Zum Geburtstag viel Glück!
Werte Leserinnen und Leser dieses Blogs,
Liebe Constipendiaten,
In den 21 Jahre, die ich mittlerweile schon gelebt habe, habe ich eigentlich noch nie eine einzige Woche gelebt, von der ich nichts zu berichten habe. Ich möchte nicht arrogant oder ähnliches klingen, aber mir ist die Monotonie einfach fremd. So habe ich diese Woche wiederum etwas besonderes erlebt, und zwar habe ich Geburtstag gehabt und natürlich gefeiert.
Nach einer mehrtägigen Abwesenheit schien die Sonne am vergangenen Mittwoch über Freiburg wieder. Mitten in der Stadt, in der Mitte der Woche, in der schönen Marktatmosphäre, so prägend für das Freiburger Leben, traf ich sieben geliebte Freunde vor dem Hauptportal des hiesigen Münsters Unserer Lieben Frau.
Dieses Pórtico de la Gloria, wie man so schön in der mittelalterlichen Architektur mit dem terminus tecnicus aus der spanischen Sprache Himmelsportale bezeichnet, ist einfach prächtig, ja sogar möchte man die Tautologie in Kauf nehmen, und eben das Portal als glorreich beschreiben. Bereits im frühen XIX Jhd. restauriert, hat das Tor die Farben auf dem Sandstein in erstaunlich gutem Zustand beibehalten.
Auf beiden Seiten, rechts und links, werden nebst vielen anderen Allegorien der Wissenschaft, Kunst und Theologie, unter anderem die schlaue Mägde, die auf den Hausherrn mit Öllampen gewartet haben, diejenigen die das nicht getan haben, Abraham als Vertreter und Symbol des Priestertums, Johannes der Täufer als Symbol der Demut, Joachim und Anna als Darsteller der Hoffnung und Vertrauen in Gott, und die Hl. Dreikönige Melchior, Caspar und Balthasar.
Über dem Absis ist das Jüngste Gericht zu sehen. Der Gekreuzigte teilt die Lebenden (unterhalb der Armen) von den Toten (oberhalb), und die Erlösten (auf seiner Rechten) von den Verlorenen (links von Ihm). Bemerkenswert sind zwei kleine Teufelsfiguren. Der eine kämpft mit einem Engel um eine Waage, wo die Seele eines Menschens gewogen wird, und der andere macht sich über Bettgewänder lustig. Die ganze Szene wird von der Krone der Seeligen Jungfrau und Gottesmutter Maria getragen i. S., dass sie die Verbindung zwischen Säule und Absis bildet.
Wir durchquerten besagten Vorraum und traten ins Münster ein, wo wir eine sehr schöne Messe feierten. Allerdings passierte genau was ich gefürchtet habe. Und zwar habe ich nur meinen Namen in dem Anliegen geschrieben. Im Münsterblatt stand auch den Namen gedruckt, aber ohne weitere Zusätzte. Und so, als die Schwester Lektorin die Fürbitten las, sagte sie magna voce: „Mögest du, oh Herr, Herrn Ignacio Garcia Lascurain und alle andere Verstorbenen dieser Stadt in deinem Reich aufnehmen“. Als bald sagten wir natürlich mit dem gewaltigen Orgel und zwischen leisen Kichern: „Wir bitten Dich, erhöre uns.
Nach der Messe, gingen wir alle zu dem nah gelegenen Restaurant „Milano“, auf der Schusterstrasse. Jeder bestellte ein anderes Gericht. Die Mehrheit wählte Pizzas und der Kommillitone F, der schon oft in diesem Blog erschienen ist, nahm das Tagesgericht, das eine sizilianische Lasagna war. Zum trinken gab es weissen Wein aus der Toskana und Tafelwasser . Anwesend waren auch die Studienkollegen T. und P., meine ehemaligen Mitbewohnern der Albertusburse M. und Pp. und der Vorsitzende unsere Studentenorganisation, der V. So war also mein Geburtstag.
Also, hiermit wünsche ich Ihnen und Euch alle eine schöne Sommerzeit. Mein nächster Blogbeitrag erscheint erst in drei Wochen wieder aufgrund von Urlaub des Verfassers.
Ich heiße Ignacio Garcia Lascurain Bernstorff und studiere Jura in Freiburg seit dem letzten Wintersemester.
Enough food and drink sampling at Anuga? How about some German technology? Just outside Hall 8 of the fair, a mini Zeppelin was spotted hovering above our heads. This fascinating craft is operated by Friedrich, a 20-year-old electrical engineering undergraduate. He flies this Zepplin nine hours a day and walks about at the north entrance [...]
When we leave home and head to a foreign country to study, one of the things we miss the most is FOOD. All those delicious things that reminds us our home country!! At the Anuga, we found people from every part of the world offering their typical food so we can have them at the [...]