Wenn man mal zum Arzt muss…
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In meinen sieben Jahren in Deutschland hat sich einiges in diesem Land geändert. Und leider nicht alles zum positiven! Insbesondere die aktuelle medizinische Versorgung halte ich für ziemlich chlecht. Ich kann mich nämlich noch an die Zeiten erinnern, wo Arztbesuche kostenlos und alle Patienten gleich waren. Und ganz zu schweigen von zahlreichen ärztlichen Leistungen, für die man jetzt (für einen Studenten) horrende Summen zahlen muss und die noch vor ein paar Jahren kostenlos waren.
Ich musste diese Woche zum Hautarzt, da mir ein eingewachsener Zehennagel Probleme macht. Ich habe in meiner Straße eine Gemeinschaftspraxis gefunden und habe da wegen eines Termins angerufen. Für die nächsten zwei Wochen waren natürlich keine Termine frei. Die Arzthelferin hat mir empfohlen, gleich um halb acht zu kommen und ein bisschen Zeit mitzubringen. Ich war schon kurz nach sieben da, es waren nur zwei andere Patienten vor mir. Ich wusste, dass ich trotzdem warten werde, weil die Patienten mit einem Termin natürlich Vorrang haben. Ich habe fast 3 Stunden gewartet, denn nicht nur die Patienten mit einem Termin, sondern auch die ganzen privatversicherten Rentner, die ohne Termin nach mir kamen, vor mir dran waren. Als ich endlich beim Arzt war, hat er sich nur wenig interessiert den Zeh angeschaut und mir eine Operation vorgeschlagen. Ich war von vornherein gegen eine OP (sehr schmerzhaft und nicht so berauschende Ergebnisse). Er hat sich außerdem in seinen Therapieempfehlungen widersprochen (einmal sagt er, ich soll den Zeh gar nicht anfassen und nur mit einem Haarfön trocknen und dann meinte er auf einmal, dass ich Watte unter den Zeh schieben soll). Meinem Wunsch nach einem Rezept für eine Nagelspange kam der Arzt auch nicht nach. Ich war enttäuscht und verärgert, gleichzeitig aber auch entschlossen, dass ich mir dieses Rezept besorge. Deswegen habe ich mir eine Überweisung zu einem anderen Hautarzt geholt (um mir weitere 10 Euro zu ersparen) und bin ein paar Häuser weiter zu einer anderen Hautärztin gegangen. Und ich hatte Glück – ich musste nur etwa 40 min warten. Sie hat meinen Zeh gereinigt, desinfiziert, mit einer Salbe behandelt und einen Diabetes-Test gemacht. Natürlich hat sie mir auch das Rezept für die Spange ausgestellt. Zum Schluss meinte sie nur, dass viele Ärzte keine Rezepte ausstellen wollen, weil sie nur ein begrenztes Kontingent zur Verfügung haben und eine OP ihnen mehr Geld bringt als ein Rezept auszustellen!!! So erreichte ich fast nach 5 Stunden doch noch mein Ziel. Allerdings nur, weil ich mich nicht abwimmeln ließ! Und leider habe ich nach dieser Erfahrung auch den Eindruck, dass einige Ärzte überfordert sind und in den Patienten nur Positionen der Verrechnungen mit den Krankenkassen sehen.
Ich heiße Veronika Strnisková und komme aus Poprad, Slowakei, wo ich eine Deutsche Auslandsschule besucht habe.
Enough food and drink sampling at Anuga? How about some German technology? Just outside Hall 8 of the fair, a mini Zeppelin was spotted hovering above our heads. This fascinating craft is operated by Friedrich, a 20-year-old electrical engineering undergraduate. He flies this Zepplin nine hours a day and walks about at the north entrance [...]
When we leave home and head to a foreign country to study, one of the things we miss the most is FOOD. All those delicious things that reminds us our home country!! At the Anuga, we found people from every part of the world offering their typical food so we can have them at the [...]