Ostermontag in der Slowakei
Ich mag Ostern sehr, weil sich die ganze Familie trifft und das Essen besonders lecker ist (hausgekochter Schinken, Meerrettich, hausgemachter Hefeteigkuchen).
Allerdings stellt Ostern für mich auch die brutalsten Feiertage des Jahres das. Das hängt mit den slowakischen Traditionen am Ostermontag zusammen. An diesem Tag bleiben die Frauen zu Hause und die Männer ziehen schon früh am Morgen los, um die weiblichen Familienangehörigen, Bekannten und Freundinnen zu besuchen. So harmlos, wie sich das anhört, ist der Männerbesuch leider nicht.
Die Männer sind bewaffnet mit Eimern, geflochtenen Weidenästen und billigen Parfüms. Sie klopfen (noch) ganz brav an der Tür und sobald eine Frau aufmacht, schnappen sie sich diese mit aller Gewalt und gießen ihr ein paar Eimer kaltes Wasser über den Kopf. Dann folgen meistens die Schläge mit den Weidenästen (sehr schmerzhaft, vor allem, weil die Kleidung schon nass ist). Zum Schluss noch ein paar Tropfen Parfüm… Das alles soll die Schönheit und die Gesundheit der Frauen festigen. Na ja…
Ich hatte in meiner Kindheit das Pech, einen älteren Bruder und viele (auch ältere und stärkere) Cousins zu haben, die eine besonders brutale und sadistische Ader hatten. Auf der anderen Seite hatte ich das Glück, dass wir in einer Wohnung in der Stadt und nicht auf dem Lande wohnten. Meine Besucher am Ostermontag durften unseren Laminatboden nicht nass machen, weswegen ich meistens in einer vollen Badewanne endete (natürlich angezogen)…
Nach diesem Ritual bekommen die Jungs/Männer was zu trinken und zu essen. Und natürlich ein Osterei zur Belohnung. Das war für mich immer unverständlich, denn ich musste nur leiden und bekam nichts.
Trotzdem mag ich Ostern sehr und freue mich immer, wenn ich die paar Tage mit meiner Familie verbringen kann.
Zur besseren Veranschaulichung meiner doch sehr abstrakten Ausführungen hier ein paar Links, unter denen ihr einen lebhaften Eindruck über den Ostermontag in der Slowakei bekommt:
http://www.youtube.com/watch?v=LtERsM5h1Tk&feature=related
Ich heiße Veronika Strnisková und komme aus Poprad, Slowakei, wo ich eine Deutsche Auslandsschule besucht habe.
Enough food and drink sampling at Anuga? How about some German technology? Just outside Hall 8 of the fair, a mini Zeppelin was spotted hovering above our heads. This fascinating craft is operated by Friedrich, a 20-year-old electrical engineering undergraduate. He flies this Zepplin nine hours a day and walks about at the north entrance [...]
When we leave home and head to a foreign country to study, one of the things we miss the most is FOOD. All those delicious things that reminds us our home country!! At the Anuga, we found people from every part of the world offering their typical food so we can have them at the [...]