Isch hann die Freck!
Seit Tagen erzählt fast jeder über sie, viele haben sie und noch mehr sollen folgen. Da wollte ich natürlich mithalten und habe sie seit dem Wochenende auch – die Freck – oder wie sie in der restlichen Bundesrepublik bezeichnet wird – „die Grippe“.
Aber die Grippe soll nicht das Thema dieses Beitrags sein, vielmehr würde ich euch gerne über meine Erfahrungen mit dem wunderschönen Dialekt hier im Saarland berichten! Denn nach sieben Jahren bin ich ein regelrechter Fan vom Saarländisch geworden und schwätze bei jeder Gelegenheit gerne und was das Zeug hält. Nicht, dass ich es könnte…
Aber ich gebe mir Mühe und lerne fleißig weiter!
Am Anfang musste ich lernen, dass es im Saarland keine Brötchen gibt. Es gibt hier Weck! Und da der Saarländer anscheinend gerne reimt, sagt er auch ziemlich oft – Oh, leck! Oh, leck, was für ein knuspriger
Weck!
Oder aber – Oh, leck, isch hann kalt! Diesen Satz habe ich in meinem ersten Semester sehr oft gehört (wahrscheinlich hatte die Uni damals nicht genug Geld gehabt und hat in den Hörsälen nur spärlich geheizt). Wenn man also saarländisch klingen will, muss man einfach am Anfang des Satzes Oh, leck sagen. Dann schiebt der gebürtige Saarländer das kleine Wörtchen sau (soll „sehr“ heißen) in jeden Satz rein. Das klingt dann so: Oh, leck, isch hann sau kalt! Oder, der Weck ist sau gudd (also sehr gut)! Sehr beliebt ist auch die Phrase – Eijo, sischo! Das sagen wir im Saarland immer, wenn wir etwas bejahen wollen. Z.B. – Hast du schon deine Zähne geputzt? – Eijo, sischo! Ein Besserwisser sagt sehr oft – Eijo, isch hann´s dir doch gesaat!
Klingt das nicht schön? Für mich mittlerweile wie Musik
! Neben der Freck kann man auch die Flemm haben, das bedeutet dann, dass man schlecht drauf ist. Wie ihr seht, ist die Sprache hier in Saarbrigge ziemlich kompliziert. Natürlich gibt es innerhalb des Saarlandes Tausend Dialekte und die Was/Wat-Grenze und vieles mehr, was meine Bemühungen, nicht aufzufallen und fließend Saarländisch zu sprechen, total zu Nichte macht. Aber ich gebe nicht auf, denn ich finde die Sprache hier auf eine nette Art und Weise witzig!
Geht es euch mit den ganzen anderen Dialekten ähnlich?
Und übrigens, hier ein Hausrezept gegen die Freck: Saft von einer halben Zitrone mit einem Teelöffel Honig vermischen, bis eine homogene Flüssigkeit entsteht. Das schmeckt ziemlich gut und wirkt!

Ich heiße Veronika Strnisková und komme aus Poprad, Slowakei, wo ich eine Deutsche Auslandsschule besucht habe.
Enough food and drink sampling at Anuga? How about some German technology? Just outside Hall 8 of the fair, a mini Zeppelin was spotted hovering above our heads. This fascinating craft is operated by Friedrich, a 20-year-old electrical engineering undergraduate. He flies this Zepplin nine hours a day and walks about at the north entrance [...]
When we leave home and head to a foreign country to study, one of the things we miss the most is FOOD. All those delicious things that reminds us our home country!! At the Anuga, we found people from every part of the world offering their typical food so we can have them at the [...]