich bei meiner Familie. Ich meine, ich hatte wirklich keine Ahnung, wie es in einer WG läuft. Ich fühlte mich auch unwohl mit meinen Kollegen. Beim Mittagessen wollte ich schnellstmöglich den Tisch verlassen.
Jetzt ist es ganz anders. Obwohl ich kein Deutscher bin, fühle ich mich ehrlich nicht so fremd in Marburg. Es ist mir schwierig sich vorzustellen, dass ich mich in Marburg sogar zu Fuß nicht zurecht finde. Ich rede öfter mit meinen Kollegen. Neulich habe ich sie in der Kneipe verlassen, nicht mehr weil ich mich langweilte, sondern weil es zu spät war. Stimmt, dass man immer noch spüren kann, dass unsere Kulturen unterschiedlich sind. Es gibt zum Beispiel Witze, die ich total komisch finde, aber die die Kollegen gar nicht lustig finden. Aber trotz dessen läuft alles wirklich gut jetzt. Die Marburger kennen mich immer mehr, würde ich sagen. Leute von der Kirche begrüßen mich sogar nach dem Gottesdienst, ohne vorher mich gesprochen zu haben.
Schöne Grüße,
Hery
13. Januar 2010
Sightseeing in Marburg

Hallo,
etwas, das mir fehlt hier in Deutschland, ist ein beste Freund. In Madagaskar habe ich einen vertraulichen Freund, mit wem ich fast über alles reden konnte. Es wäre cool, das in Deutschland wieder zu finden. Mit meinen Kollegen rede ich nur beim Mittagessen. Die meisten haben auch schon entweder eine Familie oder eine Freundin. Deshalb treffen wir uns lediglich an der Uni. Sie leben auch seit ihrer Kindheit in Deutschland, und scheinen nicht mehr daran interessiert zu sein, die deutschen Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Ein Argentinier arbeitet an der Uni für drei Monate und möchte gern Marburg besichtigen. Das war auch für mich die Gelegenheit, Orte von Marburg zu besichtigen. Bei diesem Artikel sind Bilder vom Kaiser Wilhelm Turm in Marburg Lahnberge. Wir wollten auch am letzten Samstag das Marburger Schloss besichtigen. Ich habe dem Argentinier genau erklärt, denke ich, wann und in welchen Bus er einsteigen muss. Ich dachte, weil er schon seit einem Monat hier ist, würde alles klappen. Leider hat er den Bus verpasst.
Hery
7. Januar 2010
Madagassische Reiseführer in Hannover
Hallo,
frohes gesundes neues Jahr. Ich habe eine wunderschöne Weihnachtszeit mit meiner Mutter in Marburg verbracht.
Wir haben nix Besonderes gemacht. Ich meine, wir haben nur das Alltagsleben erlebt wie spazieren gegangen, gegessen oder eingekauft. Aber glücklich waren wir.
Am 2. Januar war ich in Hannover. Das war auch schön.
Einerseits konnte ich einen anderen Architekturstill genießen. Hannover sieht nämlich deutlich moderner aus als Marburg. Es gibt viele neuen große Gebäude. Im Gegensatz dazu hat Marburg einen mittelalterlichen Still. Meine Professor hat mir erklärt, dass im Krieg Hannover von Raketen ganz zerstört wurde. Deshalb wurde die Stadt neu erbaut. Marburg wurde nicht bombardiert.
Andererseits und besonders wurde ich von Madagassen eingeladen. Sie waren meine Reiseführer in Hannover. Ich habe zum Beispiel das Hannoveraner Rathaus gesehen. Das war auch cool mit ihnen zu lachen.
Viele Grüße,
Hery
9. Dezember 2009
Bilder von Marburg
Hallo,
heute werde ich ein paar Fotos von Marburg, meiner deutschen Heimatstadt
, kommentieren.
Bild 1 zeigt den Eingang zur Oberstadt: die Gutenbergstraße. Sie ist vermutlich eine der Orte in Marburg,
die am meisten befahren werden. Ganz normal. Drum herum stehen viel Geschäften und Supermärkte. Ab von diesem Ort kann man auch leicht Kirchen, Sporthallen, Kneipen erreichen.
