Leben in Baden-Württemberg (I)
Werte liebe Leser!
Liebe Constipendiaten!
Wie jeden Freitag darf ich Euch heute erneut begrüßen am Ende der ersten Ferienwoche dieses Sommers.
Sommerzeit ist in Deutschland, und ganz besonders in Südbaden, Feierzeit. So durfte ich am vergangenen Mittwoch das Sommerfest der Vinzentinerinnen vom Schloß Heitersheim erleben.
Es war sehr schön und traditionell. Mit hervorragendem Wetter haben wir im Hof lokale Lieder gesungen, so z. B., das Margräferland-Lied, im Stuhl getanz, und vieles mehr. Es begann alles mit Gedichten, die von einigen Schwestern vorgetragen wurden. Dann spielten der Pfarrer und der Gärtner Witzte und lustige Anekdoten in badischer Sprache. So klangt es nach viel „ägleglegle“ (so wie Schäufele und Schätzle). Zuletzt machten wir Quize über Geschichte und Botanik.
Das alles wurde von Akkordeonmusik harmonisiert und begleitet. Es war auch ganz pittoresk, dass alle Bauern mit Trachten erschienen, während die Ordensfrauen in Habit gekleidet waren. Zum essen gab es, gemäß der kulinarischen Traditionen unterhalb des sogenannten „Weiß-Würstle-Äquator“ eben weiße Würste, Brezeln, Kartoffelsalat, Wasser und Bier. Das Bier enstammt natürlich der Staatsbrauerei des Landes, die Radler-Brauerei, quondam Eigentum des Jesuitenkollegs zu St. Blasien.
Das Menü klingt freilich viel bayrischer als badischer, aber immerhin sind beide Bundesländer ja Nachbarn. Ohne Bayern gäbe es keine Touristen in Süddeutschland, und ohne Baden-Württemberg hätte die Welt keine Herder-Bücher und keine Mercedes-Autos. In der Schulzeit kamen alle meine Bücher aus Baden Württemberg, und so war uns allen seit der ersten Klasse das Wappen mit den drei Löwen auf goldenem Feld durch den Mathe-Unterricht vertraut. So wie das Leben geschieht, sehe ich in diesen Tagen in denen ich den ganzen Tag im Juristischem Seminar verbringe (wegen der versch. Hausarbeiten) immer noch dieses Wappen auf Türen, Buchdecken und Fenstern.
Ich heiße Ignacio Garcia Lascurain Bernstorff und studiere Jura in Freiburg seit dem letzten Wintersemester.
Enough food and drink sampling at Anuga? How about some German technology? Just outside Hall 8 of the fair, a mini Zeppelin was spotted hovering above our heads. This fascinating craft is operated by Friedrich, a 20-year-old electrical engineering undergraduate. He flies this Zepplin nine hours a day and walks about at the north entrance [...]
When we leave home and head to a foreign country to study, one of the things we miss the most is FOOD. All those delicious things that reminds us our home country!! At the Anuga, we found people from every part of the world offering their typical food so we can have them at the [...]