Bild 2 zeigt das Marburger Rathaus mit Weihnachtsmarkt. Jede volle Stunde kräht der Rathausgockel hinunter.
Und schließlich eine der berühmsten Straße von Marburg: die Biegenstraße. An dieser Straße befinden sich das Hörsaalgebäude der Uni, ein Museum, der Kunstverein und noch andere.
Schöne Adventszeit,
Hery
2. Dezember 2009
Stipendiatentreffen
Hallo,
der Brief, worüber ich im letzten Artikel gesprochen habe, ist noch nicht angekommen. Und die Post meldet sich noch. Wie mein Professor es sagt, es ist ärgerlich. Meine Familie hat sich gestern ohne Erfolg bei der Post in Madagaskar beschwert. Ach so jetzt muss ich eine andere Planung für Weihnachten erledigen. Nächste Woche werde ich sicherlich eine konkrete Idee darüber haben.
Gestern Nachmittag hat auch die Versammlung der DAAD Stipendiaten in Marburg stattgefunden. Scheinbar gibt es etwa 50 Stipendiaten in Marburg. Nach der Darstellung von DAAD hatten wir eine Diskussion mit dem Vertreter. Einerseits wurden wir gefragt, ob wir Probleme in Marburg haben. Anderseits hat der Vertreter erklärt, wie wichtig die Erfüllung der Fragenbogen von DAAD war. Am Ende gab es ein leckeres Buffet. Für das Buffet wurde mein Professor eingeladen. Er ist gekommen. Scheinbar war er der einzige Betreuer, der gekommen ist. Ich habe tatsächlich keinen anderen Betreuer gesehen. Ich habe ein paar Stipendiaten danach gefragt, ob ihre Professoren gekommen sind. Das war nicht der Fall. Ach so mein Professor und ich haben ein paar Minuten über die Versammlung diskutiert, und dann sind wir weggegangen.
Liebe Grüße,
Hery
25. November 2009
Verlorener Brief
Hallo,
diesmal habe ich Probleme mit der Post. Am 4. 11. habe ich die Verpflichtungserklärung für meine Mutter geschickt. Dieser Brief ist wichtig und dringend. Deshalb habe ich den als „Eil International Brief“ geschickt. Aber bis heute oder nach knapp drei Wochen hat meine Mutter den noch nicht bekommen. Einen normalen Brief bekommt man in Madagaskar normalerweise nach drei Wochen. Dass das Empfangen des Eilbriefes länger als das des normalen Brief dauert, finde ich gar nicht normal. Deshalb bin ich heute zur Post gegangen, um mich zu beschweren. Ich habe ruhigstmöglich mit dem Angestellten gesprochen. Aber als ich gesagt habe, dass ich mich beschweren wollte, fühlte er sich plötzlich ganz unwohl. Ich wollte aber ihn nicht verwirren. Er hat nur gesagt, ich könne entweder im Internet oder am Telefon mehr Informationen bekommen. Und dann ein „Alles klar“, das eher wie ein „bitte geh weg jetzt“ geklingelt hat. So bin ich gegangen, ohne natürlich zu vergessen, höflich Tschüss zu sagen. Als ich zu Hause angekommen bin, habe ich sofort die Service International angerufen. Das war eine 0180 Nummer d.h. nicht kostenlos. Allerdings hat nicht eine Person mit mir telefoniert, sondern einen Anrufbeantworter. Und der hat mir sogar keine richtige Antwort gegeben. Ich sagte nur „Entschuldigung, ich habe nicht Ihre Anfrage verstanden“. So der letze mögliche Weg zu Informationen war das Internet: http://www.deutschepost.de/dpag?xmlFile=1474 Dadurch habe ich erfahren, dass mein Brief am 7. 11. Frankfurt d.h. Deutschland verlassen hat. Wo ist denn mein Brief? Die letzte Chance ist die Anmeldung durch Internet beim Nachforschungsauftrag International. Das habe ich erledigt. Ich hoffe auf ein schnelles Rechercheergebnis.
Bis dann,
Hery
Ich bin Hery Randriamaro. Ich komme aus Antananarivo, der Hauptstadt von Madagaskar. Vor etwa drei Jahren hätte ich nie gedacht, dass ich in Deutschland studieren werde.